Bilder der Spurensuche: Asbest in China und Kanada
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Wo kommt Asbest eigentlich her? Unter anderem aus Kanada, wo die Mineralfaser im Tagebau gewonnen wird, wie hier in der Weißasbest-Mine des Chrysotile-Lab.
Auf offenen Lastwagen wird der Asbest abtransportiert.
Eine Fabrik des Chemiekonzerns Dow Chemicals in Kanada. Die Niederlassung in Stade importiert kanadisches Weißasbest.
Weißasbest in der kanadischen Mine Chrysotile-Lab wird in Pakete abgepackt.
Das erfolgt automatisch.
In China dagegen: Ein Bild wie aus einer anderen Zeit. In dieser Fabrik steht der giftige Staub regelrecht in der Luft.
Von Arbeitsschutzmaßnahmen keine Spur. Die Arbeiter werden über die tödliche Faser nicht aufgeklärt und befüllen die Säcke per Hand.
Auch die Arbeiterinnen, die Abstandshalter aus Asbest auf Glaskolben für Thermoskannen befestigen, wissen nichts von der Gefahr, der sie ausgesetzt sind.
Zusammenbau von neuen, noch nicht getesteten Thermoskannen in einer Fabrik. Der Betrieb liefert auch viel nach Europa.
Auch auf dem deutschen Markt gibt es die Thermoskannen made in China. Im Bild: Kannen auf einer chinesischen Einkäufermesse.
Die giftigen Abstandshalter sind in manchen Kannen schon mit dem bloßen Auge zu sehen, hier rot umrandet.
Auch asbesthaltige Dichtungsringe werden in Deutschland verkauft.
In Deutschland gibt es nur noch sehr wenige unabhängige Kontrolleure wie beispielsweise das Gewerbeaufsichtsamt Oberbayern, die nach Asbest suchen. Werden sie fündig, wird das betroffene Produkt sofort luftdicht und mit einem Warnhinweise versehen verpackt.
In Deutschland gibt es nur noch sehr wenige unabhängige Kontrolleure wie beispielsweise das Gewerbeaufsichtsamt Oberbayern, die nach Asbest suchen. Werden sie fündig, wird das betroffene Produkt sofort luftdicht und mit einem Warnhinweise versehen verpackt.
Sven Jaax geht der Frage nach, ob "öko" grundsätzlich artgerechter ist. Und er fragt sich, ob es Kompromisse zwischen ökologischer und konventioneller Haltung gibt.