Die Pferdefiguren aus poliertem Elfenbein sind sehr hochwertig. Sie stammen vermutlich aus einer nordchinesischen Werkstatt und sind etwa 100 Jahre alt. Wert: 400 bis 800 Euro.
Die große Deckelvase aus China ist Export-Porzellan für den europäischen Markt. Die Blüten-und Insekten-Ornamentik ist in Emaille-Handmalerei ausgeführt. Wert: 300 bis 400 Euro.
Die Tempelglocke wurde um 1900 in Burma, dem heutigen Myanmar gefertigt. Außen besitzt sie vier Schlagstellen, an denen der Klang mit einem Stab erzeugt wird. Wert: 2.000 bis 4.000 Euro.
Beide Drucke stammen aus der Meiji-Zeit. Sie wurden in einer Auflage von 200 bis 300 Stück auf einem Papier aus der Rinde des Maulbeerbaums gedruckt. Wert: Triptychon 300, Einzelblatt 150 Euro.
Die 18-armige Guanyin-Figur aus Elfenbein stammt wohl aus China. Im dortigen Volksglauben soll die beliebte Göttergestalt Menschen Trost und Glück spenden. Wert: 3.000 bis 5.000 Euro.
Die Vasen sind eine typische "Satsuma-Irdenware", die nach der Weltausstellung 1878 in Paris populär wurde. Sie entstand in Japan für den Export nach Europa. Wert: 2.000 bis 3.000 Euro.
Der Griff aus Elfenbein wurde um 1900, also in der Meiji-Periode, in Japan gefertigt. Sein Dekor besteht aus fein geschnitzten Irisblüten und Blättern. Wert: 200 bis 250 Euro.
Auf dem dunkelroten Samtschirm mit farbiger Paillettenstickerei sind hinduistische Gottheiten abgebildet. Die Handarbeit gehörte einst einem Maharadscha. Wert: 3.000 bis 4.000 Euro.
Die Schablonen-Sammlung aus Papier stammt aus der Meiji-Zeit um 1900 und diente zum Bedrucken von Kimonos oder Stoffen. Katagami sind begehrte Sammlerobjekte. Wert: je 100 Euro.
In China bewachten "Fo-Hunde" buddhistische Tempel. Diese Miniatur-Figuren aus Bronze entstanden im 18. Jahrhundert und dienten als Wächter für Hausaltare. Wert zusammen: 2.500 Euro.
Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?