Stand: 18.03.2016 10:39 Uhr

Wochenserie: "Die Frühlingsmacher"

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Wir zeigen, wie die Niedersachsen in den Frühling starten. (Archivbild)

Am kommenden Sonntag ist endlich Frühlingsanfang. Nach dem langen grauen Winter freuen sich viele Niedersachsen schon auf die ersten wärmeren Tage: Endlich wieder Eisessen gehen oder auf dem Balkon frühstücken, endlich wieder ohne dicke Winterjacke unterwegs sein und im T-Shirt auf der Parkbank sitzen. Für viele bedeutet das Ende der kalten Jahreszeit vor allem, in der Freizeit wieder mehr draußen unternehmen zu können. Für andere wiederum ist das Wetter ein wichtiger Faktor bei der Arbeit. Wir begleiten unter anderem ein junges Paar bei Frühlingsvorbereitungen in der Kleingartensiedlung. Aber wir treffen auch Industriekletterer Thomas Krohn, der im Frühjahr wieder Fensterputzjobs in schwindelerregender Höhe machen kann.

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Der Kleingarten

Kleingärten werden längst nicht mehr nur von Rentnern bewirtschaftet und auch Gartenzwerge sind nicht mehr in jeder Parzelle zu finden. Stattdessen legen sich auch immer mehr junge Paare und Familien einen Kleingarten zu. Wir treffen ein Paar aus Hannover, das schon lange von einem Kleingarten mit eigenem Gemüsebeet geträumt hat. Es ist ein großes Projekt, das sie sich vorgenommen haben: Sarah Weiskittel und Tobias Heidrich wollen ihr eigenes Bio-Gemüse anbauen: Kartoffeln, Spinat, Mangold, Möhren, Radieschen und Kapuzinerkresse zum Beispiel. "Dass wir ordentlich was ernten können, damit wir auch was Einkochen können, das wäre das tollste", sagt Sarah Weiskittel. "Aber ich bin schon froh, wenn ich Erfahrungen gesammelt habe."

Der Fensterputzer

Sobald im Frühling die ersten Sonnenstrahlen wieder etwas mehr Kraft bekommen, heißt es fast überall: Fensterputzen. Auch die professionellen Fensterputzer haben dann alle Hände voll zu tun. Wir begleiten Thomas Krohn bei dieser besonderen Arbeit. "Man muss bedingungsloses Vertrauen in sein Material haben", sagt er. Die Frage "Hält es vielleicht?" dürfe man sich nicht stellen. Wir zeigen, wie Thomas Krohn und seine Mitarbeiter rund 400 Fenster am Anzeiger-Hochhaus in Hannover putzen und sich dabei aus 40 Metern Höhe abseilen.

Der Radrouten-Wart

Norbert Feislachen aus Meppen ist Radrouten-Wart im Emsland, das ist so etwas wie der Hausmeister für die Radwege. Im Moment hat er viel zu tun, denn bevor die Rad-Touristen anrücken, soll natürlich alles fertig sein. Mehr als 1.000 Kilometer Radweg sind sein Revier. Wir begleiten Norbert Feislachen bei seiner ersten Kontrolltour in diesem Jahr. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei den Radwege-Schildern. "Es ist ja so, dass im Winter allerhand passiert", sagt er. "Die Schilder werden grün, verdrehen sich bei Sturm oder die Beschriftung ist beschädigt." Es gibt also immer einiges zu tun, bevor die Saison losgeht.