Landpartie - An der Ems
Der Emsradweg lädt Moderation Heike Götz zu einer Entdeckungstour ein. Es geht immer ganz nah an einem wunderschönen Fluss entlang - ein kleines Stück sogar mit der Kutsche.
Wiederholung der Sendung
25.06.2013 00:30 Uhr
Interview
Seit elf Jahren präsentiert Moderatorin Heike Götz das Landpartie-Fest.
Das Landpartie-Fest feiert in diesem Jahr seinen elften Geburtstag. Begonnen hat alles mit dem "Tag der offenen Tür", den der NDR 2001 auf dem Gelände in Hamburg-Lokstedt veranstaltete. Viele Besucher kamen und schlenderten über den Hof mit seinen zahlreichen Info-Ständen. Ein Jahr später präsentierte sich die Landpartie bei dieser Veranstaltung bereits mit einem Mini-Markt - die Aussteller waren im Vorfeld in der Sendung vorgestellt worden. Die Resonanz des Publikums war so großartig, dass der Autor des erfolgreichen TV-Formats, Axel Tacke, auf die Idee kam, so ein Fest nicht auf dem NDR Gelände, sondern im Sendegebiet an immer wechselnden Orten und in größerem Rahmen aufzuziehen.
2003 war der erste Gastgeber das Kloster Wöltingerode im niedersächsischen Goslar. Seitdem wächst die Fan-Gemeinde des Landpartie-Festes. Von Anfang an dabei: Moderatorin Heike Götz. Sie ist die Gastgeberin und immer wieder begeistert, wie viele Menschen ihrer Einladung folgen.
Was ist das Besondere an den Landpartie-Festen?
Heike Götz: Normalerweise komme ich mit der Landpartie zu den Leuten. Aber bei dem Fest kommen die Aussteller zu uns. Das ist natürlich nicht so intim, aber es erinnert an einen großen Markt, auf dem es viel zu sehen und zu entdecken gibt. Das verändert natürlich auch die gesamte Stimmung: Es ist ein buntes Treiben.
Für die Moderatorin ist das Fest fast wie ein Familientreffen.
Kennen Sie die Aussteller alle?
Götz: Natürlich kenne ich alle Aussteller, weil alle schon einmal in der Landpartie vorgekommen sind. Ein paar sind auch tatsächlich auf jedem Landpartie-Fest dabei. Aber es kommen immer neue dazu. Vor allem, weil wir ja auch immer einen Schwerpunkt auf die Region legen, in der wir zu Gast sind.
Das hört sich ein bisschen nach einem großen Familienfest an, oder?
Götz: Das ist es auch irgendwie. Wenn ich bei den Leuten zu Gast bin, entsteht eine gewisse Vertrautheit. Ich freue mich dann immer, wenn ich sie wiedersehe. Und untereinander kennen sich die Aussteller meist auch schon. Richtige Netzwerke bauen sich da auf. Viele sind Direktvermarkter und unterstützen und empfehlen sich nun gegenseitig und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.
Mittlerweile präsentieren sich viele NDR Kollegen auf dem Fest...
Götz: Das freut mich ganz besonders. Am Anfang war ich auf dem Fest noch alleine, zwar unterstützt von den jeweiligen Kollegen aus den Landesfunkhäusern, aber das war bei zwei Tagen auch eine Menge Arbeit. Heute freue ich mich, dass so viele Kollegen vor Ort sind und wir uns dort mal in einem ganz anderen Umfeld darstellen. Für die Studiokollegen ist es auch eine ganz andere Erfahrung, so im direkten Kontakt mit den Zuschauern.
Mit einer Fahrrad-Tour wird das Landpartie-Fest von Heike Götz eröffnet.
Was ist Ihre Rolle auf dem Fest?
Götz: Ich werde das Landpartie-Fest mit einer kleinen Radtour am Sonnabend eröffnen, mich während der beiden Tage zwischen Aktionswiese und Moderationsbühne aufhalten und natürlich auch den Ständen einen Besuch abstatten. Wir werden in diesem Jahr keine Landpartie dort aufzeichnen. Das ist für mich entspannter, und ich habe dann auch etwas mehr Zeit, mich mit den Gästen zu befassen. Ich freue mich ja nicht nur auf die Aussteller, die alte Bekannte sind, sondern auch auf das Publikum, das zum Teil jedes Jahr zum Fest anreist.
Welche Rolle spielt das richtige Wetter für das Fest?
Götz: Das Wetter ist ja eines der wenigen Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Wir hatten bisher viel Glück. An ein Fest erinnere ich mich allerdings, bei dem es ununterbrochen regnete. Und dennoch waren Leute da - mit Regenschirmen und festem Schuhwerk. Natürlich ist Sonnenschein schöner. Aber zu heiß sollte es auch nicht werden, dann hält man es wirklich nur schlecht aus - und die Aussteller gehen in ihren Zelten ein. Also: Wünschen wir uns einen schönen lauen Frühlingstag!