Manuskript zum Beitrag
Der Text zum Beitrag "Durchsucht: Staatsanwaltschaft nervt Pressefotografen" vom 13.02.2013.
Download startenSie kamen am frühen Morgen: zwölf Beamte mit schusssicheren Westen. Neun Wohnungen durchsuchten sie und beschlagnahmten Fotos von einer linken Demonstration, bei der ein Beamter schwer verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet die Durchsuchten als "Sympathisanten der linken Szene". Dabei ist schnell klar: Es handelt sich um anerkannte Fotojournalisten, deren Material nun unter Verschluss ist.
Eine Razzia bei Sympathisanten der linken Szene sollte es sein. Dann stellt sich heraus: Die Durchsuchten sind Journalisten. Die Staatsanwaltschaft ist in Erklärungsnot.
Die Kritik ist groß. Die Razzien seien völlig unangemessen und eine Verletzung der Pressefreiheit, so die Vorwürfe der Journalistenverbände. Einige Fotografen werden nun klagen. Und die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt gerät immer stärker in Erklärungsnot. Hätte sie nicht wissen müssen, dass es sich um Journalisten handelt?
Können Sie bitte wieder die ganze Sendung als ein File auf Ihre Homepage stellen! [mehr]
Die Grundtorheit unserer Epoche
Da war die Sendung ja echt mal völlig ausgewogen: Erst weiß man der Frankfurter Staatsanwaltschaft, die die Photographen (ob nun fälschlich oder richtigerweise) für "linke Sympathisanten" hält, nichts... [mehr]