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1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Rheuma. Doch viele von ihnen werden unzureichend versorgt. Außerdem: Risiko verengte Halsschlagadern.
Wiederholung der Sendung
17.02.2012 02:15 Uhr
319 Lebensmittelzusatzstoffe sind in der EU zugelassen. Für jede der Substanzen gibt es eine E-Nummer (von "e" wie "edible" - essbar). Es gibt natürliche Stoffe, die E-Nummern tragen, aber auch künstlich hergestellte: Farb-, Konservierungs- und Süßstoffe. Ob es sich um einen harmlosen oder einen eher bedenklichen Stoff handelt, ist an der Nummer zunächst nicht zu erkennen.
Geschmack, Farbe, Haltbarkeit - alles lässt sich mithilfe der sogenannten E-Stoffe verändern. Alle sind zugelassen. Doch sind die Lebensmittel mit den vielen E-Nummern wirklich unbedenklich?
Alle Stoffe, die einem Lebensmittel zugesetzt sind, müssen in der Zutatenliste angegeben werden. Dort findet man aber in den seltensten Fällen einfach eine Zahl wie E210 oder E577. Stattdessen schreiben die Hersteller in der Regel die Namen der Stoffe hinten drauf. Die sagen den meisten Kunden nämlich kaum etwas, wogegen ein "E" nach Meinung von Verbraucherschützern eine eher abschreckende Wirkung habe. Dabei ist die große Mehrheit der Stoffe unbedenklich und harmlos. Dafür sollte man aber bei einigen wenigen genau hinsehen und nicht zu viel davon essen.
Eine Gruppe von E-Stoffen steht allerdings seit Langem in der Kritik: die künstlichen Farbstoffe. Sie haben alle E-Nummern, die mit einer "1" beginnen, also beispielsweise E110 oder E129.
Als bedenklich gelten folgende Farbstoffe:
Alle diese Farbstoffe sind in einer britischen Langzeitstudie ("Southampton-Study") untersucht worden. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die Stoffe bei Kindern Hyperaktivität verursachen können. Die Studie ist allerdings umstritten und die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit erkennt die Ergebnisse nicht an. Trotzdem müssen ab kommenden August Produkte mit diesen Farbstoffen folgenden Warnhinweis tragen: "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen."