Fundstücke: Der Generator "RS 34 S"

Im Kieler Maschinenmuseum steht ein großes Stromaggregat aus dem Zweiten Weltkrieg © Schleswig-Holstein Magazin Detailansicht des Bildes im Maschinenmuseum Kiel zu besichten: ein Stromaggregat aus dem Zweiten Weltkrieg Im Kieler Maschinenmuseum können Besucher mehr als ein Jahrhundert Maschinenbaugeschichte besichtigen, darunter auch ein besonderes Stromaggregat. Noch im vorletzten Kriegsjahr 1944 hatten die Ingenieure der Kieler Werften ein hochmodernes U-Boot entwickelt. In diese Unterwasserschiffe wurde auch ein besonders leistungsfähiges Stromaggregat mit der Bezeichnung "RS 34 S" eingebaut. Großen Schaden konnte die neue "Wunderwaffe" - wie sie damals bezeichnet worden war - jedoch nicht mehr anrichten. Die deutsche Flotte war wenig später geschlagen, die U-Boote versenkt oder vernichtet. Ein Generator des Typs "RE 34 S" existierte allerdings noch. Er war noch nicht eingebaut worden.

 

Kontaktdaten

Maschinenmuseum Kiel-Wik
Am Kiel-Kanal 44
24106 Kiel
Tel. 0431/5943450

Besichtigung
Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr
Weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich

Die britischen Besatzer hatten eine Idee für eine friedliche Nutzung des Kriegsgeräts. Da die öffentliche Stromversorgung in den ersten Nachkriegsjahren alles andere als zuverlässig funktionierte, setzten sie den Generator kurzerhand für das zivile Fernmeldewesen ein. Bis 1984 tat das Aggregat seinen Dienst, dann sollte es verschrottet werden. Die Leute vom Maschinenmuseum retteten den Koloss aus einem unterirdischen Bunker und restaurierten ihn. Heute läuft die monströse Rarität "RS 34 S" mit großem Getöse im Museum - als Zeuge der bewegten Kriegs- und Nachkriegszeit.

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Wiederholung der Sendung

25.05.2012 04:15 Uhr
25.05.2012 10:00 Uhr

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Weitere Informationen
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