Gegen das Vergessen
"Stolperstein" auf einem Gehweg in Hamburg © dpa-Bildfunk Fotograf: Jens Ressing
 
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Erinnerung an den Holocaust

NDR Kultur

Stolpersteine, Bahnwaggons, Stelen: Ein Besuch bei Mahnmalen.

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Gedenkstätten im Norden
Gedenkstein am ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen mit der Aufschrift "Bergen-Belsen 1940 bis 1945" © Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen
 

Bergen-Belsen: Erinnerung und Mahnung

Eine Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Konzentrationslagers. mehr


Die KZ-Gedenkstätte Hamburg-Neuengamme

Ein Mahnmal und mehrere Ausstellungen erinnern an die Opfer. mehr


Stätte des Erinnerns in Ladelund

Die älteste KZ-Gedenkstätte Schleswig-Holsteins. mehr


Esterwegen: Ein stiller Ort der Erinnerung

Rundgang durch die Gedenkstätte für die Häftlinge der NS-Lager im Emsland. mehr

Nazi-Verbrecher vor Gericht
Adolf Eichmann (M.) beim Prozessbeginn in Israel im April 1961. © dpa picture alliance Fotograf: CSU Archives/Everett Collection
 
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Todesurteil für Adolf Eichmann

NDR Info

Am 15. Dezember 1961 wird in Jerusalem das Todesurteil über den Naziverbrecher Adolf Eichmann gesprochen.

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Jüdisches Leben heute

Hamburger "Klein-Jerusalem" erwacht wieder

Im Hamburger Grindelviertel erwacht wieder jüdisches Leben. mehr

 

Holocaust - Das beispiellose Verbrechen

Mehr als sechs Millionen Juden wurden von Deutschen während der Zeit des nationalsozialistischen Regimes ermordet: in "Todesfabriken" weit im Osten, in Lagern in Deutschland und von "Einsatzgruppen" hinter der Front. Die Täter standen ihren Opfern nicht immer von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Ein gewaltiger bürokratischer Apparat half ihnen, die systematische Vernichtung zu organisieren. Für diesen in der Geschichte der Menschheit beispiellosen Vorgang steht heute ein Begriff: Holocaust.

Jeweils am 27. Januar erinnert in Deutschland ein Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus.

Brennende Synagoge in der Bergstraße in Hannover am 10. November 1938. © picture-alliance/dpa/Bildarchiv Huber Fotograf: Wilhelm Hauschild
 

Angeordneter Terror: Die Reichspogromnacht

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brennen auch im Norden Synagogen und jüdische Geschäfte. Nazis ermorden Menschen oder verschleppen sie in Konzentrationslager. mehr

Eingang zum Stammlager des KZ Auschwitz (Bild: dpa).
 

Der systematische Völkermord

Auschwitz wurde als "Todesfabrik" Symbol für den Mord an den europäischen Juden. Wie konnte es zu diesem Verbrechen kommen und welche Lehren können wir daraus ziehen? mehr

Selektionen in Auschwitz (Bild: dpa). © dpa
 

"Alltag" in den Konzentrationslagern

Das Leben in den Lagern war ein andauerndes Martyrium für die Gefangenen. Sie waren der Willkür der SS vollkommen ausgeliefert. mehr

Der Luxusliner "Cap Arcona" liegt in einem Hafen vor Anker. © picture alliance/akg-images
 

Häftlinge sterben auf der "Cap Arcona"

Am 3. Mai 1945 versenken die Briten die "Cap Arcona" und die "Thielbek" in der Lübecker Bucht. Sie vermuten darauf deutsche Truppen - ein Irrtum: An Bord sind KZ-Häftlinge. mehr

Sowjetische Zwangsarbeiterinnen am Diestelkai im Hamburger Hafen im Jahr 1943. © Denkmalschutzamt Hamburg Fotograf: Willi Beutler
 

Hamburger Polizisten als Täter beim Nazi-Terror

Das Hamburger Stadthaus war als Sitz der Gestapo eine der mächtigsten Terrorzentralen der Nazis. Forschungen zeigen: Auch andere Teile der Polizei waren an den Verbrechen beteiligt. mehr

Konzentrationslager Bergen-Belsen 1945: Waschplatz für weibliche Häftlinge. © picture-alliance / akg-images
 

Die letzten Tage des KZ Bergen-Belsen

Im "schmutzigsten aller Lager" wüteten Typhus und Fleckfieber. Die Seuchen töteten Tausende, darunter Anne Frank. Am 15. April 1945 befreiten britische Truppen das KZ Bergen-Belsen. mehr

Der jüdische Zahnmediziner Prof. Dr. Hans Moral aus Rostock © Universitätsarchiv Rostock
 

Die Geschichte des Hans Moral

Der jüdische Zahnarzt hatte unter dem NS-Terror zu leiden. Die fehlende Unterstützung der Universität Rostock und der Rauswurf trieben ihn in den Selbstmord. mehr

Graf Folke Bernadotte (l.) begutachtet im März 1945 die weißen Fahrzeuge für die geplante Rettungsaktion von KZ-Häftlingen und unterhält sich mit dem Fahrer eines Tankwagens. © picture-alliance/dpa
 

Die Rettung mit den "Weißen Bussen"

In Geheimgesprächen organisiert der Vizevorsitzende des schwedischen Roten Kreuzes, Graf Folke Bernadotte, kurz vor Kriegsende die Evakuierung von rund 15.000 KZ-Häftlingen. mehr

Die Hamburger Jüdin Inge Löbenstein kurz vor ihrer Deportation. © IGDJ/Edgar Gumpel
 

Der "Judenstern": Zeichen der Verfolgung

Der "Judenstern" war eine der letzten Maßnahmen der Nationalsozialisten vor Beginn der Deportation von Juden. Eine weitere Steigerung von Diskriminierung und Entrechtung. mehr

Gebäude der Wannsee-Konferenz in Berlin © dpa Fotograf: Peter Grimm
 

Wannsee-Konferenz: Die Bürokraten des Holocaust

Vor 70 Jahren, am 20. Januar 1942, trafen sich am Berliner Wannsee 15 führende Vertreter der NS-Bürokratie. Ihr Thema: die Organisation des systematischen Massenmords an Juden. mehr

Loren und Klinkerwerk auf dem Gelände des KZ Neuengamme (1944). © dpa Fotograf: Kz-Gedenkstätte_Neuengamme
 

KZ Neuengamme: Die Briten finden das Lager leer vor

KZ-Häftlinge mussten hier Schwerstarbeit leisten: Klinkerproduktion, Rüstungsindustrie, Regulierung der Dove-Elbe. Im April 1945 verwischten die Kommandanten alle Spuren. mehr

Der Holocaust-Überlebende Jitzhak Reichenbaum während eines Besuches in Hamburg © NDR.de Fotograf: Marc-Oliver Rehrmann
 

"Die SS in Hamburg ermordete meinen Bruder"

Jitzhak Reichenbaum reist jedes Jahr im April von Israel nach Hamburg, um an seinen kleinen Bruder zu erinnern. Dieser wurde 1945 von SS-Männern in der Schule am Bullenhuser Damm ermordet. mehr

Der Spruch "Jedem das Seine" über dem Eingang zum Konzentrationslager Buchenwald © AP Fotograf: Jens Meyer
 

Die Befreiung des KZ Buchenwald

Am 11. April 1945 erreichen US-Truppen das KZ, in dem Häftlinge die Überwältigung der SS vorbereiten. In der DDR entsteht später der Mythos von der Selbstbefreiung. mehr

Stichwort

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar ist in der Bundesrepublik seit 1996 "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus". Das Datum erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im Jahr 1945. Die zentrale Gedenkveranstaltung findet jeweils im Bundestag statt.

In der DDR wurde der 27. Januar mit Blick auf die Rolle der Sowjet-Armee bei der Auschwitz-Befreiung begangen. Die Vereinten Nationen erklärten den Tag im Jahr 2005 zum internationalen Holocaust-Gedenktag.

Reportage
Holocaust-Überlebende Steffi Wittenberg zeigt Fotos aus ihrem Leben.  Fotograf: Elena Kuch
 

Eine jüdische Kindheit unterm Hakenkreuz

Steffi Wittenberg ist in der Nazi-Zeit in Hamburg aufgewachsen. Heute erzählt sie Schülern davon. mehr

Auszeichnung
Bertini-Preis: Steine des Anstoßes
 

Bertini-Preis für Menschen mit Zivilcourage

Sechs Projekte junger Hamburger wurden ausgezeichnet. Die Preisträger im Überblick. mehr

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