Kulturjournal

Harry Potter wird 20

Montag, 19. Juni 2017, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 23. Juni 2017, 02:15 bis 02:45 Uhr

Julia Westlake. © NDR

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Was für ein Jubiläum! Vor 20 Jahren wurde Harry Potter in die Welt gezaubert

Es war einmal... So könnte diese Geschichte eigentlich am besten beginnen. Es war einmal eine alleinerziehende Mutter in England, die von Sozialhilfe lebte. Joanne K. Rowling schreibt ein Buch über einen kleinen Zauberschüler namens Harry Potter. Ihr Literaturagent bietet das Buch verschiedenen Verlagen an und kassiert nur eins: Absagen. Schließlich veröffentlicht der Bloomsbury Verlag das Buch mit der bescheidenen Auflage von 500 Exemplaren. Das ist inzwischen 20 Jahre her. Denn am 26. Juni 1997 erschien das erste Buch des Zauberschülers, der die Welt erobern sollte: "Harry Potter und der Stein der Weisen". In über 70 Sprachen ist Harry inzwischen übersetzt worden und sogar Quidditch, die wohl bekannteste Sportart im Potterschen Universum wird weltweit und auch in Norddeutschland gespielt. Wir sind angesichts dieses Jubiläums dabei, wenn die "Broomicorns Braunschweig" unter anderem gegen die "Hamburg Werewolves" antreten und blicken mit den Harry-Potter-Fans zurück auf 20 Jahre Zauberlehrling-Ära.

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Schnatz und Besen: Harry Potter wird 20

19.06.2017 22:45 Uhr

Menschen jagen einem Ball hinterher. Okay. Aber es gibt welche, die haben dabei einen Stock zwischen den Beinen. Klingt verrückt, ist aber Kulturgeschichte - dank Harry Potter. Video (04:55 min)

Die NDR Info Harry-Potter-Nacht

Vor 20 Jahren erschien der erste Harry-Potter-Band in England. NDR Info feiert dieses Ereignis heute Abend mit vielen Fans. Das magische Event kann im Radio und im Livestream auf NDR.de mitverfolgt werden. mehr

Kann man Glück lernen? In Wedel wird es unterrichtet

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Kann man Glück lernen?

19.06.2017 22:45 Uhr

Mathe, Deutsch, Physik, Chemie - das steht auf dem Stundenplan. Aber Glück? In einer Gemeinschaftsschule in Wedel ist genau das ein Projektfach. Und ein sinnvolles noch dazu. Video (04:44 min)

Vokabeln pauken, mathematische Gleichungen mit irgendwelchen Unbekannten lösen, Verben konjugieren - das ist für die meisten Schüler Schulalltag. Mathe, Deutsch, Physik, Chemie - das steht auf dem Stundenplan. Aber Glück? Glück im Unterricht? In der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule in Wedel ist genau das ein Projektfach. Ein anscheinend sinnvolles noch dazu. Denn wer glücklich ist, der lernt leichter. Das sagen Neurowissenschaftler. Mehr Empathie, mehr Klassengemeinschaft, mehr Achtsamkeit - das sind hier die Lernerfolge. An mehr als 100 Schulen im deutschsprachigen Raum wird "Glück" inzwischen als Projektfach angeboten. Und was sicherlich auch glücklich macht: Noten gibt es hier keine. Unser Reporter Philipp Jeß war bei einer Doppelstunde dabei und hat sich zeigen lassen, wie man "Glück" lernen kann.

Was ist der Denkmalschutz in Hamburg wert? Wirtschaftsinteressen contra Kultur

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Was ist der Denkmalschutz in Hamburg wert?

19.06.2017 22:45 Uhr

Wirtschaft contra Kultur: Um ein Logistikzentrum im Osten Hamburgs zu bauen und damit Arbeitsplätze zu schaffen, wird der Denkmalschutz für historische Gebäude aufgehoben. Video (04:58 min)

Wenn in der Freien und Hansestadt Hamburg ein Gebäude unter Denkmalschutz steht, heißt das nicht unbedingt, dass es auch tatsächlich vor einem Abriss sicher ist. Immer wieder erteilt der Senat eine Abrissgenehmigung für Denkmäler - "sofern überwiegende öffentliche Interessen dies verlangen", wie die Begründung lautet. Im jüngsten Fall sind es klare wirtschaftliche Interessen: Weil die ECE, bekannt als Betreiberfirma von Einkaufszentren und Projektentwicklung, im Osten der Stadt ein Logistikzentrum bauen will und somit Arbeitsplätze schafft, wurde der Denkmalschutz für ein historisches Gebäudeensemble auf dem Areal aufgehoben. Die ECE kann nun die alten Industriehallen und ein dazugehöriges Wohnhaus abreißen und das Areal in Gänze neu bebauen. Kein Einzelfall. Das Kulturjournal fragt bei den zuständigen Behörden nach und macht mit der ECE eine Ortsbegehung.

Furios! Der Schlagzeuger Alexej Gerassimez bei den Festpielen Mecklenburg-Vorpommern

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Alexej Gerassimez: Ein furioser Trommler

19.06.2017 22:45 Uhr

Töpfe, Schüsseln, Keksdosen: Der Schlagzeuger Alexej Gerassimez hat seine kindliche Leidenschaft zum Beruf gemacht. Mittlerweile füllen seine Instrumente zwei Tourbusse. Video (04:45 min)

Im Prinzip ist für ihn alles Klang - nur zu gerne bearbeitet er eigentlich alles, was ihn so umgibt mit seinem Schlagwerk: der Percussionist und Schlagzeuger Alexej Gerassimez. Schon als Dreijähriger interessierte er sich dafür, versuchte sich an Töpfen, Schüsseln und Keksdosen in der Küche seiner Mutter. Aus dieser kindlichen Trommelleidenschaft wurde sein Beruf: Der heute 29-jährige Gerassimez ist mittlerweile ein gefeierter Musiker und Komponist. Seine Instrumente füllen mittlerweile zwei Tourbusse - und mit denen wird er für die Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern durchs Land fahren. Insgesamt 24 Konzerte gibt der Künstler als "Preisträger in Residence". Das Kulturjournal ist beim Auftaktkonzert in Wismar mit dabei - und auch schon vorher, wenn Gerassimez sich warm trommelt.

Tentakel statt Tinder - Flirthilfe als Kunstprojekt

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Flirthilfe "Ripple": Tentakel statt Tinder

Damals begann ein Flirt mit einem scheuen Blick. Heute blicken alle auf ihr Smartphone. Damit wir dennoch mitbekommen, wenn uns jemand interessiert anschaut, gibt es nun "Ripple". mehr

Vorbei die Zeiten, in denen ein Flirt mit einem scheuen Blick begann, der dann auch noch mit einem Lächeln erwidert wurde. Heute blicken alle auf ihr Smartphone anstatt fremden, vielleicht auch attraktiven Menschen in die Augen - und nutzen wahrscheinlich sogar noch diverse Apps wie Tinder zur Partnersuche. Wie unromantisch, dachten sich vier Kunststudenten vom "London Art College" und setzten sich dran, dem klassichen Flirten eine Zukunft zu geben. Die Lösung ist "Ripple" - ein Rucksack mit Sensoren. Allerdings nur für Frauen. Unauffällig ist das Ding nicht: ausgestattet mit Tentakeln oder Federn, die mit kleinen Kameras interessierte Blicke auffangen und ein Signal geben.

Wahr. Schön. Gut. - Julia Westlake kommentiert die Kulturwoche

Julia Westlake kämpft sich durch die High- und Lowlights der Kulturwoche. Wer hat uns besonders aufgeregt? Was hat uns amüsiert? Und wo lauert die nächste Gefahr für Kunst, Kultur und Gesellschaft? Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - Julia Westlake sucht das Wahre, Schöne, Gute und findet oft das Gegenteil. Viel Spaß!

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Wahr. Schön. Gut. - Kurzkultur mit Meinung!

Julia Westlake kritisiert das aktuelle Kulturgeschehen: Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - jeden Montag neu. mehr

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Julia Westlake
Produktionsleiter/in
Heike Ernst