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Zwei Mitarbeiter eines Räumtrupps stehen vor dem verbogenen Fahrgestell eines zerstörten ICE-Waggons in Eschede © dpa Fotograf: Andreas Altwein
 

Die schwersten Bahnunglücke seit 1960

Seit 1960 kam es in Deutschland zu elf schweren Zugunfällen - eine Chronologie. mehr

 

Betroffene und Experten zum Unglück von Eschede

Überlebende und Hinterbliebene, Zeugen und Helfer, Polizei und Sonderkommission, Staatsanwaltschaft und Rechtsanwälte, Eisenbahnrechtler, Prozessbeobachter und Gutachter - sie alle sind mit der Katastrophe des ICE-Unglücks von Eschede konfrontiert worden. Wie sie mit dem Erlebten umgehen und wie sie die Ereignisse rückblickend beurteilen, erläutern Beteiligte in ganz persönlichen Stellungnahmen.

Harald Korb
 
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"Ich dachte, dass sich jemand vor den Zug geworfen hat"

Der Mathematiklehrer Harald Korb war auf dem Weg in den Urlaub, als der Zug ins Schlingern kam. Er erinnert sich an das Unglück, das ganz plötzlich geschah.

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Oberst Hans-Heinrich Heidmann
 
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"Ein sehr tiefes Erlebnis für mich"

Der stellvertretende Kommandeur Hans-Heinrich Heidmann koordinierte den Einsatz von Bundeswehrsoldaten und Rettungshubschrauben. Er beschreibt seine Eindrücke am Unfallort.

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Dr. Jutta Helmerichs
 
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"Man kann eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostizieren"

Für die Helfer kann ein Einsatz unter Extrembedingungen Folgen haben. Dr. Jutta Helmerichs kam zwei Tage nach dem Unglück nach Eschede und leitete die Einsatz-Nachsorge.

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Normen Handkamer
 
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"Erst mal guckt man und macht dicke Backen"

Der Zivildienstleistende Normen Handkamer vom DRK in Eschede war einer der ersten Helfer vor Ort. Er musste sich zuerst einen Überblick über die Situation an der Unfallstelle verschaffen.

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Pastor Wulf Lothar Köppe
 
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"Die Toten, auf die ich traf, habe ich gesegnet"

Pastor Wulf Lothar Köppe fuhr zur Unfallstelle, um den Verletzten beizustehen. Die tödlich Verunglückten segnete er und gab ihnen so ihre Würde zurück.

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Erich Philipp
 
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"Kommerzielle Gründe könnten eine Rolle gespielt haben"

Der leitende Kriminaldirektor Erich Philipp führte die Ermittlung der Sonderkommission bis zur Pensionierung. Über die Ergebnisse spricht er im Interview.

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Heinrich Loewen
 
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"Die Bahn kann nicht ein Menschenleben mit 30.000 Mark abtun"

Heinrich Löwen verlor bei dem Unglück seine Frau Christel und seine Tochter Astrid. Er beklagt das Verhalten der Bahn gegenüber den Hinterbliebenen.

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Christian Landau
 
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"Und da habe ich gedacht, das gibt es ja gar nicht"

Der Kranführer Christian Landau musste an der chaotischen Unfallstelle die ineinander gekeilten Zugteile beiseite räumen. Als er die Unglücksstelle sah, war er fassungslos.

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Heinrich Dresselhaus
 
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"Es war abzusehen, dass zeitnah ein Urteil nicht zu erreichen war"

Staatsanwalt Heinrich Dresselhaus verfasste eine detaillierte Anklageschrift, die sich auf die Ermittlungen der Sonderkommission stützte.

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Dossier
3. Juni 1998: Zugunglück bei Eschede © Picture-Alliance / dpa
 

Das ICE-Unglück von Eschede

101 Menschen sterben bei der Katastrophe am 3. Juni 1998, mehr als 100 werden verletzt. mehr

Bildergalerien
Beschlagnahmte Radachsen und Drehgestelle von ICE-Waggons des Unglückszuges von Eschede werden in einer Halle einer Kaserne in Celle auf einen Tieflader gehoben © dpa Fotograf: Holger Hollemann
 
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Das Zugunglück forderte 101 Menschenleben und ist das folgenschwerste Bahnunglück in der Geschichte der Bundesrepublik.

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