Hamburg Journal

Freitag, 28. April 2017, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 29. April 2017, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 29. April 2017, 09:30 bis 10:00 Uhr

Logo der Sendung Hamburg Journal © NDR

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Prozess: Säureanschlag

Nach einem Säureangriff im Jobcenter-Wandsbek im vergangenen November muss sich ein 56-jähriger ab Freitag vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Seine schon damals von ihm getrennt lebende Frau erlitt bei der Attacke am 7.11. schwerste Verletzungen.
Der Täter war am Mittag in das Jobcenter gekommen und hatte der Frau die 30-prozentige Salzsäure ins Gesicht geschüttet. Sie erlitt schwere Verätzungen und Augenreizungen.
Das Opfer wurde zwei Tage in ein künstliches Koma versetzt, weil sie zu ersticken drohte. Die schnelle und geistesgegenwärtige Hilfe ihrer Kollegen verhinderte aber schwere Spätfolgen.

"Wünsch dir deinen NDR" Hensel in der Hamburger Unterwelt

Der Jenischpark ist eine der bekanntesten Hamburger Grünflächen und wird als einer der schönsten Landschaftsgärten Norddeutschlands bezeichnet. Aber wie viele Hamburger wissen, was sich 15 Meter unter dem sanften Grün befindet? Dort befindet sich nämlich ein wichtiges Speichersiel von Hamburg Wasser. In dieses 750 Meter lange unterirdische Becken passen fast 50.000 Badewannen-Füllungen Wasser. Das sind also etwa 7,5 Millionen Liter. Bei starken Regenfällen wird durch das Auffüllen dieses Beckens verhindert, dass Schmutzwasser in die Elbe gelangt. Zusammen mit vier Gewinnern und Experten von Hamburg Wasser wird Stephan Hensel die 15 Meter lange Leiter durch einen schmalen Schacht hinabsteigen und sich das unterirdische Bauwerk zeigen und erklären lassen. Das Hamburg Journal ist vom Anlegen der Schutzkleidung, checken der Grubenlampe, über die Exkursion unter die Erde, bis hin zum Abduschen nach der Besichtigung an der Seite der Gewinner.

Syrischer Flüchtling als Zeitungsmacher

Husam al Zaher kam wie viele syrische Flüchtlinge im Sommer 2015 nach Hamburg. Der syrische Flüchtling war in Damaskus Journalist, hat Politik studiert. Er kommt aus einer Journalistenfamilie. Mittlerweile ist der 29-jährige in Hamburg Chefredakteur des Magazins "Flüchtling" für den kulturellen Austausch. Das Magazin bringt er selbst heraus. Mitte Februar ist es online gegangen. Al Zaher schreibt auf Deutsch. Sein Ziel ist es zum kulturellen Austausch beizutragen. Das Magazin richtet sich vor allem an Deutsche. Unterstützung bekommt er vom Verein "Leethub" auf St. Pauli. In einem Büro in der Bernhard-Nocht-Straße kann er seine Artikel schreiben. Leethub unterstützt Flüchtlinge wie Al Zaher bei der Unternehmensgründung. 

Weitere Themen:

- Auf ein Hicks: Wissen vom Fass!
- Doppel-Platin für Lindenberg
- Nachbericht: Henri-Nannen-Preis

Redaktionsleiter/in
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Produktionsleiter/in
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Redaktion
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Nachrichtenmoderation
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