Kristina Schröder und die Extremisten
Die Familienministerin auf Themensuche: Rechts- und Linksextremismus will sie bekämpfen. Doch gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht.
mehrNachfolgend hat die Redaktion Zapp den Inhalt der wichtigsten Dokumente in der Auseinandersetzung mit dem Familienministerium zum Beitrag "Kristina Schröder und die Extremisten" vom 25.01.2012 aufgeführt. Damit können sich die Zuschauer von ZAPP und die Nutzer des Onlineangebotes von ZAPP selbst ein Bild machen.
In der Auseinandersetzung ging es insbesondere um eine Textstelle, in der eine Aussage der Ministerin im Beitrag von ZAPP als "falsch" bezeichnet wurde:
Frau Ministerin Schröder hatte im Interview rund um die Einordnung des "Neuen Deutschland" als "linksextremistisch" auf eine Frage von ZAPP geantwortet, "...dass in einzelnen Verfassungsschutzberichten das 'Neue Deutschland' auch aufgeführt wird."
In der nach der Ausstrahlung des Beitrages folgenden streitigen Auseinandersetzung mit Dr. Christoph Steegmans, dem Pressesprecher des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ging es grob gesagt um die unterschiedliche Interpretation des Begriffes "aufgeführt" in diesen einzelnen Verfassungsschutzberichten durch die Ministerin und durch ZAPP.
Diese entsprechende Textstelle (nur die fett gedruckten Worte)
"...Weder bei den Landesbehörden, noch beim Bundesamt für Verfassungsschutz wird das Neue Deutschland beobachtet, geschweige denn als als linksextremistisch eingestuft. Frau Schröders Feststellung: falsch..."
hat ZAPP inzwischen - ohne Anerkennung einer Rechtspflicht - aus dem Beitrag genommen, weil sie unter Umständen mehrdeutig interpretiert werden konnte.
Den Sachverhalt selbst wollen wir mit dieser Dokumentation für unsere Zuschauer klarstellen und transparent machen.