Stand: 30.11.2017 13:37 Uhr

Die Sprüche der Woche von Christian Ehring

Doppelspitze bei der CSU

Bayern hat jetzt eine Doppelspitze. Den Söderhofer. Ein Duo wie Mr. Hyde und Mr. Hyde.

 

Zukünftiger Ministerpräsident Bayerns

Was weiß man über Markus Söder? Er ist 50 Jahre alt. Damit für eine Nachwuchshoffnung der CSU eigentlich noch viel zu jung.

 

Mögliche GroKo-Verhandlungen

Der SPD-Vorstand hat nun beschlossen, dass die Partei völlig ergebnisoffen in Verhandlungen mit der Union geht. Ergebnisoffen heißt: Sie wissen noch nicht, ob sie sich in einer neuen Groko lieber schlagen oder auspeitschen lassen wollen.

 

Fairer Handel mit Afrika kein Thema beim EU-Afrika-Gipfel

Seit Jahren überschwemmt zum Beispiel die EU Afrika mit billigen Lebensmitteln, die subventioniert werden und die einheimische Produktion kaputt machen. Zum Beispiel Tomatenmark. Tomaten werden von der EU mit Steuermitteln subventioniert. Ja. Es gibt hier Tomaten, die sind verbeamtet mit Festanstellung.

 

Sprüche aus den vorherigen Wochen:

  • Partnervermittler Bundespräsident

    Bundespräsident Steinmeier ist im Moment so was wie die Partnervermittlung für Parteien. Sozusagen die Antwort des Grundgesetzes auf Tinder. Er muss gucken, was zusammen passt.

  • Christian Schmidts (CSU) Zustimmung bzgl. Verlängerung der EU-Zulassung von Glyphosat

    Man kann ja diskutieren über die Schädlichkeit von Glyphosat. Es gibt durchaus Studien, die sagen, das ist alles nicht so schlimm. In jedem Fall ist Glyphosat aber ein sehr effektives Groko-Vernichtungsmittel.

  • Kritik an Christian Schmidt (CSU)

    Christian Schmidt ist es egal, dass das SPD-geführte Umweltministerium dagegen war, auch die Rüge der Kanzlerin steckt der weg. Man muss das verstehen: In erster Linie ist Christian Schmidt Bayer. Und ganz im Sinne von Bayer hat er auch entschieden.

  • Doch GroKo nach gescheiterten Jamaika-Sondierungen?

    Man war lange zusammen, man hat sich dann nicht mehr ausgehalten, sich auseinander gelebt. Dann wollte die Union mal was Frisches probieren. Den jungen Typen mit dem Porsche und dem Waschbrettbauch. Den lustigen Schwaben-Öko mit der Haschisch-Plantage. Aber nach vier Wochen Geturtel und Geknutsche merkt man: Das ist zu anstrengend. Dann doch lieber wieder mit dem alten Partner mit der Plauze schön auf dem Sofa Tatort gucken.

  • Vor Weihnachten werden 30 Mio. Zustellungen mehr erwartet

    Weihnachten steht vor der Tür. Leider sieht man's nicht, weil sich die ganzen Paketboten davor drängeln. Für die meisten ist Weihnachten das Fest der Nächstenliebe. Bei Paketboten ist es bekannt als Fest der Bandscheibenvorfälle.

  • Nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen

    Die Jamaika-Sondierungen sind gescheiert und es gibt genau vier Möglichkeiten, wie es weitergeht in Deutschland: Neuwahlen, Minderheitsregierung, doch ne große Koalition - oder von der Leyen macht einen Militärputsch. Ich wäre für den Putsch. Wenn schon Bananenrepublik, dann richtig.

  • Knackpunkt Familiennachzug für Flüchtlinge

    Was waren denn eigentlich die entscheidenden Punkte, was war denn so wichtig, dass man nach vier Wochen Verhandlungen aussteigt? Anscheinend der Familiennachzug für Flüchtlinge. Aber konnte man da keinen Kompromiss finden, den auch die FDP-Klientel mitträgt? Zum Beispiel: Familiennachzug auch für Steuerflüchtlinge?

  • Problemlöser Frank Walter Steinmeier

    Die Parteien geben sich da die Klinke in die Hand. Das hätte Frank-Walter Steinmeier auch nicht gedacht, dass er noch mal richtig arbeiten muss für sein Geld. Der hatte gehofft: Einmal im Jahr die Urkunden für die Bundesjugendspiele unterschreiben und gut ist.

  • Keine GroKo mit der SPD?

    In der SPD sehen das mittlerweile nicht mehr alle so. Und es ist ja klar: Die SPD könnte von der CDU jetzt alles fordern. Mindestlohn 15 Euro! Machen die. Bürgerversicherung! Machen die. Ich wette, die SPD könnte sogar sagen: Wir gehen wieder in die große Koalition. Aber wir stellen den Kanzler. Und dann kommt Gerhard Schröder zurück. Mit Putin. Der sorgt auch dafür, dass die Wahlergebnisse stimmen.

  • Ziele der Klimakonferenz in Bonn

    In Bonn soll es ja darum gehen, die allgemeinen Beschlüsse des Pariser Abkommens konkreter zu fassen und auch die Entwicklungsländer mit ins Boot zu holen. Wie kriegen wir die Afrikaner dazu, endlich weniger SUV zu fahren?

  • Arme Länder leiden am meisten unter dem Klimawandel

    Klar, das ist schlimm, dass es durch den Klimawandel jetzt schon viel mehr Hunger gibt in der Welt. Aber am Wochenende in Hamburg einen Platz im Restaurant zu finden, das ist auch nicht gerade einfach.

  • Endspurt bei den Sondierungsgesprächen zur Jamaika-Koalition

    Die müssen jetzt endlich mal zu Potte kommen. Der Staatschef von Jamaika ist schon genervt und hat Angst um den Ruf seines Landes. Man bringt sein Land mittlerweile eher mit Rumlabern als mit Rum trinken in Verbindung.

  • Forderung der Berliner Jusos nach öffentlich-rechtlich produzierten Pornos

    Öffentlich-rechtliche Pornos. Gute Idee. Ich weiß nur nicht, ob Claus Kleber und Gundula Gause da Bock drauf haben.

  • Paradise Papers (1)

    Der Vergleich hinkt. Im Paradies gab es strenge Regeln. Einmal Apfel klauen, schon fliegt man raus. Das ist hier anders. Einem ganzen Volk die Steuern klauen: Und man ist erst richtig drin.

  • Paradise Papers (2)

    Man spricht in diesen Fällen auch nicht von Steuerhinterziehung sondern von Steuervermeidung. Lässt sich auch für Beziehungen nutzen: Man geht nicht fremd, es ist Treuevermeidung.

  • U2-Sänger Bono in den Paradise Papers

    Der Gutmensch-Bono. Ja. Der besitzt über eine Offshore-Firma einen Supermarkt in Litauen, wo er jeden Menge Geld einnimmt. Bono kämpft ja gegen den Hunger in der Welt. Halt nicht mit Steuern. Dafür können die Hungernden ja in Litauen in seinem Supermarkt was einkaufen.

  • Klimaschutz nur ohne Gefährdung von Arbeitsplätzen

    Die FDP und Sigmar Gabriel haben jetzt auch schon wieder gesagt, dass Klimaschutz nur gemacht werden kann, wenn es keine Arbeitsplätze gefährdet. Klar, allein die Kohlekraft schafft tausende Arbeitsplätze in der Kohleindustrie. Von den Zehntausenden im Bestattergewerbe mal ganz zu schweigen.

  • Nach erneutem Schusswaffen-Massaker in den USA

    Die Reaktion ist immer dieselbe: Man solle für die Opfer beten. Das einzige, was jetzt hilft, ist für die Opfer zu beten. Warum kann man nicht einfach die Waffengesetze verschärfen. Und wenn die Waffen-Fans sich beschweren, kann man ja für sie beten.

  • US-Präsident Donald Trump ist auf Asienreise

    Die erste Station war Japan. Für die Japaner ein großes Ereignis. Endlich gab's mal was, was noch verstrahlter ist als Fukushima.

  • Rebellion der Jungen Union in Bayern gegen Seehofer

    Rebellion bei der Jungen Union. Das kennen die sonst nur, wenn sie sich bei Mutti beschweren, dass die Bügelfalte in der Hose nicht ganz korrekt ist.

  • Jamaika-Sondierungsgespräche (1)

    Die Jamaika-Sondierungen sind nicht einfach. Jede Partei bringt ihre ärgsten Nervensägen und Berufsquerulanten mit. Die FDP: Wolfgang Kubicki. Die Grünen: Jürgen Trittin. Und die CDU - die CSU.

  • Jamaika-Sondierungsgespräche (2)

    Man muss aber fairerweise sagen: Es ist nicht einfach. Sie liegen nicht nur thematisch weit auseinander. Man kann ja nicht einfach sagen: Klima mit 63, keine Kohle für Rentner, mehr Breitband-Überwachung in ländlichen Regionen und Verbot des Familiennachzugs bei Cannabis-Konsumenten.

  • Deutschland feiert ein Jobwunder

    Ist das nicht fantastisch? Früher hatten Millionen Leute gar keinen Job. Heute haben Millionen Leute gleich drei oder vier!

  • Klassischen Berufsbiografien sind Vergangenheit

    Früher war man ein ganzes Leben in einem Beruf. So sind sogar die meisten Nachnamen entstanden. Weil die Berufe von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Dann hieß man Schmied, Bäcker, Richter ... Schweinsteiger. Wie werden unsere Ururenkel mal heißen? Leon Leiharbeiter. Amelie Aufstocker. Meike Minijob.

  • Flexibilisierung des Arbeitsmarktes

    Ist ja auch wirklich sehr christlich. Jesus hätte ja in die neue Arbeitswelt gepasst: Der war gleichzeitig Zimmermannslehrling, Aushilfsfischer, Heilpraktiker, Fußpfleger und Hochzeits-Caterer. Genau, da hat er Wasser in Wein verwandelt. Fünf Jobs. Ohne Gehalt. Und mit so viel Überstunden, dass er sogar nach dem Tod noch weiterarbeiten musste. Soweit sind wir auch bald.

  • Sonderermittlungen in der Russland-Affäre

    Trump bekommt jetzt richtig Schwierigkeiten wegen Dingen, die schon lange zurückliegen… und dann nimmt ihm Kevin Spacey auch noch die Idee weg, sich als Reaktion darauf einfach als schwul zu outen.

  • Sexismus

    Sexismus gehört in die Chauvi-Steinzeit. Zum Glück gibt es auch Männer, die das erkannt haben. Selbst Hugh Hefner hat sich letztens aus dem Geschäft zurückgezogen.

  • Sondierungsgespräche für die Jamaika-Koalition

    Morgen treffen zum ersten Mal alle Parteien zusammen. Insgesamt 50 Politiker sollen beteiligt sein. 50! Ich hab einmal versucht, in einer WG zu viert einen Putzplan zu erstellen. Selbst das war schon schwer. Für mich steht fest: Vor Ostern 2030 werden wir keine Regierung haben.

  • Wartezeit für Termin bei Facharzt

    Manchmal wartet man solange, dass man sich fragt, lohnt sich das oder soll ich nicht in der Zwischenzeit einfach Medizin studieren. Und wenn man dann endlich einen Termin hat, kennt die Freude keine Grenzen mehr.

  • Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland (I)

    Früher war das alles nicht so kompliziert. Jesus hat damals auch Lazarus geheilt und gesagt: "Steh auf, du bist lebendig." Und nicht "Lazarus, bevor ich anfang: Bist du privat oder Kasse?"

  • Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland (II)

    Früher bekam man auch als Kassenpatient alles. Zwei mal Niesen und Nase laufen, da war man sechs Wochen in Bad Wörishofen. Und wenn man keinen Kurschatten fand, konnte man bei der AOK anrufen, die haben einem jemanden auf Krankenschein geschickt.

  • Niedersachsen-SPD nach dem Wahlsieg

    Für Rot-Grün reicht es nicht. Die FDP hat keinen Bock Ampelmännchen zu werden. Große Koalition mit der CDU, schwierig. Zur Not muss die SPD zusammen mit VW regieren.

  • Einigung der Union im Obergrenze-Streit

    Die Jamaika-Koalition kann kommen. CDU und CSU haben ihr größtes Problem gelöst: Eine Obergrenze einzuführen ohne eine Obergrenze einzuführen. Die Lösung ist genial. Und noch genialer ist der Name: Der atmende Deckel! Klingt wie eine Yogaübung. Der herabschauende Hund, der schlafende Yogi, der atmende Deckel.

  • Neuwahlen in Niedersachsen I

    Am Sonntag wird in Niedersachsen gewählt. Nach der Bundestagswahl hat ja eigentlich keiner Lust auf noch eine Wahl. Das ist so, wie wenn man zwei Tage nach Weihnachten Geburtstag hat. Die Leute kommen aus Pflicht zur Party. Aber richtig begeistert ist keiner.

  • Neuwahlen in Niedersachsen II

    Die ganze Wahl gibt es nur, weil die Grüne Elke Twesten zur CDU gewechselt ist. Die wollte als Grüne CDU-Politik. Da muss man doch nicht zur CDU wechseln. Ein Umzug nach Baden-Württemberg hätte doch auch gereicht.

  • SPD holt in Niedersachsen gegen die CDU auf

    Die neue Taktik der SPD im Bund geht auf: In der Opposition wird sie stärker. Sie kommt an. Weil sie ein Alleinstellungsmerkmal hat. Alle Parteien haben Ideen. Aber nur die SPD garantiert dem Wähler, dass sie sie nicht umsetzt. Das beruhigt ungemein.

  • USA nach Massenmord in Las Vegas

    In den USA wird gerade gestritten, welches Recht schwerer wiegt: Das Recht auf Waffenbesitz, oder das Recht nicht von Waffenbesitzern erschossen zu werden. Das Recht auf Waffenbesitz hat die Nase wieder mal vorn.

  • Mögliche Jamaika-Koalition

    Die FDP meldet schon mal den Anspruch auf drei Ministerien an. Ich glaube: Instagram, Twitter und Snapchat, sagt aber auch, dass sie genau so gerne in die Opposition gehen würde.

  • Die Bezeichnung "Jamaika-Koalition"

    Ich finde den Namen Jamaika durchaus passend. Ja, was verbindet man mit Jamaika? Gelassene Typen mit Joints und verfilzten Haaren. Genau das kann die Koalition doch leisten: Merkel hat die Gelassenheit, die Grünen haben die Joints und CSU und FDP den Filz.

  • 27 Jahre Deutsche Einheit

    Was war das schön damals! Ost und West endlich vereint. Man gab sich gegenseitig, was man brauchte. Die Ostler brauchten Freiheit, und fanden sie im Westen. Die Westler brauchten Käufer für ihre kaputten Gebrauchtwagen, und fanden sie im Osten. Es war ein einziges Geben und Nehmen.

  • Viele AfD-Wähler im Osten Deutschlands

    Aus Frust, weil sie sich abgehängt und nicht beachtet fühlen. Im Ruhrgebiet allerdings auch. Es ist in beiden Fällen bescheuert. Sich abgehängt fühlen und deshalb AfD wählen, das ist als ob der Tabellenletzte aus Protest Eigentore schießt.

  • Die Wahl ist gelaufen

    Ein Erdrutsch. Ein Drama. Eine Katastrophe. Jetzt zieht diese komische Partei tatsächlich mit einem zweistelligen Ergebnis ins Parlament ein. Aber es hilft ja nichts. Wir müssen wieder mit der FDP leben.

  • Frauenanteil im Bundestag

    Es waren niemals weniger Frauen im Bundestag vertreten als jetzt. Nur 31 Prozent. Nur 23 Prozent Frauen unter den FDP-Abgeordneten. Nur 20 Prozent bei der CDU. Bei der AfD sogar nur 11 Prozent Frauen! Nur elf Prozent Frauen dürfen da mitbestimmen. Ja, die AfD muss keine Islamisierung durch Ausländer fürchten. Zustände wie in Saudi-Arabien schaffen die aus eigener Kraft.

  • Seehofers CSU und die offene rechte Flanke

    Er wollte die Obergrenze, hat Orban getroffen, hat Merkel Rechtsbruch vorgeworfen. Alles AfD-Positionen. Und jetzt hat er angekündigt, dass die CSU mehr nach rechts rücken will. Der war doch schon eine AfD-Kopie! Was will der denn noch machen? Fackelzüge vor der Feldherrenhalle in München? Die Stadt in Hauptstadt der Bewegung umbenennen?

  • Gaulands Ankündigung Merkel zu jagen

    In meiner Vorstellung ist Gauland die Art von Jäger, der morgens völlig besoffen auf dem Hochsitz rumtorkelt und sich dann aus Versehen selbst ins Knie schießt.

  • Umfragen über Umfragen vor den Bundestagswahlen

    Auf Umfragen ist Verlass. Das ist uns allen klargeworden. Seit Hillary Clinton Präsidentin der Vereinigten Staaten ist.

  • Einfluss von Umfragen auf das Wahlverhalten

    Wenn überall gesagt wird Merkel gewinnt, wählen mehr Leute CDU. Wenn überall gesagt wird, Schulz hat keine Chance, wollen immer weniger Wähler mit dem Loser was zu tun haben. Eine Schulz-fulfilling-prophecy. Es gibt offenbar einen Impuls, sich dem mutmaßlichen Sieger anzuschließen. Sie kennen das. Menschen ohne eigene Meinung und mit wenig Charakterstärke wollen gerne zu den Siegern gehören. Aus solchen Menschen besteht die Stammanhängerschaft von Bayern München.

  • Angela Merkels Hobby: Kartoffelanbau

    Was ist denn das für ein Hobby? Man macht ein Loch, wirft ne Kartoffel rein, Erde drauf. Fertig. Was macht die denn, wenn sie in der Freizeit mal richtig was erleben will? Ein Glas Wasser trinken? Ausgiebig gähnen?

  • Mögliche Jamaika-Koalition

    Jamaika, das ist ja eine Koalition eigentlich zwischen vier Parteien. Es ist ja auch immer noch die CSU mit dabei. Wie wollen die sich mit den Grünen einigen? Gibt es dann eine Obergrenze, außer für Vegetarier? Buckelwale werden gerettet, müssen aber Ausländer-Maut bezahlen?

  • Digitalisierung bei der CSU

    "Ein ganz großes Thema für die CSU: Digitalisierung. Da will sie ran, die CSU. Die Digitalisierung hat allerdings ein großes Problem. Sie liegt im Verantwortungsbereich von Alexander Dobrindt."

  • Langsames mobiles Internet in Deutschland

    Auch beim mobilen Internet hinken wir hinterher. Sogar Afghanistan hat ein schnelleres Handynetz. Ehrlich. Es gibt Deutsche, die lassen sich von Schleppern nach Kabul bringen, damit ihr doofes Handy funktioniert.

  • Türkeis Reisewarnung für Deutschland

    Erdogan warnt Türken in Deutschland vor allem davor, Demonstrationen zu besuchen. Weil gerade dort Dinge zu beobachten sind, die Erdogan gefährlich findet. Verschiedene Meinungen zum Beispiel. Dass kaum noch deutsche Touristen in die Türkei kommen, stört Erdogan nicht weiter. Denn er hat ja einen genialen Trick auf Lager: Die wenigen, die kommen, die lässt er einfach nicht mehr gehen.

  • Hurrikan Irma

    Hurrikan Irma hat in Florida eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Donald Trump wirkt überfordert. Er ist genervt von Irma. Ich weiß gar nicht, was ihn an Irma mehr ärgert: Dass es den Klimawandel wirklich gibt oder dass eine Frau ihm das beweist.

  • Tomatenwürfe beim Wahlkampf-Auftritt von Angela Merkel im Osten Deutschlands

    Erst wollten die Ostdeutschen 40 Jahre lang die Mauer weg haben, um vernünftige Lebensmittel zu bekommen. Und dann werfen sie damit. War das Sinn der Wiedervereinigung?

  • Wahlkampf-Auftritt von Angela Merkel im Osten Deutschlands

    Ungerecht. Zum Teil waren da 100 Leute mit Pfeifen. Und Merkel hat immer nur eine dabei. Peter Tauber.

  • Schmierenkomödie der AfD

    Wenn Schauspieler im Theater nur eine Masche kennen, nennt man sie Schmierenkomödianten. In der Politik nennt man das AfD. Die Schmierenkomödie der AfD heißt: Wir inszenieren alle paar Tage einen Skandal, um im Gespräch zu bleiben und darüber hinwegzutäuschen, dass wir ein komplett zerstrittener Haufen von Ultrarechten, Verschwörungstheoretikern und debilen Senioren sind.

  • Harmonie im TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz

    Über 90 Minuten haben die beiden sich gegenseitig Recht gegeben. Ich glaub, Schulz wählt jetzt auch CDU.

  • Wahlkampf der Grünen

    Die Grünen scheinen immer noch nicht im Wahlkampf angekommen zu sein. Drei Wochen vor der Bundestagswahl liegen die Grünen nur noch bei 6,5 Prozent. Also: Wenn nicht innerhalb der nächsten drei Wochen noch mindestens sechs Atomkraftwerke havarieren, könnte selbst die Fünf-Prozent-Hürde zum Problem werden.

  • Vier Moderatoren beim TV-Duell

    Warum müssen eigentlich vier Moderatoren gegen zwei Politiker antreten? Weil alle Sender vertreten sein wollen? Na, dann aber auch bitte wirklich alle Sender. Dann bitte auch Bernd das Brot vom Kika, dann auch der Journalist von Arte, der Merkel über den französischen Strukturalismus ausfragt. Und den Moderator von RTL Nitro, der Schulz fragt, welchen Monster-Truck er am liebsten mag

  • Anschlussbeschäftigung von Politikern in der Wirtschaft

    Es sind schon viele Politiker in die Wirtschaft gewechselt. Weitere werden folgen. Wahrscheinlich wechselt Frau von der Leyen bald zu Wella, Dietmar Bartsch zu Steiff, zu Guttenberg zu Doktor Oetker und Alexander Gauland geht zu Braun.

  • Schwarz-gelbe Koalition in NRW benennt für € 26.000 zwei Ministerien um

    Das Justizministerium in NRW heißt nicht mehr Justizministerium, sondern "Ministerium der Justiz". Das Finanzministerium wurde umbenannt in "Ministerium der Finanzen". Ach ja, Ministerpräsident Armin Laschet wurde auch umbenannt. In "Pumpe der Luft".

  • Welche Partei passt zu Erdogans Anhängern?

    Die sind für das traditionelle Familienbild, gegen die Presse, gegen Schwule, gegen Modernität, gegen andere Religionen. Ich würde sagen, am besten passen die zur AFD. Ja. Das wäre doch was: Masseneintritte von Erdogan-Anhängern in die AFD. Irgendwie würde ich das beiden gönnen.

  • Lehrermangel in Deutschland (1)

    Man weiß zwar exakt, wie viele Kinder in Deutschland geboren werden. Aber wer zum Teufel kann damit rechnen, das die nach sechs Jahren in die Schule gehen? Gut, wer ein bisschen Ahnung von Bildung hat könnte eins und eins zusammenzählen. Aber wer eins und eins zusammenzählen kann, wird in Deutschland eben traditionell nicht Bildungspolitiker.

  • Lehrermangel in Deutschland (2)

    Überall werden Seiteneinsteiger eingestellt. Leute, die nie auf Lehramt studiert oder den Beruf gelernt haben. Es werden auch alte Lehrer aus der Pension zurück geholt. Zum Teil sind die Pauker so alt. Da wird Latein von Muttersprachlern unterrichtet.

  • Marode Schulen (1)

    34 Milliarden Euro müssten eigentlich in Schulen investiert werden, sagt eine Analyse der KfW. Nun gibt es immerhin 3,5 Milliarden vom Bund für finanzschwache Kommunen. Diese 3,5 Milliarden gibt es aber zweckgebunden für Energiesparmaßnahmen. Was soll das denn? Die Wände zwar weiterhin feucht, aber das Wasser ist immerhin warm?

  • Marode Schulen (2)

    Man kann es auch positiv sehen. Der Unterricht kann viel praktischer gestaltet werden. Wo man früher ganz theoretisch Stochastik gelehrt hat, bringt man den Kindern heute im kaputten Klassenzimmer ganz praktisch Statik bei.

  • Gerhard Schröders neuer Job in Russland

    Mitten in der heißen Phase des Wahlkampfs ist bekannt geworden, dass Schröder einen neuen Job bekommt im Vorstand des halbstaatlichen russischen Mineralölkonzerns Rosneft. Und das zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Man nennt ihn schon den Dembelé unter den Ex-Kanzlern. Früher Basta-Kanzler, jetzt Zaster-Kanzler.

  • Tunnel-Panne bei Rastatt

    Bei Tunnelarbeiten sind Gleise so sehr abgesackt, dass eine der wichtsten Nord-Süd-Verbindungen wochenlang nicht befahrbar ist. Zigtausende Reisende müssen jeden Tag in Busse umsteigen. Manchmal denke ich mir, man kommt besser auf ´nem Esel durch den Himalaya als mit Auto oder Bahn durch Deutschland. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns Afghanistan Aufbauhilfe anbieten.

  • Bilanz des Verkehrsministers Alexander Dobrindt

    Es ist wirklich ein Phänomen, wie man so viel vergeigen kann. Straßen, Schienen, Flughäfen, nichts funktioniert, Elektromobilität kommt nicht voran und einen Dieselskandal haben wir auch. Vielleicht kann er irgendetwas anderes gut? Töpfern? Serviettentechnik? Bartmakramee?

  • Dieselgipfel

    Jetzt gab es also den großen Dieselgipfel mit den Vertretern von Politik und Automobilindustrie. Viele wussten gar nicht, auf welche Seite des Tisches sie sich nun setzen sollten. Die Bundesregierung hat ihren besten Mann geschickt. Verkehrsminister Alexander Dobrindt.

  • Verpasste Chance beim Dieselgipfel

    Der Dieselskandal wird immer bekloppter. Man dachte wirklich, jetzt ist die Chance für die deutsche Politik, der Autoindustrie mal so richtig den Kopf zu waschen. Und was gab's beim Dieselgipfel? Eine sanfte Kopfhautmassage.

  • Software-Update als Lösung des Problems

    Die deutsche Umwelthilfe sagt, die Software-Updates führen zu ungefähr zwei Prozent weniger Stickoxid-Emissionen. Gut, da denken viele Autofahrer: 2 Prozent? Nicht schlecht. Muss ich 50 Mal so viel fahren, dann sind's schon 100 Prozent.

  • Dieselfahrer Winfried Kretschmann

    Als Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist man wohl automatisch Teil der Automafia. Tja, Kretschmann ist ja für die Grünen auch so was wie der Diesel: Er hat sich lange Zeit gut verkauft, sollte aus Umweltgründen aber dringend stillgelegt werden.

  • Verbindung zwischen Politik und Autoindustrie in Niedersachsen

    Die Verbindung zwischen Politik und Autoindustrie funktioniert am vorbildlichsten in Niedersachsen. Da ist das Land sogar mit 20 Prozent am VW-Konzern beteiligt. In Niedersachsen bist du entweder Milchbauer oder Autobauer.

  • Neuer Lebensmittelskandal: Fipronil im Ei

    Ein Schädlingsbekämpfungsmittel, das so nicht unbedingt ins Ei gehört. Hat aber auch Vorteile, durch das Fipronil schmeckt man immerhin das Dioxin nicht mehr so raus. Bei mehr als sieben mit Fipronil belasteten Eiern pro Tag wird es für einen gesunden Erwachsenen allerdings kritisch. Wobei: Wer mehr als sieben Eier pro Tag isst, hat ganz andere Probleme.

  • Montagsspiele zur neuen Bundesliga-Saison

    Bundesliga heißt in diesem Jahr, dass noch mehr unternommen wird, um Kohle aus dem Fußball zu pressen. Zum Beispiel gibt es jetzt auch Spiele am Montag Abend. Die sind übrigens alle für den HSV reserviert, damit er sich ein Jahr schon mal an die Anstoßzeiten in der zweiten Liga gewöhnen kann.

  • Polizei gegen Protestcamps zum G20-Gipfel

    Zweimal werden wir noch wach. Dann ist G 20- Gipfel! Und das Motto des Gipfels scheint zu sein: Weniger Demokratie wagen. Sie dürfen natürlich jederzeit gegen den Gipfel protestieren. Auch öffentlich. Wenn Sie es zuhause tun. Bei geschlossenem Fenster mit vorgezogenen Gardinen, mit nicht mehr als drei Personen in einem Zimmer. Alles andere ist Aufruhr, ist Randale, dann kommen sofort die Wasserwerfer.

  • US-Präsident Trump steigt im Gästehaus des Senats ab

    Donald Trump kommt auch. Obwohl er ja lange kein Hotel gefunden. Ich frage mich: Hätte er sich nicht einfach eins bauen können? Zwischendurch hieß es schon: Notfalls pennt er im Hotel Atlantic beim Udo Lindenberg auf der Isomatte. Jetzt wird er offenbar absteigen im Gästehaus des Hamburger Senats. Ein Haus, in dem früher Helmut Schmidt sehr oft residiert hat. Das wird seit sechs Wochen nonstop gelüftet.

  • Joachim Sauer leitet während des G20-Gipfels das Damen-Programm

    Die arme Sau. Der ist doch eigentlich als Professor im öffentlichen Dienst. Der hat eigentlich freitags ab 14 Uhr frei. Samstag sowieso. Und jetzt muss der mit 18 Frauen und einem Engländer durch Hamburg laufen. Der ist Chemie-Professor und trifft auf Melania Trump. Was soll der ihr sagen? „Darf ich Ihnen meinen Erlenmeyer-Kolben zeigen?“ Dann haben wir übermorgen Krieg mit Amerika.

  • Hamburg als Austragungsort für den G20-Gipfel

    Es gibt wohl kaum einen Ort, der so schlecht geeignet ist für den G20-Gipfel wie Hamburg. 100.000 Demonstranten, zum Teil gewaltbereit, treffen auf 6.000 Staatsgäste, zum Teil auch gewaltbereit, dazu noch 15.000 Polizisten, auch zum Teil gewaltbereit - und das alles in einer 1,8-Millionenstadt, und da auch noch in den Messehallen, die nahe eines autonomen Zentrums liegen. Da fragt man sich fast, warum man nicht konsequent ist und an den Tagen auch noch der HSV gegen Bremen spielt.

  • Kreative Protestaktionen gegen G20

    Es gibt jede Menge Protestaktionen gegen den Gipfel, manche finde ich richtig gut. Zum Beispiel fand diese Woche eine "Wasserschlacht gegen Repressionen" statt. Das passt zur Jahreszeit. In vielen Freibädern hab ich schon Leute gesehen, die machen "Arschbomben gegen den Krieg".

  • Historische Bundestagsabstimmung

    Was war diese Woche eigentlich in Berlin los? In Windeseile wird auf einmal die "Ehe für alle" durchs Parlament gekloppt. Ich weiß gar nicht, ob ich das so gut finde, "Ehe für alle". Ich meine, es gibt doch auch Leute, die wollen gar nicht heiraten.

  • Ablehnung der CSU für "Ehe für alle"

    Die CSU hat noch mal deutlich gemacht, dass sie die Ehe für alle ablehnt. Für die Christsozialen ist die Ehe ein von Gott gestiftetes Bündnis zwischen Mann und Frau und Arbeitskollegin. Schluss aus.

  • Verabschiedung eines weitreichenden Überwachungsgesetzes

    Viele Bürger wünschen sich von den Politikern mehr Nähe und mehr Interesse. Die Bundesregierung setzt das jetzt um! Heiko Maas besucht uns demnächst in der Hosentasche. Wenn man sein Handy da aufbewahrt.

  • Hamburg bekommt finanzielle Unterstützung vom Bund für G20

    So ein G20-Gipfel ist nicht billig. Aber Hamburg hat vom Bund pauschal 50 Millionen Euro bekommen. Hoffentlich holen sie davon nicht als erstes Rafael van der Vaart zurück.

  • Polizei richtet zum G20-Gipfel eine Gefangenensammelstelle für 400 Menschen ein

    Klingt gruselig, aber ich meine - es ist Hamburg. Nach den Erfahrungen mit der Elbphilharmonie schätze ich mal, das Ding kostet am Ende 30 Millionen, man kann es nicht abschließen und fertig wird es im Sommer 2028.

  • Saudi-Arabien hat das Nobel-Hotel Vier Jahreszeiten komplett gemietet

    Die bringen eigene Köche mit und wollen dort 30 Lämmer schlachten. Und sie hätten es auch gern, wenn der Jungfernstieg für die Zeit des Gipfels umbenannt würde in 72-Jungfernstieg.

  • Fußball-Flop Confed-Cup

    Es bringt einfach nur mehr Kohle für die Fifa. Und das macht es dann so freudlos. Beim Fußball ist es wie bei Partys damals auf der Uni: Sobald zu viele BWLer dabei sind, wird es immer scheiße.

  • Vorwurf des Steuerbetrugs

    Und jetzt auch noch Cristiano Ronaldo. Er soll seine Einnahmen nicht richtig versteuert haben. Man fragt sich: Hat der Mann keine Steuerberater? Doch, aber wahrscheinlich wollte er wieder alles alleine machen.

  • EuGH-Urteil zu pflanzlichen Produkten

    Soja-Milch darf nicht mehr Soja-Milch heißen, weil's keine Milch ist. Natürlich stellt sich sofort die Frage: Was ist dann bitte mit Teewurst? Wissen die Verbraucher, woraus Baumkuchen gemacht wird? Was ist mit Lakritzschnecken? Oder Schlumpfeis?
    Ich finde, man kann dieses Urteil des EuGH mit Fug und Recht als Käse bezeichnen, auch wenn keine Milch drin ist.

  • Bedingungen und hohe Hürden der Linken für mögliche Regierungsbeteiliung

    Irgendwie hat es die Partei gut. Sie ist mit der Opposition zufrieden. Die wollen sich gar nicht die Mühe machen, im Bund zu regieren und mit Kompromissen wenigstens ein bisschen von ihren Ideen durchzusetzen. Die Linke ist die Partei der guten Vorsätze, die man aber nicht umsetzt. Sie ist so was wie ein Fitness-Studio. Auch wenn man nichts macht ... man fühlt sich schon weniger fett, wenn man nur die Mitgliedskarte in der Tasche hat.

  • Camerons Debakel mit dem Brexit-Referendung, Mays Niederlage bei den Neuwahlen

    Sollte Sich-selbst-ins-Knie-schießen irgendwann mal olympische Disziplin werden, die Briten werden auf Jahre hinaus unschlagbar sein. Elfmeterschießen: Schwierig. Sich ins Knie schießen: Hervorragend.

  • Ursula von der Leyen verliert immer mehr den Rückhalt in der Truppe

    Sie hat sich das wahrscheinlich ganz einfach vorgestellt, den aktuellen Skandal um rechtsradikale Umtriebe beim Bund aufzuklären. "Klar klär ich das auf, ich habe sieben Kinder aufgeklärt, da werde ich das ja wohl auch noch schaffen."

  • Ausstieg der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen

    200 Jahre hat es gebraucht von der Entdeckung des Treibhauseffekts im Jahre 1824 bis zum Pariser Klima-Abkommen. Donald Trump braucht vier Monate, um alles wieder zunichte zu machen.

  • Unterschied zwischen Klima und Wetter

    Der amerikanische Präsident weiß nicht, was der Unterschied zwischen Klima und Wetter ist. Klimawandel bedeutet für Trump: Wenn er ins Auto einsteigt: Klima an! Wenn er wieder aussteigt: Klima aus!

  • Auch USA betroffen vom Klimawandel

    Natürlich werden auch Teile der USA unter dem Klimawandel leiden. Dummerweise sind das aber oftmals Gegenden, in denen man Naturkatastrophen wie Wirbelstürme oder Überschwemmungen nicht mit der Klimaerwärmung in Verbindung bringt. Da denkt man eher, das ist eine Strafe Gottes, weil man einem Homosexuellen die Hand gegeben hat.

  • Versuchte Abschiebung eines gut integrierten Afghanen

    In Nürnberg hat die geplante Abschiebung des jungen Afghanen Asef N. für viel Aufregung gesorgt. Der junge Mann ist 21 Jahre alt, galt als perfekt integriert, spricht deutsch, besuchte die Berufsschule und hatte schon einen Ausbildungsplatz als Schreiner. Trotzdem sollte er abgeschoben werden. Ich verstehe das schon: Jemand, der seine Schule korrekt zu Ende bringt, das ist der CSU suspekt. Hätte er nicht die Berufsschule abgeschlossen, sondern an einer Uni eine Doktor-Arbeit gefälscht, hätte ihn in Bayern keiner verfolgt.

  • Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen

    Eine Entscheidung, mit der sich die USA in die Gesellschaft von zwei anderen Staaten begeben: Syrien und Nicaragua lehnen das Abkommen ebenfalls ab. Glückwunsch, das ist doch mal eine nette Runde. Die Entscheidung gab Trump ganz stilvoll bekannt im Rosengarten des Weißen Hauses. Der nächste US-Präsident spricht dann an derselben Stelle aus dem Seerosenteich.

  • Immer mehr Kunsstoff in den Weltmeeren

    Immer mehr Plastik gelangt in die Weltmeere und erzeugt dort eine ökologische Katastrophe. Bald wird man nicht mehr vom Pazifik sprechen oder vom Mittelmeer. Sondern vom PVCfik oder vom Mittel-Polymer. In 30 Jahren wird es im Meer mehr Plastik geben als Fische. Ich vermute, es gibt dann auch ganz neue Fischarten. Den Plastikjau, den Oximethylenlachs, den chlorierten Polyvenylbarsch.

  • Nanopartikel in Fischen und Meeresfrüchten

    Nanopartikel sorgen im menschlichen Körper dafür, dass zum Beispiel die Fortpflanzungsfähigkeit und die Spermienqualität beeinträchtigt wird. Ja. Ich kenne viele Männer, die sagen ihrer Partnerin beim ersten Sex: "Du musst nicht verhüten, ich nehm die Muschel."

  • In Deutschland werden 17 Milliarden Einwegflaschen mit Trinkwasser pro Jahr verkauft

    Obwohl Leitungswasser bei uns überall genießbar ist, das am besten kontrollierte Lebensmittel und sehr billig, bezahlen wir lieber viel Geld für Wasser, das wir dann auch noch in Plastikflaschen nachhause schleppen. Das ist als würde man sagen: Ja, nee, klar, ich hab ein Bett zuhause. Aber ich schlaf doch lieber jede Nacht im Hotel.

  • Retro-Trend FDP

    "Retro" - so nennt man das Phänomen, wenn etwas, das zu Recht verschwunden war, wieder auftaucht und Erfolg hat. Schlaghosen, Tritop oder die FDP. Sie ist so was wie Labskaus. Wenn man's fünf Jahre nicht gegessen hat, probiert man’s gern mal wieder. Um sich dann zu erinnern, warum man sich davon früher immer übergeben musste.

  • Neues Image der FDP

    Ich glaube, die FDP ist so was wie die Sängerin Cher. Sie wirkt jung, aber sie sollte über ihre Erfolge nicht zu doll freuen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Nähte aufplatzen.

  • Donald Trumps Nahost-Reise

    Donald Trump ist auf großer Auslandsreise. Bisher ist alles gut gegangen. Die Messlatte liegt halt auch verdammt tief. Als Erfolg gilt schon, wenn Trump es schafft, niemanden zu schwängern und keinen Weltkrieg anzuzetteln.

  • Donald Trumps weitere Reiseplanung

    Morgen ist Trump dann noch in Brüssel beim Nato-Gipfeltreffen. Darauf freut er sich auch schon. Das soll ja eine sehr schöne Stadt sein, dieses Nato.

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Dieses Thema im Programm:

extra 3 | 06.12.2017 | 22:50 Uhr