Hamburg Journal

Samstag, 12. Dezember 2015, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 13. Dezember 2015, 04:15 bis 04:45 Uhr
Sonntag, 13. Dezember 2015, 09:30 bis 10:00 Uhr

Wo Wohnraum leer und ungenutzt bleibt

Rund 15.000 Flüchtlinge leben in Baumärkten, Gewerbehallen oder in Zelten unter schwierigen Bedingungen. In Neuenfelde dagegen stehen seit vielen Jahren rund 50 Häuser leer. Dieser Leerstand könnte gerade in der Flüchtlingskrise genutzt werden. Zumal die Häuser in Neuenfelde kürzlich in den Besitz von SAGA GWG übergegangen sind. 20 Häuser sollen im nächsten Jahr für Neubauten komplett abgerissen, 29 Häuser modernisiert werden. Die SAGA lehnt den Vorschlag einer Bürgerinitiative vor Ort ab, die Zeit bis dahin als Zwischennutzung für Flüchtlinge vorzusehen. Dabei wären sanitäre Einrichtungen, Wasseranschluss und Strom vorhanden. Hochrechnungen zufolge stehen in Hamburg rund 5.000 Wohnungen leer. Allein bei SAGA GWG sind es 1.300. Haben sie für länger andauernden Leerstand keine guten Gründe, können die Ämter sogar Geldbußen verhängen. Das Problem ist nur, dass sie das fast nie machen. 687 Mal haben die Behörden in den vergangenen zwei Jahren wegen Leerstand gegen Privateigentümer ermittelt. In nur sieben Fällen seien Bußgelder verhängt worden.

Zurück zu den Wurzeln: Ein Weltmarkt zieht um

Hans Jürgen Krahfeld und Mirco Jens haben sich viel vorgenommen. Die beiden sind verantwortlich für den Umzug beim Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich und das Ganze an nur zwei Wochenenden. Das heißt für sie Kartons dirigieren, Techniker informieren und vor allen Dingen die Übersicht behalten. Schließlich müssen nur ein paar Stunden später die 550 Kollegen wieder arbeiten können. Klappt etwas nicht, kostet das bares Geld. Jungheinrich zieht wieder an seinen alten Unternehmenssitz in die Friedrich-Ebert-Anlage. Hier hat der Stablerhersteller auf dem alten Firmengelände eine neue Konzernzentrale gebaut. Das Hamburg Journal begleitet den Umzug.

Märchen im Michel – Weihnachtsstimmung für den guten Zweck

Sie sind schon so etwas wie Tradition in der Weihnachtszeit. Bei den Märchen im Michel wird es sogar in einer so großen Kirche richtig kuschelig. Kein Wunder, dass die Tickets jedes Jahr schnell vergriffen sind. Es werden Märchen von alten Bekannten, wie Eberhard Möbius oder Isabella Viertes-Schütter ,und Neulingen, wie der besten Vorleserin des Landes gelesen. Dazu wird außerdem viel gesungen. Dieses Jahr ist neu, dass statt eines lettischen Chores rund 40 Hamburger Sängerknaben den Michel beschallen werden. Am 12. Dezember gibt es eine Nachmittagsveranstaltung für die Kleinen und eine Abendveranstaltung für die Großen.

Weitere Themen:

- Tannenbaum schlagen
- PUR Konzert
- Die schönsten Weihnachtskonzerte

 

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