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Wetter und Verkehr am Tag der Norddeutschen
Feucht, aber warm - am 11. Mai 2012 war vom frostigen Eisheiligen Mamertus wenig zu spüren.
"Der heilige Mamerz, der hat ein kaltes Herz", so heißt es in der Bauernregel über den Eisheiligen, dessen Namenstag auf den 11. Mai fällt. Im Jahr 2012 zeigte sich der Heilige Mamertus in Norddeutschland von seiner warmherzigen Seite: Kein Nachtfrost ließ die zarten Blütenknospen oder das frühe Gemüse erzittern, stattdessen stieg das Thermometer auf Temperaturen zwischen 13 Grad auf Sylt und 24 Grad in Neubrandenburg.
Allerdings: Feucht war es, kaum eine Region in Norddeutschland, an der am 11. Mai nicht der ein oder andere Tropfen vom Himmel fiel. Und kälter sollte es zum Wochenende dann auch noch werden: Schuld hatte aber meteorologisch gesehen nicht der Heilige Maertus, sondern "Tatijana" und "Ute" - zwei Tiefs, die arktische Luft aus dem Nordwesten bringen.
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Zu den Eisheiligen wird es in den kommenden Tagen in Norddeutschland merklich kälter. Sogar Bodenfrost ist möglich. Dennoch: Ein Wochenende an der Küste kann sich lohnen. mehr
Staus und Baustellen
Ein größeres Ärgernis als das Wetter war am 11. Mai mal wieder der Verkehr: Staus und Baustellen allenthalben - vor allem rund um Hamburg, Hannover und Osnabrück ging es nur zäh voran. Da half nur Geduld - ein ganz normaler Freitag eben.