Die Uhr mit Junghanswerk ist ein Serienartikel von 1900 und in Form eines Pferdestalls gestaltet. Die Marke auf dem Porzellan verweist auf die Firma Gebrüder Heubach in Thüringen. Wert: 150 Euro.
Die Landschaft zeigt den Eibsee mit dem Waxenstein im Hintergrund. Das Ölbild ist signiert von Emil Kindscher (1868 - 1927), der im Kunsthandel kaum bekannt ist. Wert: 200 Euro.
Die Leuchter im Empire-Stil entstanden um 1800/10. Die Punzen weisen auf den Entstehungsort Berlin und den Dresdner Silberschmied Seyffert hin. Wert: 5.000 bis 6.000 Euro.
Johann Reinhold Forster begleitete Kapitän James Cook 1772 bis 1775 auf Südseefahrt. Seine Aufzeichnungen über die Reise sind Grundlage der beiden Bücher. Wert: 3.000 bis 4.000 Euro.
Die Pferdefiguren aus poliertem Elfenbein sind sehr hochwertig. Sie stammen vermutlich aus einer nordchinesischen Werkstatt und sind etwa 100 Jahre alt. Wert: 400 bis 800 Euro.
Das Stillleben schuf die österreichische Künstlerin Camilla Friedländer (1856-1928). Die Wiedergabe der Objekte ist fast fotorealistisch und wirkt bei aller Könnerschaft steif. Wert: 2.000 bis 3.000 Euro.
Die Schale aus 84er Zolotniki-Silber trägt ein Stempel von Igor Iwanowitsch Blumberg, der von 1841 bis 1886 in Tiflis wirkte. Das Dekor ist bäuerlich, fast archaisch. Wert: um 1.000 Euro.
Gehäuse aus Gusseisen waren um 1860 zwar eher ungewöhnlich, aber konkurrenzlos günstig. Ein Aufkleber im Inneren weist auf den Produktionsort New York hin. Wert: 600 bis 800 Euro.
Die Technik für diese Galvanovasen wurde 1989 in England erfunden. Diese Exemplare mit Silberornamentik stammen wohl aus böhmischer Produktion. Wert: 300 bis 350 Euro.
14 Illustrationen erzählen das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" der Gebrüder Grimm. Sie stammen vom Stuttgarter Künstler Carl Offterdinger (1892 -1889). Wert: 100 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?