Die Ostsee zwischen Litauen und Dänemark

Dienstag, 14. November 2017, 14:15 bis 15:00 Uhr

Die Ostsee ist ein Meer mit einem grenzenlosen Reichtum an Formen, Farben und Leben, entstanden am Ende der Eiszeit. Das größte Brackwassermeer der Welt steht bis heute im Wandel, ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Eine zweiteilige Naturdokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Meeres und seiner Küsten, beleuchtet die vielfältige und interessante Tier- und Pflanzenwelt, besucht die Menschen, die von und mit der Ostsee leben.

Wanderdünen, Fischerdörfer und Kreidefelsen

Mächtige Wanderdünen, urwüchsige Wäler, markante Kreidefelsen

Dieser Teil der Dokumentation folgt der Ostseeküste von Litauen bis nach Dänemark. Das Filmteam setzt die Reise auf der Kurischen Nehrung fort. Sie ist berühmt für mächtige Wanderdünen und malerische Fischerdörfer. Von hier aus geht es weiter zu den felsigen Küsten Estlands mit urwüchsigen Wäldern, in denen noch so seltene Tiere wie Vielfraße leben. Weiter nordwestlich, zwischen Finnland und Schweden, liegen im flachen glitzernden Wasser Zehntausende kleiner Granitinseln, die Schären - Kinderstube der Kegelrobben.

Von den Winzlingen der schwedischen Inselwelt geht es zur größten: nach Gotland. Mitten in der Ostsee gelegen, mit steilen Klippen, beherbergt sie riesige Vogelkolonien. Vor allem bietet die bis zu 100 Meter hohe Steilküste Lummen und Alken, den Pinguinen des Nordens, Platz zum Brüten. Die Reise endet auf der dänischen Insel Møn mit ihren markanten Kreidefelsen.

Redaktion
Wolf Lengwenus
Autor/in
Thomas Willers
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Wolfgang Kramer
Redaktionsleiter/in
Ulrike Dotzer
Redaktion
Thomas Willers
Redaktionsleiter/in
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Quibeldey, Ralf