Kulturjournal

Finde Deine Religion mit Michel Abdollahi

Montag, 12. Juni 2017, 22:45 bis 23:15 Uhr

Finde Deine Religion - Michel Abdollahi macht den Glaubenstest

Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus oder Judentum - welche Religion passt tatsächlich zu wem? Zur ARD-Themenwoche "Woran glaubst Du?" testet Michel Abdollahi Passanten mit seinem "Believe-O-Maten". Der enthält 17 Fragen, in denen es um Gottheiten, Jungfrauen, Homosexualität oder Schweineschnitzel geht. Sie sagen, was sie denken, der "Believe-O-Mat" sagt, was Sie glauben.

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Finde deine Religion mit Michel Abdollahi!

12.06.2017 22:45 Uhr

Believe-O-Mat: NDR Reporter Michel Abdollahi macht mit Passanten den Glaubenstest. 17 Fragen - und am Ende wissen Sie: Ich bin eher Jude, Moslem, Hindu, Buddhist oder Christ. Video (03:46 min)

Was heißt hier Schlitzohr? Ungewöhnlicher Preis für Axel Prahl und Jan Josef Liefers

Was haben Thomas Gottschalk, Helge Schneider und Peter Maffay gemeinsam? Sie haben ein Schlitzohr. Sogar ein goldenes. Ebenso wie Bully Herbig, Sabine Christiansen und Sky Dumont. Sie alle sind Preisträger und haben diese Auszeichnung des Internationalen Clubs der Schlitzohren e.V. erhalten. Der zeichnet seit 1985 Persönlichkeiten aus, die sich in "positiv cleverer" Weise hervortun. Das Ziel des "Internationalen Clubs der Schlitzohren" ist es, bedürftigen Kindern weltweit zu helfen. Nun bekommt der Verein bei seiner diesjährigen Verleihung sogar gleich zwei neue Preisträger auf einmal: Jan Josef Liefers und Axel Prahl, die ihren Ehrenpreis für einen guten Zweck im Sinne des Vereins nutzen. Kulturjournal-Reporter Philipp Jeß ist bei der Verleihung dabei und schaut, wie schlitzohrig es dort zugeht.

Frauenrechtlerin, Anwältin, Imamin - Seyran Ateş über die Gründung einer liberalen Moschee

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Seyran Ateş' liberale Moschee provoziert

Einen friedlichen Islam, "der den Dialog mit anderen Religionen pflegt", wünscht sich Frauenrechtlerin und angehende Imamin Seyran Ateş. Ihre liberale Moschee ist eine Provokation. mehr

Weil sie einen Ort für moderne, weltoffene Muslime vermisst, an dem Religionsfreiheit, Gleichberechtigung und Diversität gelebt und gepredigt werden, hat sich Seyran Ateş aufgemacht und eine liberale Moschee gegründet. Eine Provokation für fundamentalistische und konservative muslimische Gläubige - werden doch in der neuen Moschee Frauen und Männer gleichberechtigt in einem Raum beten und das Freitagsgebet gemeinsam von einer Imamin und einem Imam vorgetragen. Seyran Ateş lässt sich selbst zur Imamin ausbilden. Ihr Wunsch dabei: ein friedlicher Islam, "der den Dialog mit anderen Religionen pflegt". Das Kulturjournal trifft Seyran Ateş kurz vor der Eröffnung des Gotteshauses auf der Baustelle und spricht mit ihr über ihr Vorhaben und ihr neues Buch, das ihren religiösen Gegenentwurf zu patriarchalen Strukturen und Dogmen der Strenggläubigen beschreibt ("Selam, Frau Imamin", Ullstein).

Es lebe die DDR! - Ein Dokumentarfilm über NVA-Nostalgiker

Es sind Szenen, die man mehr als 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung nicht für möglich hält: Ehemalige NVA-Soldaten und Sympathisanten feiern Militärparaden. Sie gedenken der alten sozialistischen Volkshelden, salutieren in NVA-Uniformen, spielen Kriegsmanöver und proben sogar den militärischen Ernstfall. Der Dokumentarfilm "Die vergessene Armee" porträtiert Menschen, die sich noch immer die DDR zurück wünschen - weil sie an den alten Idealen und Parolen festhalten, weil sie die alte Heimat vermissen oder weil sie einfach enttäuscht sind von der Bundesrepublik. Regisseurin Signe Astrup ist es gelungen, diesen NVA-Veteranen nahe zu kommen, die einer vergangenen Welt nachtrauern und keinen Platz in der heutigen gefunden haben.

Geht so die Leitkultur? Der Bildband "The Germans" erkundet den Stil der Deutschen

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Bildband "The Germans": Was ist deutsch?

Schäferhund, Vollkornschnittchen, Gartenzwerg - was ist deutsch? Der Bildband "The Germans - Stil und Ikonen einer Nation" leistet seinen ganz eigenen Beitrag zur Leitkulturdebatte. mehr

"Wir sind nicht Burka", sagt Thomas de Maizière. "Wir sind Schal", sagen Silke Wichert und Nina Zywietz in ihrem Bildband "The Germans". "Wir geben uns zur Begrüßung die Hand und zeigen dabei Gesicht", hat Leitkultur-Experte Thomas de Maizière herausgefunden. Die beiden Stil-Expertinnen gehen sogar noch einen Schritt weiter in ihrer Analyse: Deutsche beantworten die Frage "Wie gehts?" wirklich ehrlich und bleiben an roten Ampeln stehen. Wohnzimmer! Schäferhunde! Kartoffeln! Schminken ist verdächtig, Mode muss funktional sein, natürlich, praktisch, schlicht. Unsere Stars sind uns ein bisschen peinlich. Die Laune ist eher schlecht, aber wir sind pünktlich. Und wir beschäftigen uns mehr als jede andere Nation mit der Frage, wer wir eigentlich sind - das zumindest ist typisch deutsch.

Wie deutsch sind Sie?
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Der Deutsch-O-Mat

Sie sagen, was Sie sich verhalten - der Deutsch-O-Mat sagt, wie deutsch Sie sind! Für alle, die selbst einmal spielen wollen: Hier geht's zum Test. extern

Mythos Mata Hari - Natalia Wörner und Nora Waldstätten in einem Doku-Drama

Im Ersten Weltkrieg bildet die 28-jährige Dr. Elsbeth Schragmüller die zehn Jahre ältere Tänzerin Mata Hari zur Spionin aus. Zwei Frauen wie Licht und Schatten starten eine heimliche Zusammenarbeit. Beide beherrschen die Kunst der Verführung und der Manipulation und geraten in ein Spiel aus Lüge und Verrat. 100 Jahre nach der Hinrichtung der bekanntesten Spionin der Welt erzählt jetzt ein Film den Fall zum ersten Mal aus der Perspektive des deutschen Geheimdienstes. Bisher geheime Akten aus dem deutschen Nachrichtendienst bilden die Grundlage für den Agententhriller, in dem zwei Frauen die beklemmende Situation des Krieges für sich nutzen wollen und doch zum Spielball der Kriegsmaschinerie werden. "Mata Hari - Tanz mit dem Tod" läuft am 18. Juni im Ersten.

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Julia Westlake
Produktionsleiter/in
Heike Ernst