NaturNah: Dülmener - Niedersachsens wilde Pferde

Dienstag, 10. Oktober 2017, 18:15 bis 18:45 Uhr
Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:30 bis 12:00 Uhr

Dülmener Pferde

4,36 bei 39 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Auf den weiten Flächen des Landschaftspflegehofs Tütsberg am Rande der Lüneburger Heide grast eine der letzten Herden von Dülmener Pferden. An die 40 Tiere sind inzwischen zum zweitgrößten Zuchtbestand dieser Rasse weltweit herangewachsen!

Weltweit vom Aussterben bedroht

Bild vergrößern
Die Dülmener Stuten leben ganzjährig frei in der Lüneburger Heide.

Dülmener Pferde, die ursprünglich vom Wildpferd Tarpan abstammen, sind weltweit vom Aussterben bedroht. Dr. Heike Brenken von der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide ist Zuchtwartin für die seltenen Tiere. Sie widmet sich mit großer Leidenschaft der Aufgabe, den Bestand zu sichern, zu pflegen und durch ihre Zucht zu schützen.

Die Dülmener Pferde leben ganzjährig draußen, sehr naturnah. Jedes Frühjahr hofft Pferdefrau Brenken auf die Geburt von Fohlen und auf neue Zuchterfolge. Dabei ist die Haltung der wilden Pferde mit vielen Herausforderungen verbunden. Sicherheitsstiefel und ein gehöriges Maß an Respekt sind im Umgang mit den Tieren vonnöten.

Fohlen für das Zuchtbuch

Bild vergrößern
Dülmener Stuten mit Stutfohlen Britt (Mitte). Bald wird Britt begutachtet und - hoffentlich - ins Zuchtbuch eingetragen.

Zur Vorbeugung von Verletzungen und Inzucht werden die jungen, männlichen Tiere im Sommer nach einem Jahr von der Herde getrennt. Im November kommt die Fohlenkommission vom Verband und prüft, ob die Fohlen aus dem Frühling alle Kriterien erfüllen, um ins Zuchtbuch aufgenommen zu werden.

Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet Dr. Heike Brenken in ihrem spannenden Alltag mit den wilden Pferden durch die Jahreszeiten.

Redaktionsleiter/in
Marlis Fertmann
Redaktion
Susanne Wachhaus
Produktionsleiter/in
Stephan Helms
Autor/in
Petra Peters
Redaktion
Kerstin Patzschke-Schulz