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Die Presse feiert Ming Cheng als "Chinas wohl witzigster Exportschlager".
Er kam nach Leipzig, um Informatik zu studieren und ist geblieben, um zu singen: Seine Marlene-Dietrich- und Knef-Interpretationen sind Kult, sein Sächsisch auch. Ming Cheng war erst 19 Jahre alt, als er 2001 aus Tong Ling nach Deutschland kam. Ein Chansonnier aus China, dem auch das rollende "R" von Zarah Leander keine Schwierigkeiten bereitet. Zu seinem Repertoire gehören aber auch Opern-und Operettenarien. 2007 ist er zum ersten Mal öffentlich aufgetreten. Und wenn Ming Cheng nicht singt und auf der Bühne steht, dann arbeitet er ganz seriös als interkultureller Trainer, um Geschäftsleute auf das "Reich der Mitte" vorzubereiten: Denn da herrschen immer noch - wie Ming Cheng selbst schreibt - viel kulturelle und betriebswirtschaftliche Besonderheiten. Wir freuen uns auf einen heiter-musikalischen interkulturellen Sonntagabend auf dem Roten Sofa!