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Maresa Hörbiger wurde 2005 vom österreichischen Bundespräsidenten zur Kammerschauspielerin ernannt.
Noch einen Schauspieler in der Familie wollten die Eltern Paula Wessely und Attila Hörbiger eigentlich nicht. Doch auch Maresa Hörbiger entschied sich für diese Kunst. Die Kammerschauspielerin aus Österreich wollte zunächst Journalistin werden. Dort riet man ihr aber, den Schauspielunterricht am Max-Reinhardt-Seminar vorzuziehen. Als Mitglied des renomierten Burgtheaters stand sie dann mehrmals mit ihrem Vater auf der Bühne. Zu ihren besonderen Erfolgen zählte "Nathan der Weise" und als Gretchen im "Faust". Eine regelrechte Familienproduktion war der Film "Meine Schwester": Christiane Hörbiger und Maresa Hörbiger spielten ein Geschwisterpaar, während Christianes Sohn Sascha Bigler das Drehbuch geschrieben hatte und die Regie führte. Mittlerweile hat unser Gast die Villa ihrer verstorbenen Eltern in einen "Kultursalon Hörbiger" umgewandelt.