NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Die deutsche Politik hat mit Trauer und Bestürzung auf den Tod eines deutschen KSK-Soldaten in Afghanistan reagiert. In einer Erklärung von Bundespräsident Gauck heißt es, seine Gedanken seien bei der Familie und den Kameraden des Toten. Der Angriff zeige, dass der Einsatz in Afghanistan nach wie vor sehr gefährlich sei. Kanzlerin Merkel sprach den Angehörigen des Getöteten ihre Anteilnahme aus. Der Elitesoldat war beim Beschuss durch Aufständische ums Leben gekommen. Verteidigungsminister de Maiziere sagte, es sei der erste KSK-Angehörige, der in Afghanistan gefallen sei. Er zeigte sich erschüttert. Ein weiterer deutscher Soldat des Kommandos Spezialkräfte wurde bei dem Angriff verwundet. Nach Bundeswehrangaben ist er außer Lebensgefahr.| 06.05.2013 01:00 Uhr
Berlin: Kurz vor Beginn des NSU-Prozesses hat Verfassungsschutzpräsident Maaßen weitere Attentate von Rechtsextremisten in Deutschland nicht ausgeschlossen. Maaßen sagte in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin", große Sorge bereiteten ihm vor allem Einzeltäter, die sich im Internet zu Kleinstrukturen zusammenfänden. Die Verfassungsschützer hätten aber einen guten Überblick, um Terroranschläge im rechtsextremistischen Bereich zu verhindern. Die Angehörigen der Mordopfer forderten eine umfassende Aufklärung über die Hintergründe des Neonazi-Terrors. Das Umfeld des NSU sowie das Versagen staatlicher Stellen müssten im Prozess behandelt werden, heißt es in einer Erklärung der Nebenklage-Anwälte. Von heute an müssen sich die mutmaßliche Terroristin Beate Zschäpe sowie vier mögliche NSU-Helfer vor Gericht verantworten.| 06.05.2013 01:00 Uhr
Nürnberg: Die FDP will sich im anstehenden Bundestagswahlkampf deutlich von SPD und Grünen abgrenzen. Das geht aus dem Wahlprogramm der Liberalen hervor, das der Parteitag bei nur einer Gegenstimme beschlossen hat. Zentrale Punkte sind die Sanierung der öffentlichen Haushalte, Steuerentlastungen und die Stabilisierung des Euro. Auf Vorschlag von Parteichef Rösler stimmten die Delegierten für eine vorsichtige Ausweitung von Mindestlöhnen, die je nach Branche und Region unterschiedlich hoch sein sollen. Rösler machte auf dem Sonderparteitag in Nürnberg auch deutlich, dass für die FDP nach der Bundestagswahl nur eine Neuauflage der Koalition mit CDU und CSU infrage komme.| 06.05.2013 01:00 Uhr
Budapest: In der ungarischen Hauptstadt hat die Versammlung des Jüdischen Weltkongresses begonnen. An dem Treffen nehmen mehr als 500 Delegierte teil. Der Kongress wird von massiven Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Die Organisatoren hatten in diesem Jahr Ungarn als Ort der Versammlung gewählt, um damit ein Zeichen gegen die zunehmend antisemitische Stimmung im Land zu setzen. Ungarns Präsident Orban versprach zum Auftakt der dreitägigen Konferenz eine harte Linie gegen Antisemiten. Seine Regierung suche nach Lösungen im Kampf gegen Judenfeindlichkeit. Orban machte vor allem die Wirtschaftskrise für die Stimmung in seinem Land verantwortlich.| 06.05.2013 01:00 Uhr
Paris: In Frankreich sind zahlreiche Gegner der sozialistischen Regierung auf die Straße gegangen. Anlass der Demonstrationen war der Amtsantritt von Staatspräsident Hollande vor einem Jahr. In der Hauptstadt Paris versammelten sich mehrere zehntausend Anhänger der Opposition und protestierten gegen die ihrer Meinung nach zu strikte Sparpolitik der Regierung. Die Polizei sprach von 30.000 Teilnehmern bei dem Protestmarsch. Die Organisatoren gaben die Zahl mit 180.000 an. Außerdem gingen in Paris und anderen Städten des Landes Gegner der sogenannten Homo-Ehe auf die Straße.| 06.05.2013 01:00 Uhr
Zum Sport: In der Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV im Rennen um einen Europa-League-Platz einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. Die Hanseaten kamen vor eigenem Publikum gegen den VfL Wolfsburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Im zweiten Sonntagsspiel gewann der SC Freiburg gegen den FC Augsburg mit 2:0. Die Augsburger bleiben nach der Niederlage auf Platz 16 und damit in akuter Abstiegsgefahr.| 06.05.2013 01:00 Uhr
Das Wetter: In der Nacht locker oder gering bewölkt, oft klar und trocken. Tiefstwerte 10 bis 4 Grad. Tagsüber viel Sonnenschein, im Verlauf vermehrt Quellwolken und insbesondere in Mecklenburg Vorpommern örtlich kurze Schauer möglich, sonst weitgehend trocken. Höchstwerte 18 Grad in Ostholstein bis 25 Grad am Rhein. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag neben Sonnenschein auch einige dichtere Quellwolken und vor allem in der zweiten Tageshälfte örtlich Schauer, 15 bis 25 Grad. Am Mittwoch wechselnd bewölkt, teils kräftige Schauer oder Gewitter, 16 bis 25 Grad.| 06.05.2013 01:00 Uhr