Die hochwertige Ikone entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Zentral-Russland. Sie stellt die zwölf Hauptfesttage der orthodoxen Kirche dar - in der Mitte das Osterfest. Wert: 15.000 Euro.
Die Figur stammt von Rudolf Kaesbach (1873-1955). Mehrere Jahre goss er seine Werke in seiner Werkstatt in Düsseldorf. Die qualitätsvolle Bronzeskulptur ist 1.000 bis 1.500 Euro wert.
Der Krug aus "Westerwälder Steinzeug" entstand um 1740/60. Dieser Humpen ist ein typischer Gebrauchsgegenstand, aus dem Bier oder Wein getrunken wurde. Wert: 200 bis 300 Euro.
Die Tempelglocke wurde um 1900 in Burma, dem heutigen Myanmar gefertigt. Außen besitzt sie vier Schlagstellen, an denen der Klang mit einem Stab erzeugt wird. Wert: 2.000 bis 4.000 Euro.
Die Heidelandschaft ist signiert und datiert mit "HBösche 1911". Über den Maler Bösche ist wenig bekannt, da es in der Fachliteratur keine Lebensdaten gibt. Wert: 100 Euro.
Die Vase entwarf der belgische Künstler van de Velde im Auftrag des Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach. Der Serienartikel wurde um 1920/30 in Thüringen gefertigt. Wert: 200 Euro.
"Der Mann mit dem Goldhelm" stammt nicht wie ursprünglich vermutet von Rembrandt selbst, sondern aus seinem Umfeld. Diese Kopie entstand um 1900. Wert: 400 bis 600 Euro.
Die Dose in Sarkopharg-Form fertigte der Pariser Goldschmied Eugène Michaut. Die Krone und der napoleonische Adler sind typisch für den Napoleon-Kult im 19. Jahrhundert. Wert: 3.000 Euro.
Die dekorative Uhr wurde 1895 in der preußischen Manufaktur Gustav Becker in Freiburg/Schlesien hergestellt. Die Appliken und der Schellenbaum sind aus Messing. Wert: 600 Euro.
Die Skulptur zweier kämpfender kaukasischer Reiter stammt aus der Gießerei C. F. Woerffel in St. Petersburg. Sie entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wert: 15.000 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?