7 Tage... in der Wagenburg

7 Tage... in der Wagenburg

Sonntag, 18. Januar 2015, 15:30 bis 16:00 Uhr
Montag, 19. Januar 2015, 03:45 bis 04:15 Uhr

Schon früh am Morgen hackt Cécile Holz vor ihrem Bauwagen. Es sind minus fünf Grad Kälte. Mit ihren Gummistiefeln steht sie knöcheltief im Schnee. "Ich mache Feuerholz für den Badeofen. Wenn ich ihn jetzt anmache, habe ich in einer halben Stunde warmes Wasser." Alltag in der Wagenburg.

7 Tage ... in der Wagenburg

Sieben Tage lang sind die Autoren Beke Schulmann und Sebastian Gorski in die Bauwagensiedlung Fango in Lüneburg gezogen, mitten im Winter ohne Heizung und fließend Wasser. Selbst Holz hacken, den Ofen befeuern, das ist für sie komplett neu. Die Lebensmittel kommen aus den Müllcontainern von Supermärkten. Ein Leben ganz ohne den gewohnten Luxus.

Verzichten heißt nicht traurig sein

Warum tut man sich das freiwillig an? Was sind das für Menschen, deren einfaches Leben in einen zehn Quadratmeter großen Bauwagen passt? "Verzichten heißt ja nicht automatisch traurig sein!", sagt Cécile. Der Film "7 Tage... in der Wagenburg" zeigt Menschen, die einer immer schneller werdenden Gesellschaft ihre Idee von Wohnen und Leben entgegensetzen.

Redaktionsleiter/in
Fabian Döring
Produktionsleiter/in
Katharina Janssen
Redaktion
Florian Müller
Regie
Sebastian Gorski
Autor/in
Beke Schulmann