Die Leuchter im Empire-Stil entstanden um 1800/10. Die Punzen weisen auf den Entstehungsort Berlin und den Dresdner Silberschmied Seyffert hin. Wert: 5.000 bis 6.000 Euro.
Die Schale aus 84er Zolotniki-Silber trägt ein Stempel von Igor Iwanowitsch Blumberg, der von 1841 bis 1886 in Tiflis wirkte. Das Dekor ist bäuerlich, fast archaisch. Wert: um 1.000 Euro.
Den Pokal schuf Alexander Schönauer, der Goldschmied des Hamburger Ratssilbers, um 1900. Das Segel der Kogge trägt die Signatur "W II" für Wilhelm II. Wert: 8.000 bis 10.000 Euro.
Die prunkvolle Silberdose ist mit Rocaillen, Rosen und Blattwerk verziert. Den Deckel schmückt ein ovaler Achat. Sie entstand um 1900/30 in Südamerika. Wert: 600 bis 800 Euro.
Die Dose in Sarkopharg-Form fertigte der Pariser Goldschmied Eugène Michaut. Die Krone und der napoleonische Adler sind typisch für den Napoleon-Kult im 19. Jahrhundert. Wert: 3.000 Euro.
Silberne Babyrasseln wurden in der Biedermeierzeit häufig zur Taufe geschenkt. Der Baldachin mit den sechs Glöckchen kann rauf und runter bewegt werden. Wert: 250 bis 350 Euro.
Das zweiteilige Prunkbesteck aus Silber fertigte die Hanauer Silberwaren-Manufaktur Georg Roth um 1900. Löffel und Gabel sind mit holländischen Motiven verziert. Wert: 400 bis 500 Euro.
Der Teeglas-Halter ist aus "Melchior-Silber", einer Legierung aus Nickel, Kupfer und Zink. Er entstand um 1880/90 in der Fabrik der Gebrüder Buch in Warschau. Wert: 100 bis 150 Euro.
Der Silberbecher in Form eines Pferdekopfes kann nur auf dem Mündungsrand stehen. Sein Benutzer ist daher gezwungen, den Inhalt auf einmal auszutrinken. Wert: 800 bis 1.200 Euro.
Das Weihwasserbecken in Muschelform mit Wasserspender ist in mehrere Teile zerlegbar. Die Punzen lassen auf eine Fertigung im späten 19. Jahrhundert schließen. Wert: 600 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?