die nordstory - Kulinarisch unterwegs

Freitag, 23. September 2016, 14:45 bis 15:45 Uhr

eine Quiche © NDR Fotograf: Anne Gänsicke

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Alles vom Strauß

In dieser nordstory erwartet die Zuschauer eine ungewöhnliche kulinarische Reise durch den Norden. Große Steppenvögel picken auf den Wiesen südöstlich von Bremen. Hier hatte Jan-Albert Haake keine Lust auf Rinderzucht und Jauchegrube. Stattdessen hat er eine ungewöhnliche Geschäftsidee aus Australien übernommen und züchtet nun Straußenvögel. Die Nachfrage nach Filet, Braten und Straußensalami steigt stetig. Straußeneier gibt es im Hofcafé. Die Aufzucht der großen Vögel im nasskalten Norddeutschland ist allerdings auch fünf Jahre nach Beginn der Zucht eine Herausforderung für die ganze Familie.

Regionale Küche aus Mecklenburg

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Die Schwestern Westphal vom "Rosalien Hof": Ihr Walknusskuchen ist eine regionale Berühmtheit.

Auf bodenständige Hausmannskost setzen die Schwestern Westphal an der Grenze zwischen Mecklenburg und Brandenburg. In ihrem Geburtshaus eröffneten sie das Café "Rosalien Hof". Ihr Walnusskuchen ist über die Grenzen hinaus bekannt und wenn sich die beiden selbst mal etwas gönnen möchten, dann pendeln sie quasi im "kleinen Grenzverkehr" ins "Tenzo" mit sterneverdächtiger regionaler Küche.

Feinschmecker-Paradies Sylt

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Viele Sylter verdienten früher ihren Lebensunterhalt mit der Austernfischerei.

Gourmets schätzen auch die Auster "Sylter Royal". Die "Sylter Royal" wird überall in Deutschland verzehrt, knapp ein Drittel der Ernte bleibt auf Sylt. Deshalb bietet die "Austernstube" der Compagnie in List ganz verschiedene Zubereitungen an: gedünstet, geräuchert, überbacken, mit Gemüse, Suppe, Trüffelbutter, Käse oder Speck. Die "Sylter Royal" wurde 1986 im Watt angesiedelt und hat sich schnell zum Verkaufsschlager entwickelt. Doch Austern gab es auf Sylt schon viel früher. Schon vor Jahrhunderten verdienten die Insulaner mit der Austernfischerei ihren Lebensunterhalt.

Dim Sums in Hamburg

Wenn ein China-Restaurant in Deutschland tatsächlich auch von Chinesen besucht wird, ist das ein Zeichen von Qualität. Im Hamburger "Dim Sum Haus" am Hauptbahnhof war das schon immer so. Bereits vor 50 Jahren brachte das älteste, chinesische Restaurant "Dim Sums" in die Stadt - wörtlich übersetzt heißen die Teigtaschen "Kleinigkeiten, die das Herz begehrt". Dennis Kwong leitet das Unternehmen mit seiner Familie nun in dritter Generation. Das sieht so aus, dass er an einem Tag den Starpianisten Lang Lang empfängt und am anderen Tag in der Küche aushilft. Der junge Unternehmer schaut aber auch über den eigenen Tellerrand hinaus: Er findet, Hamburg ist ein gute Adresse für Spitzengastronomie, die ihre Gäste auch in die kulinarische Welt Chinas locken kann.

Redaktionsleiter/in
Marlis Fertmann
Produktionsleiter/in
Thomas Kay
Redaktion
Susanne Wachhaus