NACHRICHTEN

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Lombardei und Venetien wollen mehr Autonomie

Rom: Eine Mehrheit der Menschen in den norditalienischen Regionen Lombardei und Venetien hat sich in zwei Referenden für eine größere finanzielle Autonomie ausgesprochen. In der Lombardei lag die Zustimmung bei rund 95 Prozent, in Venetien bei gut 98 Prozent. Im Kern ging es bei den Referenden um die Forderung, dass die beiden wirtschaftlich starken Regionen nicht mehr so viel Geld an die Zentralregierung überweisen müssen. Die Volksbefragungen sind rechtlich nicht bindend. Allerdings versprechen sich die Organisatoren in der Lombardei und in Venetien von dem Votum eine stärkere Verhandlungsbasis für Gespräche mit Rom.

Parteien bereiten erste Bundestagssitzung vor

Berlin: Vier Wochen nach der Bundestagswahl bereiten die Parteien heute die konstituierende Sitzung des neuen Parlaments vor. Dazu kommen mit Ausnahme der AfD alle im Bundestag vertretenen Fraktionen zu Beratungen zusammen. Bei der Union, der FDP und den Grünen werden die Fraktionschefs wohl auch über den aktuellen Stand der Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition informieren. Bei der SPD wird eine Kampfabstimmung über den Kandidaten für das Amt des Bundestags-Vizepräsidenten erwartet. Als neuer Bundestagspräsident ist Finanzminister Schäuble vorgesehen. Er und seine Stellvertreter sollen morgen in der konstituierenden Plenarsitzung gewählt werden.

EU will neue Regeln gegen Lohndumping

Luxemburg: Die Sozialminister der EU wollen heute Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping beschließen. Dabei geht es um eine Reform der sogenannten Entsenderichtlinie von 1996. Sie regelt den Einsatz von Beschäftigten über Grenzen hinweg in anderen EU-Ländern. Diese EU-Ausländer sollen künftig grundsätzlich genauso bezahlt werden wie einheimische Arbeitnehmer. Zudem sollen Entsendungen nur noch befristet möglich sein. In Deutschland waren 2016 nach Angaben des DGB etwa 560.000 Beschäftigte aus Italien, Spanien oder den östlichen EU-Ländern tätig.

UN-Geberkonferenz für verfolgte Rohingya

Genf: In der Schweiz findet heute eine UN-Geberkonferenz für die verfolgte muslimische Minderheit der Rohingya statt. Die Vereinten Nationen brauchen nach eigener Darstellung rund 370 Millionen Euro, um die Rohingya in den Flüchtlingslagern von Bangladesch zu unterstützen. Davon seien bislang aber nur etwa 110 Millionen Euro zusammengekommen. Seit Ende August sind mehr als eine halbe Million Muslime aus dem vorwiegend buddhistischen Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Die meisten sind Kinder und Jugendliche.

Hamilton steht vor viertem WM-Titel

Zum Sport: In der Formel-1 hat Mercedes-Pilot Lewis Hamilton den Großen Preis der USA gewonnen. In Austin siegte der Brite vor den beiden Ferrari-Fahrern Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen. Damit steht Hamilton kurz vor seinem vierten WM-Titel. Die Konstrukteurswertung entschied Mercedes schon jetzt für sich. Und in den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Resultate: Wolfsburg - Hoffenheim 1:1 Freiburg - Berlin 1:1 und Köln - Bremen 0:0.

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