"Bild" und "Süddeutsche" ausgezeichnet als investigativ - Darf das sein? Die Debatte: ideologisch. Die Journalisten: zweigeteilt. Die Frage dahinter: Was bedeutet investigativ?
Eine Vermisstenanzeige ist der Anfang einer ungewöhnlichen Recherche. Eine geschlossene Polizeiakte wird wieder geöffnet. Ein angeblich gelöster Fall wird neu aufgerollt.
Bücher über Esoterik, Außerirdische oder die "vorhersehbare" Euro-Krise verkaufen sich gut . Auch rechtes Gedankengut verbreitet der Verlag. Wie geht er mit Kritikern um?
Blutige Tier-Eingeweide und Schmierereien an der Fassade des Redaktionsbüros halten die "Lausitzer Rundschau" nicht davon ab, weiter über die rechte Szene zu berichten.
Erst suchte er Presse für sein Poem. "DIE ZEIT" lehnte seine Zeilen ab. Den Scoop machte die "Süddeutsche Zeitung" - andere Medien springen auf. Jetzt beklagt Grass einen "Hordenjournalismus".
Steuergelder für V-Leute in Mecklenburg-Vorpommern. Fragen des "Nordkurier" dazu werden vom Verfassungsschutz abgeblockt. Jetzt klagt sich das Regionalblatt durch die Instanzen.
Adresse, Namen und Nachbarn – alles veröffentlicht: Trotz der Bitte um sorgsame Berichterstattung über die Ermordung der Elfjährigen sind viele Journalisten zu weit gegangen.
Der Freispruch des BILD-Redakteurs ist aufgehoben. Er soll Fischer mit einem Sex-Video zum Interview "genötigt" haben. Auch für BILD steht viel auf dem Spiel.
Erst die Bahn, dann Air Berlin und jetzt die Telekom. Finden Firmen ihre umstrittenen Presserabatte, nach der Schnäppchenaffäre um Christian Wulff, nicht mehr "zeitgemäß"?
Sie haben unbequeme Fakten bei Spendenorganisationen oder in Wirtschafts- und Pharma-Unternehmen recherchiert. Und müssen sich gegen diffamierende Angriffe wehren.