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Der 11. Mai 2012 - Ein Stück Geschichte

Der 11. Mai 2012 war ein ganz besonderer Tag, es war der Drehtag für das Medienereignis des Jahres: Der Tag der Norddeutschen.

Wir haben für Sie deshalb die wichtigsten Meldungen des Tages archiviert - diese Seite ist ein Teil des Angebots.

Überblick
Der 11. Mai 2012 © dpa Fotograf: Jochen Lübke, Malte Christians, Holger Hollermann
 

Was war los am 11. Mai 2012?

Es war der Drehtag für der Tag der Norddeutschen. Was hat die Menschen an diesem Tag interessiert und bewegt? Die Nachrichten und Themen im Überblick. mehr

 

Im Norden schlägt die Stunde der Gartenvögel

Wie sieht es aus bei Rauch- und Mehlschwalbe? Was machen Blau- und Kohlmeise? Wie geht es der Amsel nach dem schlechten Zählergebnis im Winter? Und: Schafft der Spatz es wieder auf Platz eins im Norden? Hobby-Ornithologen in ganz Norddeutschland sind gefragt - und können von Freitag an wieder wichtige Daten für Naturschützer erheben, indem sie die Vögel in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon zählen und bestimmen. Bis Sonntag ruft der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zur Stunde der Gartenvögel auf.

Gefahr durch Vermaisung

Ihre Ergebnisse können die Vogelzähler dem NABU per Smartphone-App, Postkarte, Telefon oder über die Internet-Seite der Naturschützer mitteilen. Dazu einfach die höchste Anzahl der innerhalb einer Stunde beobachteten Vögel notieren und dem NABU übersenden. Meldeschluss ist der 21. Mai. Telefonisch nehmen die Naturschützer die Daten am 12. und 13. Mai zwischen 10 und 18 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 115 71 15 entgegen.

Der NABU vergleicht die Zahlen dann mit den vorliegenden wissenschaftlichen Daten. Von besonderem Interesse ist nach Angaben des niedersächsischen NABU-Bezirksgeschäftsführers Rüdiger Wohlers, wie es mit den Beständen einiger Gartenvogelarten aussieht, die einst häufig waren, aber immer weniger werden: "Selbst einstige Allerweltsarten, wie zum Beispiel der Star, sind im rapiden Sinkflug und auch Grünfink, Goldammer, Rauch- und Mehlschwalbe geht es schlecht", so Wohlers. Und auch die Siedlungsränder seien von Interesse: "Zum Beispiel im Oldenburger Land, zwischen Wangerooge und Dümmer, sehen wir mit großer Sorge, dass die Zahl einst häufiger Vögel längst abnimmt - durch Vermaisung, die Versiegelung für ausufernde Siedlungsflächen und den Verlust von naturnahen Wegrändern und Feldgehölzen."

Viele Anfragen von Schulen und Vereinen

In diesem Jahr sei bereits ein Trend bei den interessierten Teilnehmern erkennbar: "Wir erhalten besonders viele Anfragen von Schulklassen und Vereinen, die neben Privatpersonen teilnehmen wollen und - wie in den Vorjahren - von Großeltern, die sich mit ihren Enkeln an der Vogelzählung beteiligen wollen."

Unter allen Teilnehmern verloste der NABU auch in diesem Jahr wieder Preise, unter anderem eine vogelkundliche Reise ins Havelland.

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/geschichte/tagdernorddeutschen/gartenvoegel127.html
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Ein Sperlingspaar wartet aufmerksam auf einen freien Platz am Futterhäuschen. Foto: Helgard Schnabel, Neubrandenburg. © NDR Fotograf: Helgard Schnabel
 
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NABU-Mitmachaktion: Gartenbesitzer können vom 9. bis 12. Mai 2013 Vögel zählen und melden.

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