Der Marmorkopf des Dichters Homer entstand wohl im 20. Jahrhundert in Italien. Die Steinmetz-Arbeit zeugt - besonders was die Gesichtszüge angeht - von Können. Wert: 1.000 bis 1.400 Euro.
Der weibliche Akt "Die Keusche" ist ein Modell des Bildhauers Bruno Eyermann (1888- 1961). Sie wurde aus Steinzeug in einer Meißener Manufaktur gefertigt. Wert: 350 bis 400 Euro.
Die Tänzerin mit Tamburin stammt vom Pariser Bildhauer Etienne Henry Dumaige (1830-1888). Seine allegorischen Frauenfiguren wurden stets in großen Serien gegossen. Wert: 1.000 Euro.
Die Figur stammt von Rudolf Kaesbach (1873-1955). Mehrere Jahre goss er seine Werke in seiner Werkstatt in Düsseldorf. Die qualitätsvolle Bronzeskulptur ist 1.000 bis 1.500 Euro wert.
Die Skulptur zweier kämpfender kaukasischer Reiter stammt aus der Gießerei C. F. Woerffel in St. Petersburg. Sie entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wert: 15.000 Euro.
Der Einwurf für die "Geigerin" stammt von der Künstlerin Johanna Schöne (1878–1920). Die Figur wurde in der Berliner Gießerei Gladenbeck in Serie gegossen. Wert: 1.800 bis 2.000 Euro.
Die Jugendstilbüste einer Frau ist ein Entwurf des Meißner Bildhauers Emmerich Oehler. Anfang des 20. Jahrhunderts ging das Modell in die serielle Fertigung. Wert: 300 bis 400 Euro.
Die Reiterfigur schuf der russische Modelleur Pyotr Aleksandrovich Samonov. Sie wurde um 1910 in der Gießerei C. F. Woerfel in St. Petersburg gegossen. Wert: circa 20.000 Euro.
Die Alabasterfigur einer Badenden stammt von Ernst Seger (1868-1939). Der Berliner Bildhauer war ein populärer Künstler in Preußen, der zahlreiche Ehrenmäler schuf. Wert: 2.000 Euro.
Die Skulptur schuf der Pariser Bildhauer Pierre Jules Mêne (1810-1879) um 1870. Die 40 Kilogramm schwere Plastik ist von hoher künstlerischer Qualität. Wert: 3.000 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?