NDR Info Nachrichtenarchiv
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München: Kurz nach dem heutigen Auftakt ist der NSU-Prozess vor dem zuständigen Oberlandesgericht bis Mitte Mai unterbrochen worden. Nach Angaben des Vorsitzenden Richters Götzl wurden die ursprünglich für morgen und übermorgen angesetzten Verhandlungstage aufgehoben. Als Grund wurden Befangenheitsanträge der Verteidiger genannt, über die zunächst entschieden werden müsse. Der Prozess soll am 14. Mai fortgesetzt werden. Bundeskanzlerin Merkel versicherte, dass neben der jurstischen auch die politische Aufarbeitung der Morde weitergehen wird. Sie werde dafür arbeiten, dass sich dies nie wiederholen könne, so Merkel. Im Mittelpunkt des Prozesses vor dem Münchner Oberlandesgericht steht die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe. Mit ihr sitzen noch vier mutmaßliche Helfer der NSU-Terrorgruppe auf der Anklagebank. Ihr werden zehn Morde zur Last gelegt.| 06.05.2013 17:45 Uhr
München: Uli Hoeneß bleibt trotz seiner Steueraffäre Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern AG sowie Präsident des FC Bayern München. Dies gab der Klub nach einer Sitzung des Aufsichtsrates bekannt. Gegen den 61Jährigen läuft derzeit ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München wegen Steuerhinzerziehung. Hoeneß droht dabei möglicherweise eine Gefängnisstrafe.| 06.05.2013 17:45 Uhr
Berlin: Angesichts steigender CO2-Emissionen weltweit haben Umweltverbände die Klimapolitik der Bundesregierung als unzureichend kritisiert. Der WWF nannte Merkel eine "Klimakanzlerin außer Dienst". Greenpeace forderte die Regierungschefin auf, klarer Position zu beziehen. Die Kritik folgte unmittelbar nach Auftakt des diesjährigen Petersberger Dialogs, der den nächsten UN-Klimagipfel vorbereitet. Kanzlerin Merkel hatte dort dazu aufgerufen, schnell einen verbindlichen Vertrag zur Minderung von Treibhausgasen zu unterzeichnen. Doch auch in Deutschland stiegen im Jahr 2012 trotz mehr Wind- und Solarstroms die CO2-Emissionen erstmals seit langem wieder um zwei Prozent an.| 06.05.2013 17:45 Uhr
Hamburg: Die fünf größten Städte Deutschlands fordern vom Bund deutlich mehr Geld für den Wohnungsbau. Die derzeitigen Mittel von mehr als 500 Millionen Euro reichten nicht aus, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Bürgermeister von Hamburg, Berlin, München, Köln und Frankfurt. Sie fordern, den Zuschuss des Bundes zu verdoppeln und dauerhaft zu sichern. Hamburgs Erster Bürgermeister Scholz sagte, der soziale Wohnungsbau in Großstädten müsse wegen der hohen Nachfrage und dramatisch steigender Mieten absolute Priorität haben.| 06.05.2013 17:45 Uhr
Büsum: In der Nordsee ist ein Fährschiff auf Grund gelaufen. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei fuhr es südwestlich von Büsum auf eine Sandbank auf. Verletzt wurde niemand. Zwei der mehr als 130 Fahrgäste wurden mit einem Seenotrettungskreuzer an Land gebracht. Alle anderen sind noch an Bord. Die Wasserschutzpolizei geht davon aus. dass das havarierte Schiff mit dem Abendhochwasser von alleine weiterfahren kann.| 06.05.2013 17:45 Uhr