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300.000 Tote: Prozess gegen SS-Mann beginnt

Der frühere SS-Mann Oskar Gröning ist wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen angeklagt. Heute beginnt vor dem Lüneburger Landgericht einer der letzten Auschwitz-Prozesse. mehr

Das Informationsprogramm

06:00 - 13:00 Uhr

EKD-Chef: Flüchtlinge nicht in den Tod schicken

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Angesichts des Flüchtlings-Dramas im Mittelmeer sieht EKD-Chef Bedford-Strohm Europa in der Pflicht. Flüchtlinge dürften nicht in den Tod geschickt werden, sagte er auf NDR Info. mehr

Versicherungen finanzieren A-7-Ausbau

In Hamburg und Schleswig-Holstein finanzieren Versicherungskonzerne einen großen Teil des A-7-Ausbaus. Ein Pilotprojekt mit Modellcharakter? Kritiker sind skeptisch. mehr

Aktuell

NDR Info Nachrichten von 09:45 Uhr

NS-Prozess in Lüneburg beginnt

Lüneburg: Vor dem Landgericht muss sich von heute an ein früherer SS-Mann verantworten. Dem 93-jährigen Angeklagten wird Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen vorgeworfen. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft war er im KZ Auschwitz-Birkenau für das Gepäck der deportierten Menschen zuständig. Demnach gehörte es zu seinen Aufgaben, Geld aus den mitgebrachten Koffern an die SS-Zentrale in Berlin weiterzuleiten. Sollte der Angeklagte verurteilt und für haftfähig erklärt werden, drohen ihm mindestens drei Jahre Haft. Unter den mehr als 60 Nebenklägern sind Holocaust-Überlebende und Angehörige von Opfern. Der Prozess stößt auch international auf großes Interesse. Journalisten aus aller Welt wollen das Verfahren beobachten.

Migration: Mehr Geld für Krisenstaaten gefordert

Berlin: Vertreter der Bundesregierung fordern nach den Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer ein größeres Engagement der EU in Afrika. Bundesentwicklungsminister Müller sprach sich dafür aus, zehn Milliarden Euro in den Flucht- und Transitländern zu investieren. Vor allem Libyen brauche wirtschaftliche Wiederaufbau-Hilfe, sagte der CSU-Politiker der "Saarbrücker Zeitung". Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Strässer, forderte im ARD-Morgenmagazin die Schaffung legaler Fluchtwege. Solange es diese Möglichkeit nicht gebe, seien Migranten gezwungen, sich auf Schlepperbanden einzulassen. Der Präsident des Europaparlaments, Schulz, warf den nationalen Regierungen vor, EU-weite Lösungen zu blockieren. Es gebe bereits Vorschläge des Europaparlaments. Die Seenotrettung mit dem Argument zu verweigern, sie helfe kriminellen Schleusern, sei zynisch und unmenschlich, sagte der SPD-Politiker der "Passauer Neuen Presse".

USA vestärken Präsenz an Küste des Jemen

Sanaa: Die USA verstärken ihre Militärpräsenz im Arabischen Meer. Das Pentagon schickte zwei weitere Kriegsschiffe in Richtung Jemen. Damit wolle man wichtige Schiffsrouten sichern. Damit befänden sich dann neun Schiffe der US-Marine in der Region. Im Jemen liefern sich schiitische Huthi-Rebellen heftige Kämpfe mit Truppen des geflüchteten Präsidenten Hadi. Saudi Arabien hat sich in den Konflikt eingeschaltet und unterstützt den jemenitischen Staatschef. Mit mehreren Partnern fliegt die arabische Luftwaffe Angriffe auf Stellungen der Rebellen.

Genozid-Streit: Türkei will Armeniern gedenken

Ankara: Die Türkei geht im Streit um die Massaker an Armeniern einen Schritt auf die Nachfahren zu. Ministerpräsident Davutoglu kündigte an, am Freitag mit einer religiösen Zeremonie der Opfer der Deportationen zu gedenken. Die Türkei teile den Schmerz der Kinder und Enkel, heißt es in einer Regierungserklärung. Die Massaker vor 100 Jahren als Völkermord zu bezeichnen, lehnte Davutoglu aber erneut ab. Armenischen Angaben zufolge wurden in einer gezielten Vernichtungskampagne 1,5 Millionen Menschen getötet. Ende der Woche berät auch der Bundestag über die Frage, ob Deutschland die Massentötungen im Osmanischen Reich künftig als Völkermord bezeichnen soll. Die Spitzen von Union und SPD hatten sich auf einen Antrag verständigt, in dem der Begriff erstmals genannt wird.

Gazprom-Chef Miller in Athen

Moskau: Der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Miller, reist heute nach Athen. Nach Angaben des griechischen Energieministeriums ist unter anderem ein Gespräch mit Premier-Minister Tsipras geplant. Dabei soll es auch um eine Erweiterung einer russischen Gas-Pipeline auf griechischem Gebiet gehen. Angeblich will Moskau dafür eine Vorauszahlung für Transitgebühren von bis zu fünf Milliarden Euro leisten. Möglicherweise wird heute der Vertrag dazu unterzeichnet. Der Kreml hat diese Angaben bislang offiziell nicht bestätigt.

Lokführer wollen ab heute streiken

Bahnfahrer im Norden müssen sich wieder auf Behinderungen einstellen. Die Lokführergewerkschaft GDL hat neue Streiks im Personen- und Güterverkehr der Deutschen Bahn angekündigt. mehr

Problemgewehr G36 im Praxistest auf der Kirmes

Wenn's heiß wird, dann schießt's nicht mehr genau: Das Bundeswehr-Gewehr G36 hat ein massives Problem. Die NDR Info SatireShow Intensiv-Station macht den Test - auf der Kirmes. mehr

Placebos können Schmerzen lindern

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Scheinmedikamente und Scheintherapien wirken oft besser als tatsächliche Wirkstoffe. Vor allem in der Schmerztherapie werden Placebos erfolgreich eingesetzt. mehr

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Stärkere Kontrolle bei Spähtechnologie-Export

Die Bundesregierung will den Export deutscher Überwachungstechnologie stärker kontrollieren. Das Bundeswirtschaftsministerium hat bereits eine entsprechende Verordnung fertiggestellt. mehr

Quiz

"Quizzen, was die Welt bewegt"-Trainingslager

Mitmachen beim Warm-up für den NDR Info Quizabend im Haus der Wissenschaft in Braunschweig: Im Trainingslager können Sie Ihr Wissen testen. Viel Spaß dabei! Quiz

Todesstrafe auch in den USA ein Auslaufmodell

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In den USA sind jahrelang Unschuldige aufgrund fehlerhafter Haaranalysen zum Tode verurteilt worden. Gegner der Todesstrafe sehen sich bestätigt. Martin Ganslmeier kommentiert. mehr

Machen Kindergeburtstage eigentlich noch Spaß?

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Ein Kindergeburtstag ist längst kein Kindergeburtstag mehr - zumindest nicht für Eltern, die die Party durchorganisieren. Peter Zudeick bittet in seiner Glosse auf ein Wort. mehr

Intensiv-Station live in Goslar

Am 26. April "operieren" die Satire-Künstler der NDR Info SatireShow Intensiv-Station im Kulturkraftwerk in Goslar. Mit dabei ist diesmal u.a. der ehemalige "Titanic"-Chefredakteur Hans Zippert. mehr

Programm-Tipps

Todesfalle Mittelmeer

21.04.2015 20:30 Uhr
Redezeit

Immer wieder ertrinken Flüchtlinge bei dem Versuch nach Europa zu kommen. Was muss geschehen, damit sich Hilfesuchende nicht in Lebensgefahr bringen? Diskutieren Sie mit! mehr

FC Bayern München - FC Porto live

NDR Info Spezial überträgt das Champions-League-Viertelfinale Bayern München gegen FC Porto am Dienstag ab 20.45 Uhr live. Reporter sind Edgar Endres und Philipp Eger. mehr

NDR Info in der Mediathek

06:27 min

Nachrichten

21.04.2015 10:06 Uhr
01:39 min

Millionengeschäft Altkleider

21.04.2015 07:41 Uhr
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