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Der 11. Mai 2012 - Ein Stück Geschichte

Der 11. Mai 2012 war ein ganz besonderer Tag, es war der Drehtag für das Medienereignis des Jahres: Der Tag der Norddeutschen.

Wir haben für Sie deshalb die wichtigsten Meldungen des Tages archiviert - diese Seite ist ein Teil des Angebots.

Überblick
Der 11. Mai 2012 © dpa Fotograf: Jochen Lübke, Malte Christians, Holger Hollermann
 

Was war los am 11. Mai 2012?

Es war der Drehtag für der Tag der Norddeutschen. Was hat die Menschen an diesem Tag interessiert und bewegt? Die Nachrichten und Themen im Überblick. mehr

 

Sabine Lisicki trainiert in Hannover für Paris

von Birgit Reichardt

Jubel beim Fed-Cup-Doppel Sabine Lisicki (v.) und Anna-Lena Grönefeld © dpa Detailansicht des Bildes Sabine Lisicki (l.) - hier mit Anna-Lena Grönefeld - trainiert häufig in der Tennisbase Hannover. (Archivbild) "Verletzungen gehören leider zum Sport dazu und ich wollte nicht wieder zu früh anfangen", sagt Sabine Lisicki professionell. Wie glücklich die aktuelle Nummer 13 der Weltrangliste aber nach vier Wochen Tennis-Pause ist, wieder auf dem Platz zu stehen, kann man an ihrem strahlenden Lächeln sehen. Die Knöchelverletzung, die sie sich am 6. April im Viertelfinalspiel gegen Serena Williams in Charleston zugezogen hatte, ist überstanden. Nun bereitet sich die 22-Jährige in Hannover auf das nächste Grand-Slam-Turnier vor: die French Open in Paris.

Comeback in Rom

"Ich bin mittlerweile ziemlich schmerzfrei und habe in den letzten Tagen gut trainiert", sagt Lisicki im Gespräch mit NDR.de. In der kommenden Woche werde sie auf die WTA-Tour zurückkehren und in Rom ihr Comeback geben. Anschließend plane sie, in Straßburg an den Start zu gehen. Möglichst viele Spiele will sie auf Sand absolvieren, um die nötige Sicherheit für die French Open zu bekommen. Dass ihr knallharter Aufschlag und ihrer Spielweise auf Sand möglicherweise nicht so zur Geltung kommen wie auf schnelleren Bodenbelägen, will Sabine Lisicki nicht gelten lassen: "Ich habe ja auch einen Titel auf Asche", betont sie und erinnert damit an ihren Sieg in Charleston 2009.

Keine konkreten Ziele für die French Open

Bei den French Open habe sie jetzt noch nicht so gut gespielt, räumt sie ein. Und es werde natürlich schwer, innerhalb von zwei Wochen wieder Top-Niveau zu erreichen. Deshalb erwarte sie zumindest von den ersten Turnieren nicht zu viel. Und ein konkretes Ergebnis-Ziel für das Grand-Slam-Turnier in Paris habe sie sich auch nicht gesetzt. "Ich möchte mir den Spaß nicht nehmen, den ich auf dem Platz habe - ich freue mich einfach wieder auf die Tour zurückzukommen und werde mein Bestes geben", sagt sie und lächelt.

"Wir sind eine unglaublich gute Mannschaft"

Tennis-Profi Angelique Kerber (l.), Sabine Lisicki und Andrea Petkovic © dapd Fotograf: Daniel Kopatsch Detailansicht des Bildes Sabine Lisicki (M.) glaubt an die Zukunft des Fed-Cup-Teams mit Angelique Kerber (l.) und Andrea Petkovic (r.). Wegen ihrer Verletzung musste Lisicki auch auf die Teilnahme am Federation-Cup verzichten. Dass das deutsche Team mit Julia Görges, Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Anna-Lena Grönefeld gegen Australien verlor und aus der Weltgruppe abstieg, sei schade. "Wir sind nun einmal eine unglaublich gute Mannschaft, aber uns hat noch an Erfahrung gefehlt", begründet sie die Niederlage. Vielleicht habe man an der ein oder anderen Stelle zu viel gewollt, aber in Zukunft werde man von der zunehmenden Erfahrung profitieren, ist sich Sabine Lisicki sicher.

Der Traum von Olympia

Im olympischen Jahr ist der Turnierplan besonders eng gesteckt. Für Sabine Lisicki geht mit London 2012 ein Traum in Erfüllung. Denn zahlreiche Olympioniken trainieren genau wie sie am Olympia-Stützpunkt in Berlin, erklärt sie. "Wenn man in so einem Umfeld aufwächst, dann will man da einfach nur hin. Deshalb freue ich mich unglaublich - und dann ist das Turnier auch noch auf Rasen in Wimbledon, das ist natürlich auch super." Die Freude kann sie kaum verhehlen, denn das Erreichen des Wimbledon-Halbfinals im vergangenen Jahr gehört zu ihren schönsten sportlichen Momenten: "Oh ja - es waren einfach unglaubliche Matches. Wenn 15.000 Zuschauer hinter einem sind - es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, in Wimbledon auf dem Centre-Court zu spielen."

Top Ten ja - Zeitdruck nein

Die Leidenschaft für den Sport helfe ihr die Verletzungspausen zu überstehen und treibe sie immer wieder an. Als 13. der Weltrangliste sind die Top Ten in unmittelbarer Nähe und die zu erreichen sei auch ihr nächstes Ziel, erklärt Sabine Lisicki. Nur unter Zeitdruck wolle sie sich nicht setzen. "Für mich ist es das Wichtigste, mich tagtäglich zu verbessern. Um einen Platz in den Top-Ten zu erreichen, muss man viele gute Ergebnisse erzielen. Solange ich hart arbeite und Tag für Tag alles gebe, wird das von alleine kommen."

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Tennis-Profi Sabine Lisicki in der Halle an der Tennisbase Hannover. © NDR Fotograf: Jens Otto
 
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Top Ten ja - Zeitdruck nein

Sabine Lisicki bereitet sich in Hannover auf die French Open vor.

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