Lieb & Teuer

Sonntag, 30. Juli 2017, 16:00 bis 16:30 Uhr
Montag, 31. Juli 2017, 06:50 bis 07:20 Uhr

Stutzuhr in der Sendung Lieb & Teuer © NDR

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Besondere, alte Familien- oder Fundstücke: Moderatorin Janin Ullmann hat interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen, kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

Die Kunstobjekte im Überblick:

Meissener Hentschelkind

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Das "Hentschelkind" war ein typisches Produkt der Manufaktur Meissen.

Die Kinderfigur aus Porzellan ist ein Entwurf von Konrad Hentschel (1872 bis 1907). Ein kleines Kind ist auf seinem Hund liegend eingeschlafen, der geduldig still hält. Hentschel ist der prägende Jugendstilmodelleur der Manufaktur Meissen, für die er eine ganze Reihe sehr lebensnaher Kinder geschaffen hat, die als sogenannte Hentschelkinder bekannt geworden sind. Sie trinken Kakao, lesen ein Bilderbuch, spielen mit der Puppe oder dem Steckenpferd und haben eine ganz lebendige Ausstrahlung.

Damenporträt

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Das Damenporträt stammt vermutlich vom Maler Hermann Vogler.

Das Bild zeigt eine elegante Dame, die wohl in den 1920er-Jahren porträtiert worden ist. Die blonde Wasserwelle, die rote Seidenblume auf dem schwarzen gerafften Kleid sowie der schlichte Hintergrund legen das nahe. Das Bild ist mit "H. Vogler" signiert. Der vollständige Name ist wohl Hermann Vogler. Es sind einige Bilder von diesem Künstler mit dergleichen Signatur auf dem Kunstmarkt nachweisbar, aber es gibt keine weiteren Informationen über ihn.

Uranglas-Vase

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Die apfelgrüne Glasvase wurde zwischen 1930 und 1940 produziert.

Die Vase ist aus apfelgrünem Pressglas, sogenanntem Uranglas, das eine spezielle Leuchtkraft hat. Sie hat einen Steckeinsatz für Blumen. Die Schmetterlingsfigur auf der Vorder- und auf der Rückseite ist identisch, das Modell ist auch "Schmetterling" benannt. Sie ist den Modellen der berühmten französischen Glasfabrikation "Lalique" nachempfunden worden. Hersteller sind die Pressglaswerke August Walther + Söhne AG - später VEB Sachsenglas. Herstellung 1930/40.

Stutzuhr

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Die Stutzuhr im Regence-Stil wurde bei der Firma Lenzkirch hergestellt.

Die Stutz ist im Regence-Stil gearbeitet und hat ein Nussholzgehäuse mit Bronze-Applikationen. Besonders auffällig sind die beiden Karyatiden - zwei Säulenträgerinnen - und ein schweres Sonnenpendel. Die Marke auf der Rückseite der Platine weist auf die Firma Lenzkirch hin, die Seriennummer des Werkes auf das Entstehungsjahr 1886, es handelt sich also um eine Uhr des Historismus. Aufzugsschlüssel und Konsole sind original.

Stammbuchblätter

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Die Schatulle enthält insgesamt 60 Stammbuchblätter.

In der Schatulle befinden sich etwa 60 Stammbuchblätter. Sie wurden von Freunden und Bekannten, oftmals unter Studenten, zur Erinnerung überreicht und sind mit Sinnsprüchen versehen. Häufig sind sie auch mit Abbildungen von Ortschaften oder Landschaften oder anderen Motiven illustriert. Viele Blätter wurden von dem Verlag Wiederhold in Göttingen gedruckt und zeigen auch Motive aus der Umgebung von Göttingen. Zumeist wurden sie unterschrieben und datiert.

Redaktion
Marina Bartsch-Rüdiger
Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Produktionsleiter/in
Carmen Messmer
Moderation
Janin Ullmann