Einfach genial!

Sonntag, 26. November 2017, 07:35 bis 08:00 Uhr
Montag, 27. November 2017, 11:40 bis 12:05 Uhr

Wie Roboter uns in Zukunft die Arbeit erleichtern

Die Roboter Raphael und Boxy gehören zum Institut für künstliche Intelligenz der Universität Bremen. Alles was sie können, hat ihnen ein internationales Studententeam beigebracht. Die jungen Forscher programmieren ihre Roboter so, dass sie komplexe Arbeitsvorgänge alleine bewältigen können. Diese Grundlagenforschung soll helfen herauszufinden, welche Aufgaben Service-Roboter in Zukunft übernehmen können. Dafür wurde am Institut eine Laborküche aufgebaut, in der die Roboter das Kochen lernen. Hinter jedem einzelnen Handgriff stecken viele Wochen Programmierarbeit. Noch bieten selbst einfache Gerichte für die zwei Roboter des Instituts viele Herausforderungen. Den richtigen Umgang mit Besteck und Zutaten bringen ihnen die Forscher in kleinen Schritten bei. Janett ist vor Ort und schaut den "Kochlehrlingen" und den jungen Wissenschaftlern über die Schulter. Es gibt Pizza und Popcorn.

Vertikale Algenfarm

Gunnar Mühlstädt aus Dresden ist der Erfinder der ersten vertikalen Algenfarm. Ein Prototyp der Anlage hängt seit Juli 2016 an der Fassade eines Bürogebäudes auf dem Berliner EUREF-Campus.

In durchsichtigen Kunststoffröhren zirkuliert Wasser mit der Algensaat und kommt dabei mit Sonnenlicht in Berührung. Dieses liefert die Energie, mit der die heranwachsenden Mikroalgen Schadstoffe aus der Luft binden können. Da die Algenfarm an Hauswänden angebracht ist, werden keine wertvollen Bau- oder Ackerflächen belegt. Hinzu kommt, dass es freie Fassadenflächen hauptsächlich in Großstädten gibt und die Algen hier als Luftreiniger eingesetzt werden können. Wenn das System gesättigt ist, kann geerntet werden. Die gewonnenen Mikroalgen können vielseitig verwendet werden. Sie finden Anwendung in der Pharma- und Kosmetikindustrie, gelten als einer der aussichtsreichsten regenerativen Energieträger, oder sie kommen als schmackhafte und Gesunde Zutat in der Küche zum Einsatz. Gunnar Mühlstädt wünscht sich, dass seine Erfindung die Hausfassaden der Städte erobert.

Schaukelnde Outdoor-Möbel

Leo Brinkel aus Rheine im Münsterland suchte nach einer moderneren Variante der Hollywoodschaukel. Klein und ohne sperriges Gerüst. Sie sollte überall hinpassen: Bei Sonnenschein auf die Wiese oder unters Dach, wenn es in Strömen regnet. Gemeinsam mit seinem Freund Tischlermeister Ralf Löchte und baute er den Prototyp einer schaukelnden Bank. Auf einen stabilen Unterbau setzen die beiden eine handelsübliche Gartenbank. Über vier Aufhängungen aus Metall verbinden sie beide Teile. Einem reibungslosen Schaukelvergnügen steht nun nichts mehr im Weg. Eine weitere Variante seiner schaukelnden Idee hat Leo Brinkel für seine Freundin Andrea umgesetzt. Einen Outdoor-Schaukelstuhl. Auch der ist ein Prototyp und funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Bank. Er ist nur leichter und passt auch auf den kleinen Balkon.

Redaktion
Nannen, Birgit
Weitere Informationen
Link

Einfach genial!

Die aktuelle Sendung finden Sie hier! extern

NDR Logo
Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Einfach-genial,sendung658688.html