Durchsucht: Staatsanwaltschaft nervt Pressefotografen

Sie kamen am frühen Morgen: zwölf Beamte mit schusssicheren Westen. Neun Wohnungen durchsuchten sie und beschlagnahmten Fotos von einer linken Demonstration, bei der ein Beamter schwer verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet die Durchsuchten als "Sympathisanten der linken Szene". Dabei ist schnell klar: Es handelt sich um anerkannte Fotojournalisten, deren Material nun unter Verschluss ist.

Pressefotografen durchsucht

ZAPP - Autor/in: Maja Weber, Charlotte Horn

Eine Razzia bei Sympathisanten der linken Szene sollte es sein. Dann stellt sich heraus: Die Durchsuchten sind Journalisten. Die Staatsanwaltschaft ist in Erklärungsnot.

 

Wie ist die Rechtslage?

Für Presseerzeugnisse gilt ein besonderer Schutz. (initiative-tageszeitung.de)

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Die Kritik ist groß. Die Razzien seien völlig unangemessen und eine Verletzung der Pressefreiheit, so die Vorwürfe der Journalistenverbände. Einige Fotografen werden nun klagen. Und die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt gerät immer stärker in Erklärungsnot. Hätte sie nicht wissen müssen, dass es sich um Journalisten handelt?

Dieses Thema im Programm:

ZAPP | 13.02.2013 | 23:20 Uhr

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