Nordtour

Samstag, 02. Mai 2015, 18:00 bis 18:45 Uhr
Sonntag, 03. Mai 2015, 06:00 bis 06:45 Uhr

Der Kräutermann: Einzigartige Gärtnerei in Horstedt

Daniel Rühlemann betreibt in Horstedt eine Spezialgärtnerei, die einzigartig in Deutschland ist: Über tausend Kräuter und Duftpflanzen gibt es dort zu entdecken; exotische Namen wie Jiaogulan oder Toronjil Morado, altertümlich klingende wie Odermennig oder Wasserdost. Kräuterfans aus ganz Europa pilgern - entweder persönlich oder im Internet - zu Rühlemann, um Saatgut oder Pflanzen zu erstehen und um sich Tipps abzuholen. Denn seit der gelernte Musiker noch als Student Kräuter in Joghurtbechern zog und auf Flohmärkten verkaufte, ist einiges passiert: Rühlemann gilt als "Kräuterpapst"; regelmäßig veröffentlicht er persönliche Tipps als Videos im Internet. Seine Gärtnerei begann er 1991 als Ein-Mann-Betrieb; jetzt in der Hochsaison sind es bis zu 70 Mitarbeiter, die sich um all die Pflänzchen in Horstedt kümmern.

Ratgeber Garten

Salat und Öl aus Wildkräutern herstellen

Viele halten Löwenzahn, Giersch und Brennnessel für Unkraut. Gärtner Peter Rasch zeigt, was man aus den Wildkräutern Kräuteröl und Salz herstellen kann. mehr

Das Tortenmobil von Gut Wulfshagen: Torten und Gebäck aus eigener Herstellung

Früh am Morgen geht in einer Scheune des Gutes Wulfshagen bei Gettorf das Licht an. Stephanie Abel ist gelernte Konditorin und ihre Leidenschaft sind Torten und Gebäck aus ökologischen Zutaten. Und so entstehen hier, während alle anderen noch schlafen, vegane Blaubeertörtchen, himmlische Schokoladentorten und andere Köstlichkeiten. Um halb sieben ist sie spätestens fertig, denn die Sachen sollen frisch auf den Wochenmarkt in Eckernförde oder Kiel. Mit ihrem knallroten Wohnanhänger, ihrem Tortenmobil, steht sie dann dort um frische Törtchen und Kaffee an Frau und Mann zu bringen.

Campingausrüstung selber nähen: Tipps von der Rostocker Nähmarie

Die Rostocker Nähmarie Maria Neumeister bringt im Mai ihr zweites Buch heraus. DIY-Camping heißt es und zeigt 25 verschiedene Projekte rund ums Camping zum Selbernähen. Vom Windschutz über die Gürteltasche, die Feuerholzsammeltasche, den Schlafsack bis hin zum Tipi. Maria Neumeister selbst stammt von der Insel Usedom und hat das Nähen von ihren Urgroßeltern und Großeltern gelernt. Sie näht, zeltet und reist für ihr Leben gern. Deshalb ist in ihrem Buch ihrem treuen vierrädrigen Begleiter ein extra Kapitel gewidmet. Das erste Mal mit ihrer selbstgenähten Campingausrüstung am Strand mit Freunden - das ist für sie dann auch ein besonderer Moment.

Wanderwoche durch den Solling: Naturerlebnis pur

Sechs Tage lang führt die "Wanderwoche Solling-Vogler" durch idyllische Bachtäler, weite Wiesenlandschaften und abwechslungsreichen Mischwald. Die Tour ist insgesamt rund 100 Kilometer lang und wird als Reisepaket angeboten. Ein Team der Nordtour begleitet eine Wandergruppe auf der ersten, rund 20 Kilometer langen Tagesetappe von Uslar nach Silberborn. Ein Abstecher führt sie in den Wildpark Neuhaus.

Ratgeber Reise
mit Video

Solling: Der einsame Höhenzug

Das Mittelgebirge in Südniedersachsen gilt bei Wanderern als Geheimtipp. mehr

Der etwas andere Fotokurs: Stadtbesichtigung mit Motivsuche

Bei einer Stadtbesichtigung sind die Erinnerungsfotos blitzschnell gemacht, doch richtig gute Fotos sind selten dabei. Wer die möchte, muss allerdings wissen wie. Bei spannenden Fototouren durch die Stadt verraten nun einige Hamburger Profifotografen ihre Tricks. Eine davon ist Monika Lauber mit ihren sogenannten Guerilla-Fototouren. Sie richten sich an blutige Anfänger, aber auch an Fortgeschrittene, die noch ein wenig mehr über Bildgestaltung erfahren möchten. Bei Streifzügen durch das Karo- und Schanzenviertel mit Spiegelreflex- oder Systemkamera lassen sich Motivsuche und Stadtbesichtigung bestens vereinbaren.

Ratgeber Reise

Hamburg - das Tor zur Welt

Hafenmetropole, Stadt der Brücken und Wasserwege, grüne Großstadt: Hamburg hat für Einheimische und Touristen viel zu bieten. Tipps für interessante Touren. mehr

Die "Myfishbar" in Kiel: Gutes aus der Region

Zwei Freunde, zwei Leidenschaften, eine Idee: Fisch und Kiel ergeben zusammen eine Fischbude - ist doch klar. Und weil ihre Erfinder jung und modern sind, nennen sie sie Myfischbar. Dort gibt es - wie die beiden Inhaber sagen - "ehrliche" Fischbrötchen mit coolen Namen in hippem Ambiente. Die Zutaten kommen aus der Region, zum Beispiel Barsche und Heringe von Fischer Kalle Krause, gefangen und zubereitet in original Altonaer Räucheröfen am Großen Plöner See. Ein Porträt über die Kieler Fischbar vom Fisch im Netz bis zum Brötchenbelag passend zum Weltfischbrötchentag.

Kochbattle in Hamburg: Kulinarischer Wettstreit

Essen gehen - schön und gut aber ständig diese Menü-Karten studieren, das kann leicht überfordern. Ganz anders läuft es beim Hamburger "Kitchenslam", der regelmäßig im Altonaer Restaurant "Mehl" stattfindet. Dort bekommen die Gäste acht Gänge serviert ohne vorher zu wissen was genau sich die Kochteams überlegt haben. Und darüber hinaus - landet man als Gast mitten in einem kulinarischen Wettstreit der vor seinen Augen ausgetragen wird - und an dem der Besucher eine entscheidende Rolle spielt. Denn nach jedem Gang wird im Gastraum abgestimmt welches Team nun besser gekocht hat.

Schulbiologiezentrum Hannover: Mit allen Sinnen erleben

Ratgeber Reise

Hannover: Die Messestadt im Grünen

Bedeutende Gärten, internationale Messen, spannende Museen und Traditionelles wie das größte Schützenfest der Welt: Hannover zeigt sich vielfältig und lebenswert. mehr

Seit mehr als 30 Jahren öffnet der botanische Schulgarten in Hannover Burg jeden Sonntagvormittag seine Tore und lädt ein zum gemeinsamen Erleben in seiner traumhaften Kulisse. Der Schulgarten ist eine grüne Idylle und hier heißt es mit allen Sinnen erleben. Ob beim Papierschöpfen, Nistkästen bauen, Seife selber machen, Schmecken und Riechen im Gemüsegarten oder Klettern im Wald. Ob Jung oder Alt - das Angebot ist vielfältig und richtete sich an Familien, aber auch an alle, die Lust haben in einer wunderbaren grünen Oase Natur direkt zu verstehen.

Michelwald: Schmuckstücke aus Holz

Anfangs war es nur eine witzige Bastelei, mittlerweile liefert Michael Legler aber seinen ökologischen Holzschmuck von Waren aus nach ganz Europa. Vor fünf Jahren sattelte der gelernte Zimmermann um, vom rustikalen Hausbau zum filigranen Schmuckdesigner. Seine fein gearbeiteten Ringe fertigt er aus Edelholzresten, die er selbst in der Natur sammelt oder von befreundeten Tischlereien bekommt. Recycling also. Behandelt werden die Hölzer ausschließlich mit Wachs und Leinenöl. Der Holzschmuck von Michelwald ist dabei keinesfalls langweilig. Kunstvoll werden verschiedene Holzarten miteinander verbunden oder Kristalle und Edelsteine eingesetzt. Hier ist alles noch Handarbeit. Immer beliebter werden auch seine Verlobungs- und Eheringe aus Holz. Mit einem Brennstift bringt Michael Legler hier auch Gravuren ein. Das individuell Wünsche der Kunden erfüllt werden, ist bei ihm selbstverständlich, denn Massenware will er auf keinen Fall produzieren.

Der Mann auf dem Hochrad und die Dr. Rad zu Barth-Tour

Hajo Wloch ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Rentner. Doch durch eine magische Verwandlung wird aus ihm "Dr. Rad zu Barth", der Mann auf dem Hochrad. Unterwegs auf diesem historischen Zweirad prägt er inzwischen das Stadtbild. "Ein bisschen durchgeknallt" nennt er sich selbst. Kaum zu glauben, dass der lustige Opa auf dem Hochrad schon 72 ist. "Ich brauche in meinem Alter diese Herausforderung", sagt er. Trotz seines Alters gelingt ihm immer noch der elegante Aufstieg, 35 Jahre sind er und sein speziell für ihn angefertigtes Hochrad nun schon unzertrennlich. Unterwegs in der Stadt kommt er mit allerlei Touristen und Einheimischen ins Gespräch. "Für den 9. Mai plane ich die große Dr. Rad zu Barth-Tour", sagt er stolz und schaut mit dem Stadtvertreter auf die geplante Streckenführung. "Ich hoffe, dass ganz viele aus Nord-Deutschland mit ihren Rädern kommen und mitradeln" Der Clou: Jeder Teilnehmer bekommt von ihm die Ehrendoktorwürde verliehen, eine auf alt getrimmt Urkunde. Hajo Wloch ist nicht nur ein Unikum, sondern auch ein Aushängeschild für die Stadt und ein sprichwörtlicher touristischer Motor.

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