Wie alles begann
Als der Rundfunk in Schleswig-Holstein das Laufen lernte.
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"1965 wurde uns ja Holstein weggenommen und übrig blieb für uns Schleswig", sagt Studioleiter Werner Junge und meint das überhaupt nicht wehmütig. Denn immerhin ist das NDR-Studio Flensburg das einzige der ARD, das zwei Küsten zu betreuen hat. Im Jahr 1965 wurde Kiel das Landesstudio für den NDR.
Bis dahin war Flensburg für ganz Schleswig-Holstein zuständig, von List bis Lauenburg und Glücksburg bis Brunsbüttel.
Ein weiterer, ganz wichtiger Punkt in der Berichterstattung: Dänemark. "Immer ein Ohr nach Dänemark", das hatten und haben die Redakteure und Reporter des NDR-Studios in Flensburg. In diesem Jahr ist es 60 Jahre her, dass das älteste Regionalstudio des Norddeutschen Rundfunks eröffnet wurde.
Damals bei der Feierstunde im Deutschen Haus in der Fördestadt stellte der damalige Generaldirektor Adolf Grimme vor allem heraus, dass der Sender Flensburg auch eine Brücke in den Norden sein soll, ein Weg zur Verständigung mit dem dänischen Nachbarn.
60 Jahre Studio Flensburg, das sind Tausende von Hörfunk- und Fernsehberichten. Sie haben dazu beigetragen, dass der NDR heute nicht mehr aus der Fördestadt wegzudenken ist.
In unserer Zeitreise machen wir eine "Bild-Revue" über 60 Jahre Rundfunkgeschichte in Schleswig-Holstein. Wir zeigen wie der Rundfunk in Flensburg begann und lassen Rundfunk-Pioniere wie Ernst Schnabel und Rolf-Heinrich Wecken zu Wort kommen, die den Aufbau des NDR in Norddeutschland maßgeblich beeinflusst haben: