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Der 11. Mai 2012 - Ein Stück Geschichte

Der 11. Mai 2012 war ein ganz besonderer Tag, es war der Drehtag für das Medienereignis des Jahres: Der Tag der Norddeutschen.

Wir haben für Sie deshalb die wichtigsten Meldungen des Tages archiviert - diese Seite ist ein Teil des Angebots.

Überblick
Der 11. Mai 2012 © dpa Fotograf: Jochen Lübke, Malte Christians, Holger Hollermann
 

Was war los am 11. Mai 2012?

Es war der Drehtag für der Tag der Norddeutschen. Was hat die Menschen an diesem Tag interessiert und bewegt? Die Nachrichten und Themen im Überblick. mehr

Stadtporträt
Villen an der Hamburger Alster  Fotograf: Janina Dierks
 

Hamburg - das Tor zur Welt

Stadtporträt mit vielen Bildern und Tipps. mehr

 

Volle Kraft voraus: Hamburg feiert seinen Hafen

Der 823. Hamburger Hafengeburtstag ist am Freitag offiziell eröffnet worden. Der indische Handelsminister Anand Sharma und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) läuteten am Nachmittag die Glocke an Bord des Museumsschiffs "Rickmer Rickmers" und leiteten damit die dreitägige Veranstaltung ein. Zuvor fand traditionell ein internationaler ökumenischer Gottesdienst im Michel statt. Der Höhepunkt des ersten Tages war die Einlaufparade. Unzählige Menschen drängten sich dicht an dicht an der Kaimauer und am Elbufer, um einen möglichst guten Blick auf die Hauptakteure zu ergattern: die mehr als 300 Schiffe aus aller Welt. Angeführt wurde die Formation von der deutschen Marinefregatte "Mecklenburg-Vorpommern" und von Booten der Hamburger Wasserpolizei. Diese feiert in diesem Jahr ihren 225. Geburtstag.

Die Stars der Parade waren aber fünf Großsegler: die "Alexander von Humboldt II", die "Star Flyer", die russische Viermastbark "Kruzenstern", die russische "Mir" und ihr polnisches Schwesterschiff "Dar Mlodziezy". Bei Windstärke vier bis fünf wurden die fünf Windjammer von Schleppern in den Hafen gezogen. Ihre Segel waren eingezogen. Die "Alexander von Humboldt II" ist zum ersten Mal beim Hafengeburtstag dabei. Besucher können die Bark am Sonnabend besichtigen. Die "Star Flyer" ist ebenso erstmals zu Besuch. Die anderen Großsegler sind bereits Stammgäste im Hamburger Hafen.

Die Veranstaltung ist gespickt mit vielen Highlights. Zum weltweit größten Hafenfest werden bis Sonntag 1,5 Millionen Besucher erwartet. "Abhängig vom Wetter können es auch zwei Millionen werden", sagte Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). "Wir feiern dieses Jahr ein ganz außergewöhnliches Hafenfest." Auch weil der Hafengeburtstag in diesem Jahr ein exotisches Flair hat, denn Indien ist Partnerland.

Drei Schwesterschiffe begleiten "AIDAmar" - Feuerwerk nach Taufe

Ein weiteres Highlight soll die Taufe des neuen AIDA-Schiffes "AIDAmar" am Samstagabend werden. Auch die drei baugleichen Ozeanriesen "AIDAluna", "AIDAblu" und "AIDAsol" sind dabei. Die Taufpatin mit dem schönsten Kussmund war in einem bundesweiten Casting ausgesucht worden und kommt aus Hamburg. Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises ist neuer Hauptsponsor des Volksfestes. Nach der Taufe soll es ab 22.30 Uhr ein riesiges Feuerwerk geben.

"Queen Mary 2" kommt am Sonntag

Die "Queen Mary 2" verlässt Hamburg. © Burkhard Fliegner Fotograf: Burkhard Fliegner Detailansicht des Bildes Die "Queen Mary 2" darf beim Hafenfest nicht fehlen. Für Sonntag hat sich die "Queen Mary 2" angekündigt. Der Gigant legt allerdings nur für eine Stippvisite an: Gegen 12.30 Uhr soll die "QM2" einlaufen, ihr Auslaufen um 23 Uhr ist der letzte offizielle Programmpunkt des Volksfests. Die große Auslaufparade soll am Sonntag um 16.30 Uhr starten.

Indien-Festival am Fischmarkt

Auf der insgesamt 3,6 Kilometer langen Festmeile bilden Hunderte Schausteller eine maritime Themenlandschaft, elf Bühnen stehen für Live-Auftritte von Musikern bereit. An der Uferpromenade nahe der Altonaer Fischauktionshalle am Fischmarkt steigt ein Indien-Festival. Neben indischen Speisen, Getränken und Kunsthandwerk gibt es landestypische Tänze und Shows. Fast 150 Künstler und Handwerker sind dabei. Indien sei ein wunderbares Land und ein wichtiger Handelspartner, sagte Senator Horch.

Straßensperrungen bis Montag - NABU will demonstrieren

Noch bis Montag gibt es zahlreiche Straßensperrungen, vor allem im Bereich der Landungsbrücken in St. Pauli. Besucher des Hafengeburtstages sollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen, da es nicht genügend Parkplätze gibt. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren.

Am Rande des Hafenfestes wird es auch kritische Töne geben. Der NABU kündigte an, am Sonnabend in der Hafencity gegen Luftverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe zu demonstrieren. Die "AIDAmar" sei umwelttechnisch von gestern. Der Reederei wirft die Umweltorganisation vor, die Großveranstaltung zu nutzen, um am sauberen Image der Kreuzfahrtindustrie zu arbeiten.

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/geschichte/tagdernorddeutschen/hafengeburtstag473.html
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Blick auf die St. Pauli-Landungsbrücken mit dem Museumsschiff "Rickmer Rickmers". © dpa-Bildfunk Fotograf: Malte Christians
 
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