Gorleben - Der Aufstand der Bauern

von Ein Film von Carola Meyer und Melanie Thun

Am 22. Februar 1977 überraschte Ministerpräsident Ernst Albrecht die Republik mit der Entscheidung, ausgerechnet im niedersächsischen Wendland ein nationales Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu errichten. Es sollte das größte Industrieprojekt Europas werden. Heute - 30 Jahre später - streiten Politiker und Atomkraftgegner noch immer über das Lager in Gorleben, doch die Entscheidung von einst hat das Wendland und seine Menschen verändert.

Der Widerstand der ortsansässigen Landwirte

Der Film zeigt, wie sich der Widerstand der ortsansässigen Landwirte in den vergangenen drei Jahrzehnten allmählich zum langlebigsten Protest in der Geschichte der deutschen Anti-Atomkraftbewegung entwickelt hat. Die Dokumentation konzentriert sich dabei auf die Menschen, für die die nun wieder hochaktuelle Frage "pro oder kontra Atomkraft?" bis heute nicht nur theoretisch ist: die wendländischen Bauern.

Gorleben diskutiert über die Atompolitik

Die großen Konflikte der deutschen Atompolitik wurden und werden in Gorleben diskutiert und ausgefochten. Mit Konsequenzen für jeden Einzelnen: Ein konservativer Graf rebelliert gegen die eigene Partei, ein Jungbauer mobilisiert als Redner die Massen, Kommunalpolitiker und Landwirte schachern mit Vertretern der Atomindustrie. Es geht ums Prinzip und um sehr viel Geld. Wie hat Ernst Albrechts Entscheidung das Wendland verändert? Und wie sehr das Leben seiner Bewohner?

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Sendedaten

Gorleben - Der Aufstand der Bauern

Dienstag, 25.9.2007, 23.00 Uhr im NDR Fernsehen

Weitere Informationen
Protest gegen das Zwischenlager Gorleben im September 2007. © dpa
 

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