Die Andenken-Karaffe aus Glas mit rotem Ätzdekor zeigt vier Ansichten von beliebten touristischen Zielen des Biedermeier. Sie stammt wohl aus Böhmen. Wert: 150 bis 250 Euro.
Die Uhr ist eigentlich eine vergrößerte Taschenuhr mit Gehäuse. Das Übergehäuse aus Leder bezogenem Holz macht deutlich, dass die Uhr als Reiseuhr diente. Wert: 15.000 Euro.
Die Handarbeit aus Gold- und Silberfäden, Silberpailletten, Brokat und Glassteinen zeigt grazile Tempeltänzerinnen. Das Bild entstand um 1900. Wert: 1.000 bis 1.500 Euro.
Auf dem Biedermeierbild hat ein unbekannter Maler eine heimelige Familienszene eingefangen. Eine Frau zeigt einem Mädchen die Kunst des Spinnens. Wert: 2.500 bis 3.000 Euro.
Uhr und Beistellschalen sind aus schwarzem, mit Goldbronze verziertem Marmor gefertigt. Derartige Uhrgehäuse gibt es seit dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Wert: 600 Euro.
Das detailreiche Ölgemälde zeigt die heilige Cäcilie, die Schutzpatronin der Organisten. Das Bild besticht durch seine gekonnte Licht- und Schattenwirkung. Wert: 1.000 Euro.
Derartige Figuren wurden im 19. Jahrhunderts in allen europäischen Porzellanmanufakturen in Großserien hergestellt. Das Porzellanpaar stammt wohl aus Italien. Wert: 400 Euro.
Die Zuckerdose fertigte der Breslauer Silberschmiedemeister Johann Ernst Baumgarten im 18. Jahrhundert. Das Rocailledekor zeigt klar die barocke Formensprache. Wert: 2.000 Euro.
Das Modell "Gem" zählte mit 7,50 Dollar zu den billigsten Edison-Phonographen. Es war als Diktiergerät gedacht, konnte aber auch Musik abspielen. Wert: 1.000 bis 1.500 Euro.
Der unbekannte Maler hat das biblische Thema der Vertreibung von Hagar und ihrem Sohn aufgegriffen. Das Gemälde entstand im 17. Jahrhundert. Wert: 2.500 bis 3.000 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?