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Der 11. Mai 2012 - Ein Stück Geschichte

Der 11. Mai 2012 war ein ganz besonderer Tag, es war der Drehtag für das Medienereignis des Jahres: Der Tag der Norddeutschen.

Wir haben für Sie deshalb die wichtigsten Meldungen des Tages archiviert - diese Seite ist ein Teil des Angebots.

Überblick
Der 11. Mai 2012 © dpa Fotograf: Jochen Lübke, Malte Christians, Holger Hollermann
 

Was war los am 11. Mai 2012?

Es war der Drehtag für der Tag der Norddeutschen. Was hat die Menschen an diesem Tag interessiert und bewegt? Die Nachrichten und Themen im Überblick. mehr

 

Scandlines steht möglicherweise vor Zerschlagung

Das neue Scandlines-Fährschiff "Berlin" liegt am Ausrüstungskai auf der Stralsunder P+S-Werft. © dpa Fotograf: Stefan Sauer Detailansicht des Bildes Das neue Scandlines-Fährschiff "Berlin" liegt am Ausrüstungskai auf der Stralsunder P+S-Werft. (Archiv-Bild) Die Fährreederei Scandlines will sich offenbar von ihren Frachtrouten nach Skandinavien und ins Baltikum trennen. Nach Angaben von Betriebsratschef Kobrow stehe der Verkauf wohl kurz vor der Vertragsunterzeichnung. Scandlines selbst bestätigte dagegen nur, derzeit verschiedene Optionen zu prüfen, darunter sei auch die Möglichkeit eines Verkaufs von Unternehmensbereichen.

Betriebsrat: Halbierung des Unternehmens

Sollte sich die Meldung bewahrheiten, werden die Befürchtungen wahr, die schon beim Verkauf von Scandlines an Allianz Capital und 3i geäußert worden waren: Scandlines behält die profitablen Linien Rostock-Gedser und Puttgarten-Rödby.Die Strecke Rostock-Trelleborg, auf der mehr Fracht unterwegs ist, geht an die Reederei Stena. Die historische, aber weniger profitable Verbindung Sassnitz-Trelleborg, wird komplett eingestellt. Laut Betriebsrat würde der Verzicht auf das Frachtgeschäft eine Halbierung des Unternehmens bedeuten.

Stimmung der Belegschaft auf dem Tiefpunkt

Die Mitarbeiter seien frustiert, sagt Betriebsratschef Kobrow: "Wir fühlen uns auch von der Politik allein gelassen. Scandlines ist ein Unternehmen mit einer gewissen Größe, aber von der Landesregierung gibt es keine Reaktion." Scandlines beschäftigt in Deutschland und Dänemark etwa 2.100 Mitarbeiter. Von der Abtrennung des Frachtgeschäftes wäre nur die deutsche Seite betroffen. Laut Gewerkschaft wurde im vergangenen Jahr der Umsatz um fast acht Prozent auf 611 Millionen Euro gesteigert, im Jahr davor lag der Zuwachs bei zwölf Prozent. Dieses Plus war nach Gewerkschaftsangaben vor allem dem Anstieg der Frachtraten zu verdanken.

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