Das Ölbild zeigt das Mädchen "Lissei" in süddeutscher Tracht". Es stammt vom Berliner Maler Hanns Fechner (1860-1931), der Meisterschüler des Müncheners Defregger war. Wert: 1.500 bis 2.000 Euro.
Die Miniatur entstand um 1880/1900. Sie zeigt die Besetzung Berlins im Oktober 1806 durch Napoleon. Als Vorlage diente eine Zeichnung von Ludwig Friedrich Wolf. Wert: 1.000 Euro.
Das Ölbild zeigt ein Ruderboot in schwerer See. Es ist signiert mit "F. Müller-Gossen". Über den norddeutschen Marine-Maler ist nur wenig bekannt. Wert: 3.000 bis 4.000 Euro.
Die Landschaft zeigt den Eibsee mit dem Waxenstein im Hintergrund. Das Ölbild ist signiert von Emil Kindscher (1868 - 1927), der im Kunsthandel kaum bekannt ist. Wert: 200 Euro.
Das Stillleben schuf die österreichische Künstlerin Camilla Friedländer (1856-1928). Die Wiedergabe der Objekte ist fast fotorealistisch und wirkt bei aller Könnerschaft steif. Wert: 2.000 bis 3.000 Euro.
14 Illustrationen erzählen das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" der Gebrüder Grimm. Sie stammen vom Stuttgarter Künstler Carl Offterdinger (1892 -1889). Wert: 100 Euro.
Heinrich Kley (1863-1945) hat die Nackte für die satirische Zeitschrift "Simplicissimus" gezeichnet. Das Blatt ist signiert und datiert mit "Kley", "Simpl" und "1909". Wert: 600 bis 800 Euro.
Das Motiv stammt vom dänischen Maler Karl Harald Alfred Broge (1870-1955). Bei dem vorliegenden Bild handelt es sich lediglich um einen Druck, der keinen Handelswert hat.
Das 26-seitige Alphabet stammt vom französischen Illustrator Romain de Tirtoff (1892-1990), bekannt als "Ertè". Die Auflage war auf 90 Stück limitiert. Wert: 8.000 bis 12.000 Euro.
Das Interieurbild zeigt ein Bauernpaar beim Trinken. Es lässt sich weder zeitlich noch einem Künstler zuordnen, da kaum ein Farbauftrag zu erkennen ist. Wert: 400 bis 600 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?