Hamburg Journal

Donnerstag, 26. November 2015, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 27. November 2015, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 27. November 2015, 09:30 bis 10:00 Uhr

Was wird aus Ali und Husam?

Vor drei Monaten berichtete das Hamburg Journal über die syrischen Flüchtlinge Ali und Husam Hamad. Onkel und Neffe sind allein aus Syrien nach Hamburg geflohen, hier sollten sie getrennt werden. Der Onkel sollte nach Friedland umgesiedelt werden, Husam in Hamburg bleiben. Nach dem Beitrag im Hamburg Journal sind die beiden in der Not in einer Hausgemeinschaft in Eimsbüttel untergekommen. Die Behörde hat die Trennung der beiden zwar gestoppt, doch offiziell soll Hassans Onkel immer noch nach Friedland. Die Behörde erklärt, es gäbe deshalb keine Ansprüche auf Leistungen. Sie bekommen weder Taschengeld, noch eine vorläufige Krankenversicherung. Der Eingabenausschuss soll nun entscheiden.

Der Neue Kupferhof

Der Neue Kupferhof ist ein ganz besonderer Erholungsort. Hierher kommen Familien mit behinderten Kindern. Für diese Familien ist es sogar in der Urlaubszeit oft sehr schwer, zur Ruhe zu kommen. Gewöhnliche Hotels oder Ferienwohnungen sind nicht auf die Betreuung und Pflege schwer behinderter Menschen ausgerichtet. Im Neuen Kupferhof kommen nicht nur die Kinder mit Behinderung selbst, sondern auch die Eltern und Geschwister zur Ruhe. Und so reisen Familien aus ganz Deutschland hierher. Damit das funktioniert, arbeiten Pfleger und viele Ehrenamtliche eng zusammen. Anke Harnack stellt den Kupferhof vor und zeigt, warum hier sogar die Spielgeräte etwas ganz Besonderes sind.

Starregisseurin Jette Steckel inszeniert "Ödön von Horváth" am Thalia Theater

Wenn die junge Hamburger Regisseurin Jette Steckel, die kürzlich für "Die Tragödie von Romeo und Julia" für den Faust-Preis nominiert wurde, inszeniert, dann reichen die Bühnentechniker am liebsten erst mal Urlaub ein. Denn Steckel greift begeistert ins Bühnenbild ein und zieht gern alle Register, die vor, auf und hinter der Bühne zur Verfügung stehen. Ab dem 26. November legt sie von Horváths Dramen "Kasimir und Karoline" und "Glaube Liebe Hoffnung" zusammen: Zwei Stücke, die der österreichische Dramaturg ursprünglich als ein einziges Stück konzipiert hatte und die aufgrund ihrer Thematik (Wirtschaftskrise, Radikalisierung) sehr aktuell anmuten. Das Hamburg Journal berichtet vor der Premiere und trifft neben der Regisseurin auch den technischen Leiter des Thalia Theaters.

Weitere Themen:

- HSV vor Nordderby in Bremen
- Deutscher Städtetag zu Flüchtlingen
- Illuminierung der Alstertanne
- Sarah Moon in den Deichtorhallen

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