Winterurlaub in Garmisch-Partenkirchen

von Ariane Peters

Am Fuß der Zugspitze liegt der moderne Wintersportort Garmisch-Partenkirchen. Die alljährliche Vierschanzentournee hat den Doppel-Ort berühmt gemacht. Anlässlich der Winterspiele wurde 1936 das Skistadion errichtet. Auch abseits der Skipisten hat Garmisch-Partenkirchen einiges zu bieten.

DAS! reist nach Garmisch-Partenkirchen

Uwe Bahn hat sich im Wintersportort Garmisch-Partenkirchen umgesehen. Er lernt die einzige weibliche Alphornbläserinnen-Truppe kennen und besucht ein Holzschlitten-Rennen.

Garmisch  Detailansicht des Bildes Nördlich des Marienplatzes in Garmisch zieren Lüftlmalereien ganze Häuserreihen. Im eher ländlichen Ortsteil Partenkirchen verläuft die Ludwigstraße mit typisch bayerischen Häusern wie vor 200 Jahren. Garmisch dagegen präsentiert sich städtisch mit modernen Hotels, breiten Straßen und vielen Geschäften. In den abgelegenen Gassen nördlich des Marienplatzes zieren Lüftlmalereien ganze Häuserreihen. Zwischen beiden Ortsteilen fließt die Partnach. Im Verlauf von Jahrtausenden hat sich ihr Wasser durch riesige Felsen gesägt. Dabei ist am Ortsrand die Partnachklamm entstanden.

Fackelwanderung in der Partnachklamm

Öffnungszeiten Partnachklamm
Sommer: 8 - 18 Uhr (April/Mai bis Dezember)
Winter: 9 - 17 Uhr (Dezember bis März/April)

Fackelwanderungen Partnachklamm
Informationen und Buchung:
Almwirtschaft Hanneslabauer, Tel. (08821) 531 31
Forsthaus Graseck, Tel. (08821) 943 240
Gasthof Partnachklamm, Tel. (08821) 594 20

Bis zu 80 Meter ragen die Wände der Partnachklamm empor. Stollen und Durchgänge, die in diese 700 Meter lange Felslandschaft gesprengt wurden, machen die Partnachklamm zu jeder Jahreszeit begehbar. Im Sommer beeindruckt sie mit wilden Wasserfällen, im Winter mit bizarren Eisgebilden. Das eisige Wasser der Partnach entspringt im Reintalanger. Im 18. Jahrhundert nutzten Einwohner den Fluss zum Transport von riesigen Baumstämmen Richtung Tal. 1912 wurde die Partnachklamm als Naturdenkmal erschlossen. Hochwasser und Eisbrüche haben in den letzten Jahrhunderten deutliche Spuren hinterlassen. Vom Parkplatz am Olympia Skistadion sind es etwa 25 Minuten zu Fuß bis zum Eingang, mit der Pferdekutsche dauert es nur halb so lang. Die Partnachklamm kann über eine fast 70 Meter hohe Brücke überquert werden. Sie verbindet das Hausberggebiet mit dem Wamberg. Unvergesslich bleibt eine geführte Fackelwanderung. Die findet ganzjährig statt und ist besonders zauberhaft im Winter, wenn sich das Licht der lodernden Fackeln in den Eisvorhängen bricht.

Mit Alphornbläserinnen große Töne spucken

Garmisch  Detailansicht des Bildes Nicht nur die einheimischen Damen blasen ins Horn, auch Touristen dürfen an Alphornkursen teilnehmen. Die Bergwelt von Garmisch-Partenkirchen ist ihr Zuhause. Die Werdenfelser Alphornbläserinnen sind die einzige weibliche Alphorntruppe Deutschlands. Wenn Sie nicht auf der Alm ins Horn blasen, musizieren sie bei Volksfesten. Auch Touristen dürfen in Garmisch-Partenkirchen große Töne spucken! Alphornkurse finden ganzjährig und in der Regel am Wochenende statt. Zusammen mit der Leiterin werden täglich etwa zwei bis drei Stunden in der Bergwelt rund um Garmisch-Partenkirchen geübt. Wichtig dafür sind gutes Schuhwerk, warme Regenkleidung und genügend Puste. Jedem Teilnehmer wird ein Alphorn zur Verfügung gestellt. Geübt werden einfache Solostücke. Bis zu zwölf Töne können dabei erlernt werden.

Bei gutem Wetter findet ein Ausflug zur Almwirtschaft Hintergraseck oder dem Geschwandtnerhof statt. Beide Wirtschaften sind ideale Ausgangspunkte für Bergwanderungen. Möglich ist auch eine Übungsstunde auf der Zugspitze. Für die Berg- und Talfahrt mit der Seilbahn fallen Zusatzkosten an. Nach Abschluss des Kurses erhalten Teilnehmer eine "Heilmann Alphornschule" mit Hinweisen zur Geschichte des Alphorns, Bauart und Blastechnik, Notenmaterial und Pflege des Alphorns.

Blick in die Tiefe - Aussichtsplattform Alpspix  

Garmisch  Detailansicht des Bildes Die Gebirgslandschaft in Garmisch-Patenkirchen hat ein stimmungsvolles Panorama zu bieten. Oberhalb der Bergstation der Alpspitzbahn ragen zwei dreizehn Meter lange Stahlarme über dem Nichts. Alpspix nennt sich diese einzigartige Aussichtsplattform hoch oben auf dem Osterfelderkopf. Wer sich bis an das Ende der Stahlkonstruktion wagt, bringt sein Adrenalin in Wallung. Vom Abgrund trennt die Besucher einzig und allein eine dicke Glaswand. Bis zu 1.000 Meter tief reicht der Blick in das Höllental und in Richtung Zugspitze. Ein Ausblick, der so manchem weiche Knie macht. 

 

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Weitere Informationen

Garmisch-Partenkirchen Tourismus
Richard-Strauss-Platz 1a
82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel. (08821) 180 700

Werdenfelser Alphornbläserinnen
Leiterin der Elisabeth Heilmann-Reimche
Samweberstr. 16
82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel.(08821) 948 522
Fax: (08821) 948 521
Email: info at alphorn-zugspitze.de

Isabel Weida
Event Managerin und Öffentlichkeitsarbeit der Werdenfelser Alphornbläserinnen
Tel: 0170 2835931
E-mail: isabel.weida at gmx.de