NDR Info Nachrichtenarchiv
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Frankfurt am Main: Die Europäische Zentralbank hat im Kampf gegen die Rezession den Leizins auf ein Rekordniveau gesenkt. Sie setzte den Zinsatz von 0,75 auf 0,5 Prozent herunter. Mit dem Beschluss der EZB kommen Geschäftsbanken im Euroraum so günstig an Zentralbankgeld wie nie, seitdem es die Gemeinschaftswährung gibt. Die Währungshüter hoffen, dass die Finanzbranche das billige Geld in Form von Krediten an Unternehmen und Verbraucher weiterreichen wird. Angesichts schwacher Aussichten für den Arbeitsmarkt und für die Wirtschaft in etlichen Euro-Ländern war in den vergangenen Wochen der Druck auf die Währungshüter gewachsen, den Leitzins weiter zu senken.| 02.05.2013 15:45 Uhr
Hamburg: Der Präsident des Evangelischen Kirchentages, Robbers hat an die Menschen appelliert, Geiz, Rücksichtslosigket und Verschwendung zu überwinden. Auf NDR Info sagte Robbers, der Appell richte sich an die politisch Verantwortlichen und die Wirtschaft; aber auch jeder Einzelne sei aufgefordert, in seinem Lebensumfeld neue Wege zu gehen und nur das zu verbrauchen, was er wirklich benötigt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Schneider, sprach sich für eine Umverteilung der Mittel und mehr Steuergerechtigkeit aus. Auf Deutschlandradio Kultur sagte er, es sei falsch gewesen, in den vergangenen 20 Jahren die Steuern für die oberen Zehntausend zu senken.| 02.05.2013 15:45 Uhr
Osnabrück: Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie ist die Gewerkschaft dabei, den Druck zu erhöhen. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 8. Mai will die IG-Metall die Warnstreiks beständig steigern. Heute legten auch Beschäftigte in Niedersachsen vorübergehend die Arbeit nieder, so bei Volkwagen in Osnabrück. 1.200 VW-Arbeiter zogen vor das Werkstor. Ähnliche Aktionen soll es in anderen norddeutschen Metall- und Elekrobetrieben geben. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten ein Gehaltsplus von 5,5 Prozent, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. Die Arbeitgeber boten bisher 2,5 Prozent mehr für eine Zeit von elf Monaten und zwei vorgeschalteten Nullmonaten.| 02.05.2013 15:45 Uhr
Brüssel: Nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch mit mehr als 430 Toten prüft die EU-Kommission Konsequenzen. Ein Sprecher kündigte an, europäische Textilfirmen mit Geschäftsverbindungen in das asiatische Land zu einem Treffen zusammenzurufen werden. Die EU-Außenbeauftragte Ashton und Handelskommissar De Gucht wollen mit den Unternehmen üer höhere Sicherheitsstandards in Bangladesch sprechen. Die britische Billigtextilkette Primark und der kanadische Supermarktkonzern Loblaw räumten ein, dass sie in dem eingestürzten Gebäude produzieren ließen. Beide Unternehmen kündigten an, Opfer und Hinterbliebene zu entschädigen. Laut der "Kampagne für Saubere Kleidung" sollen in den Trümmern auch Textilien des deutschen Discounters KiK gefunden worden sein. KiK erklärte, der Bericht werde geprüft.| 02.05.2013 15:45 Uhr
Washington: Mediziner in den USA haben einem zweijährigen Mädchen eine aus eigenen Stammzellen gezüchtete Luftröhre eingesetzt. Wie die Chirurgen mitteilten, hatten sie eine Kunststoffröhre mit Stammzellen aus dem Knochenmark der jungen Patientin besiedelt. Das aus Südkorea stammende Mädchen war ohne Luftröhre zur Welt gekommen und musste seit der Geburt künstlich beatmet werden. Ein Sprecher sagte, bisher hätten Ärzte der Zweijährigen kaum Überlebenschancen eingeräumt. Nun solle sie innerhalb der nächsten Monate nach Hause zurückkehren und ein normales Leben führen können.| 02.05.2013 15:45 Uhr