Mit dem Gerät für den kleinen Bürobetrieb wurden Telefongespräche über zwei Leitungen per Hand vermittelt. Es entstand vermutlich in Deutschland um 1910/1920. Wert: 400 bis 800 Euro.
Die Rokoko-Ornamentik lässt darauf schließen, dass die Dose im 18. Jahrhundert in Frankreich oder England gefertigt wurde. Sie diente wohl als Tabatiere. Wert: 6.000 Euro.
Motorräder aus dieser Reihe baute die Firma Zündapp überwiegend um 1938 bis 1941. Viele private Maschinen wurden im Krieg eingezogen, sodass nur wenige erhalten sind. Wert: 8.500 Euro.
Die Geige mit aufwendigem Umriss wurde um 1930 im tschechischen Raum gebaut. Der eingeklebte Zettel mit der Aufschrift "Emilio Celani, 1836" bezeichnet den Typ. Wert: 700 bis 800 Euro.
Der Krug aus "Westerwälder Steinzeug" entstand um 1740/60. Dieser Humpen ist ein typischer Gebrauchsgegenstand, aus dem Bier oder Wein getrunken wurde. Wert: 200 bis 300 Euro.
Das Keramikgefäß stammt aus der Manufaktur Merkelbach in Grenzhausen. Entworfen hat es der berühmte Münchener Kunstprofessor Richard Riemerschmied (1868-1957). Wert: 200 bis 300 Euro.
Im Innern des Geräts aus Nussbaum weist eine Bourbonen-Lilie auf die Herkunft: Frankreich. Der Kompass wurde nicht als nautisches, sondern astronomisches Instrument genutzt. Wert: 1.000 Euro.
Die gusseiserne Ofenplatte aus Norddeutschland ist auf "1591" datiert. Sie zeigt Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, was typisch für evangelische Kirchen war. Wert: 300 bis 500 Euro.
Die Geige orientiert sich an Modellen italienischer Geigenbauer. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Sachsen an der Grenze zu Tschechien. Wert circa 2.000 bis 5.000 Euro.
Der Thronsessel aus Eichenholz stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist mit aufwendigen Schnitzereien geschmückt. Vermutlich stand er in einem Domkapitel. Wert: 10.000 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?