Schiffszusammenbruch
Das gab's noch nie: Ein Schiff in Büttenwarder. In einer der neuen Folgen will Brakelmann auf große Fahrt gehen. Dass das nicht wirklich gelingen kann, zeigt dieser Film.
Video starten (03:13 min)Schluss mit der Dürrezeit in Büttenwarder! Sechs neue Folgen der Serie rund um die rustikalen Abenteuer von Adsche und Brakelmann sind abgedreht. Das NDR Fernsehen wird sie im Weihnachtsprogramm zeigen.
Und darum geht es in den Folgen:
Die ersten Nacktwanderer lassen Kurt Brakelmann und Adsche Tönnsen an der Idee eines Nacktwanderweges in Büttenwarder zweifeln.
Frohlocken in Büttenwarder: Ein Nacktwanderweg soll schon bald durch das liebliche Dorf führen. Brakelmann und seine Freunde sind natürlich begeistert von der Freikörperkultur. Doch die allgemeine Euphorie legt sich schnell. Denn ein Kalender mit Aktfotos der Dörfler aus Büttenwarder und dem verhassten Nachbarort Klingsiehl soll letztendlich entscheiden, wer den Zuschlag bekommt.
Kann sich Brakelmann als Stellvertreter von Bürgermeister Schönbiehl behaupten?
Bauer Brakelmann gelingt es, Bürgermeister Schönbiehl für eine Weile aus dem Verkehr zu ziehen und sich im Dorfkrug als dessen Stellvertreter und Empfänger von Schmiergeldern ins Spiel zu bringen. Doch da erfährt Brakelmann, dass es bereits einen ordnungsgemäß gewählten Stellvertreter gibt: den nicht mehr ganz taufrischen und bereits etwa 105 Jahre alte Onkel Krischan. Als der die Regierungsgeschäfte in Büttenwarder übernimmt, regiert bald das Chaos.
Kuno wartet verkleidet als Bill Dixon vor seiner Kutsche und beobachtet Shortys Indianertanz.
Shorty hat mal wieder einen Arztbesuch hinter sich. Das kann in Büttenwarder niemanden beunruhigen, denn der Dorfkrug-Wirt ist als Hypochonder bekannt. Diesmal jedoch scheint er seine Krankheit richtig ernst zu nehmen, denn er führt Verkaufsgespräche mit dem Edel-Gastronomen Konrad Knöppen. Bei aller Sorge um Shorty müssen Brakelmann und Co. natürlich auch an sich selbst denken. Wie aber heilt man einen Hypochonder? Die Freunde kommen zu dem Entschluss, Shorty jegliches Mitgefühl zu verweigern.
Für Brakelmann kann das Abenteuer losgehen: Reiseroute steht, Skizze für das Schiff ist auch fertig.
Frühschoppen, Mittagspause, Absacker, Schlummertrunk - irgendwie hat Brakelmann das Gefühl, er macht jeden Tag dasselbe. Da träumt er eines Nachts von der Seefahrt. Am nächsten Morgen steht sein Entschluss fest: Er ist reif für eine Veränderung des täglichen Einerleis, reif für das große Abenteuer. Brakelmann will sich ein Schiff bauen und hinaus aufs Meer.
Auch Polizist Peter braucht ein neues Beinkleid.
Krise war gestern, die Rettung naht. Und während Brakelmann sich noch über den neuen Optimismus von Adsche wundert, eilt der fast schwebend ins Seniorenheim "Alte Eichen". Denn hier sitzt sein Onkel Krischan, der Adsche angekündigt hat, ihm einen Teil seines Erbes unter der Hand vorab auszuzahlen. Das besteht aus einer prall gefüllten Tüte - in der sich allerdings lediglich drei Hosen befinden.
Adsche malt mit den Kindern.
Brakelmann und Adsche sind sich sicher: Mit Kindererziehung lässt sich richtig Nennwert machen. Denn in der Stadt, das haben sie erfahren, stören Kinder oft die Abläufe, fallen auch durch Geräusche auf. Warum also nicht das reichlich vorhandene Brachland nutzen, um dort statt Vieh, das nur Geld kostet und infolge der Krise in der Landwirtschaft nichts einbringt, lieber Kinder weiden lassen? Ihr Plan: Sie wollen einen Waldkindergarten gründen.
Neben Jan Fedder als Bauer Kurt Brakelmann und Peter Heinrich Brix als Adsche Tönnsen sind Günter Kütemeyer als Bürgermeister Schönbiehl, Axel Olsson (Wirt Shorty) und Sven Walser (Pferdeknecht Kuno) zu sehen. In einer weiteren Rolle spielt Hans Kahlert den schrulligen 105-jährigen Onkel Krischan.