NDR Info Nachrichtenarchiv
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Nürnberg: Auf einem Sonderparteitag berät die FDP über ihr Programm für die Bundestagswahl im September. 660 Delegierte werden dazu heute und morgen in Nürnberg erwartet. Unter anderem steht das umstrittene Thema Mindestlohn auf dem Programm. Parteichef Rösler tritt für mehr Lohnuntergrenzen in einzelnen Branchen und Regionen ein. Dagegen gibt es Widerstand aus mehreren Landesverbänden sowie von den Jungen Liberalen. Noch offen sind im Entwurf für das Wahlprogramm außerdem die Positionen der FDP zur Weiterentwicklung des Ehegatten-Splittings, zur Altersvorsorge für Selbstständige und zur Erbschaftsteuer. Die Verabschiedung des Wahlprogramms ist für morgen geplant.| 04.05.2013 07:15 Uhr
Washington: Die USA gehen davon aus, dass Israel in den vergangenen Tagen Ziele in Syrien angegriffen hat. Das berichtet der Sender CNN unter Berufung auf Regierungsmitglieder. Israelische Kampfflugzeuge seien nicht in den syrischen Luftraum eingedrungen. Sie hätten von außerhalb Ziele in dem Bürgerkriegsland bombardiert, heißt es. Näheres ist nicht bekannt. US-Präsident Obama betonte unterdessen, dass er sich derzeit nicht vorstellen könne, amerikanische Bodentruppen in das Bürgerkriegsland zu schicken. Sollte sich herausstellen, dass die syrischen Streitkräfte systematisch Chemiewaffen einsetzten, würde das alles ändern.| 04.05.2013 07:15 Uhr
Athen: Griechenland hat nach Einschätzung seines Finanzministers Stournaras eine Wende im Kampf gegen die Schuldenkrise vollzogen. Sein Land sei aus dem Schlimmsten heraus, sagte Stournaras der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Mehr als zwei Drittel der vorgegebenen Haushaltskorrekturen seien geschafft. Die Haushaltsdaten in diesem Jahr würden sogar besser ausfallen als von den internationalen Geldgebern festgelegt. Die griechische Regierung erwartetet nun durch die Tourismussaison wichtige Impulse für die Konjunktur. Seit 2010 hat Griechenland Kredite von insgesamt 240 Milliarden Euro erhalten. Im Gegenzug verlangen die Geldgeber massive Einsparungen.| 04.05.2013 07:15 Uhr
Brüssel: Nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch mit mehr als 500 Toten geht die Diskussion über Konsequenzen weiter. Die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Europaparlament, Lochbihler, wies den europäischen Textilfirmen eine Mitschuld zu. Viele Unternehmen, die in Bangladesch produzieren ließen, seien nachlässig, sagte Lochbihler auf NDR Info. Sie prüften entweder gar nicht oder nicht konsequent genug, unter welchen Bedingungen ihre Ware hergestellt wird. Ein Druckmittel gegen Unternehmen ist nach Lochbihlers Worten das EU-Handelsabkommen mit Bangladesch. Bislang kommen die Güter zollfrei und ohne Mengenbegrenzung auf den europäischen Markt. Wenn die bereits bestehenden Arbeitsgesetze weiterhin nicht eingehalten würden, könnte das Abkommen eingeschränkt werden, sagte Lochbihler.| 04.05.2013 07:15 Uhr
Saarbrücken: Lotto-Spielen ist von heute an teurer. Der Spieleinsatz für "6 aus 49" steigt bei den Ziehungen am Mittwoch und Sonnabend von 75 Cent pro Kästchen auf einen Euro. Außerdem gibt es künftig eine neue Gewinnklasse, bei der zwei Richtige plus Superzahl reichen. Die Zusatzzahl fällt weg. Dafür gilt die Superzahl nun für alle Gewinnklassen.| 04.05.2013 07:15 Uhr