Juli-Wetter: Der Norden schlägt den Süden

Verkehrte Wetter-Welt im Juli: der Süden verregnet, der Norden im Sonnenhoch. Bundesweit kam Rügen auf die meisten Sonnenstunden. Aber wie lange hält das gute Wetter noch? mehr

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NDR Info Nachrichten von 06:15 Uhr

35 Verletzte nach Zugunglück in Mannheim

Mannheim: In der Nähe des Hauptbahnhofs der baden-württembergischen Stadt ist es zu einem schweren Zugunglück gekommen. Ein Güterzug stieß mit einem Eurocity zusammen. Nach Angaben der Bundespolizei kippten dabei zwei Waggons um. 35 Passagiere seien verletzt worden, vier von ihnen schwer. Der Unfall ereignete sich gestern Abend um kurz vor 21 Uhr. Die Unfall-Ursache ist noch unklar. Der Eurocity mit 250 Fahrgästen war auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken, der Güterzug kam aus Duisburg und wollte nach Sopron in Ungarn. Im Zugverkehr im Großraum Mannheim kommt es heute zu Verspätungen.

Gaza: Hoffnung auf Waffenruhe schwindet

Tel Aviv: Im Nahen Osten schwindet die Hoffnung auf eine rasche dauerhafte Waffenruhe. Grund ist die mutmaßliche Entführung eines israelischen Soldaten im Gazastreifen. Israel verstärkte seine Angriffe auf das Küstengebiet. Dabei wurden nach Augenzeugenberichten mehr als 100 Palästinenser getötet. US-Präsident Obama rief die Konfliktparteien erneut zu Verhandlungen auf. Gleichzeitig forderte er von den Palästinensern, den verschleppten Soldaten wieder freizulassen. Ähnlich äußerte sich UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Der militärische Arm der radikal-islamischen Hamas erklärte, sie wisse nicht, wo der 23-jährige Offizier sei. Ursprünglich sollte gestern eine dreitägige Feuerpause in Kraft treten. Diese wurde aber schon nach wenigen Stunden gebrochen.

Deutliche Worte von Obama zu Folter nach 9/11

Washington: US-Präsident Obama hat die Folter von Terror-Verdächtigen durch den Geheimdienst CIA erneut als Fehler bezeichnet. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 habe sein Land einige Dinge gemacht, die falsch gewesen seien, sagte der amerikanische Staatschef. Zu den damals von der CIA eingesetzten Methoden gehörten Dunkelhaft, Schlafentzug und simuliertes Ertränken. Obama hatte das schon einmal, und zwar kurz nach seinem Amtsantritt ausdrücklich als Folter bezeichnet. Sein Vorgänger George W. Bush bestritt das immer. Der Geheimdienst selbst sprach stets von erweiterten Verhör-Methoden.

Großbritannien schließt Botschaft in Libyen

Tripolis: Angesichts der Kämpfe in Libyen schließt Großbritannien vorübergehend seine Botschaft in dem Land. Die Vertretung werde wiedereröffnet, sobald es die Lage erlaube, heißt es. Der britische Botschafter sagte, es sei geplant, ein Behelfsbüro in Tunesien einzurichten. Die meisten ausländischen Diplomaten haben Libyen inzwischen verlassen. Auch Deutschland hatte seine Staatsbürger zur sofortigen Ausreise aufgerufen. Vor dem Hintergrund der Gefechte zwischen verfeindeten Milizen will sich heute erstmals das neu gewählte Parlament treffen. Die Sitzung wird aus Sicherheitsgründen aber nicht in Tripolis oder Bengasi einberufen, sondern in der Hunderte Kilometer weiter östlich gelegenen Stadt Tobruk.

Kramp-Karrenbauer: Soli auch nach 2019

Saarbrücken: Die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer hat sich dafür ausgesprochen, auch nach dem Auslaufen des Solidarpakts 2019 eine Abgabe in gleicher Höhe zu erheben. In der "Saarbrücker Zeitung" verwies die CDU-Politikerin auf die hohen Altschulden mehrerer Bundesländer, die mit diesem Geld zumindest teilweise getilgt werden könnten. Durch die Mittel aus einer künftigen Soli-Abgabe gebe es einen finanziellen Spielraum, der in den Verhandlungen über einen neuen Bund-Länder-Ausgleich gebraucht werde.

Antibiotika bei Tieren: Quittung zahlen alle

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Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Sind wir auf einem guten Weg? Nur auf den ersten Blick, glaubt Arne Meyer. mehr

WTO-Abkommen: Indiens verständlicher Rückzieher

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Indien blockiert ein globales Abkommen zur Liberalisierung des Welthandels. Ein starkes Stück? Oder ein verständlicher Schritt? Jürgen Webermann kommentiert auf NDR Info. mehr

Im Disneyland für Senioren

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Im hessischen Borken eröffnet ein Freizeitpark für Senioren. Doch statt Fahrgeschäften gibt es historische Rückblicke. Thema verfehlt, meint Julia Jakobs und bittet auf ein Wort. mehr

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Nachrichten

02.08.2014 06:18 Uhr
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