NaturNah: Ganz und gar Wild

Dienstag, 16. Juni 2015, 18:15 bis 18:45 Uhr
Mittwoch, 17. Juni 2015, 13:05 bis 13:35 Uhr

Klaus Rickert schaut durch ein Fernglas

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Schlachtermeister Klaus Rickert aus dem kleinen Dorf Mözen im Kreis Segeberg hat eine Marktlücke entdeckt und folgt damit einem hochaktuellen Trend. Denn immer mehr Menschen wollen wissen, wie und wo die Tiere gelebt haben, deren Fleisch sie essen. Und da Klaus Rickert nicht nur Schlachtermeister, sondern auch noch begeisterter Jäger ist, hat er beide Passionen miteinander verbunden.

Wildbret auf Bestellung

In Rickerts Revier gibt es Wildschweine, Mufflons, Rehe und Damwild, Enten und Fasane. Das Wild wird von ihm eigenhändig und fachmännisch erlegt für die Wünsche seiner Kunden. Die Produkte von Klaus Rickert bestehen alle zu 100 Prozent aus Wildfleisch. Das ist weit und breit einzigartig und sein Markenzeichen. Seine Kunden zahlen gern die etwas höheren Preise für die Ware. Tochter Nina Rickert ist ebenfalls Schlachtermeisterin und arbeitet im Betrieb ihres Vaters mit. Wer mag, kann den Jäger sogar auf den Ansitz begleiten und sich alles über die Tiere, Flora und Fauna vom Meister persönlich erzählen lassen.

Für Klaus Rickert ist das Jagen wirtschaftlich überlebenswichtig

Für die meisten Waidmänner ist das Jagen ein Hobby, für Klaus Rickert ist es wirtschaftlich überlebenswichtig. In seinem Laden verkauft er selbst eingemachte Wildgerichte im Glas, aber viele Kunden wollen Frischfleisch. An den Wochenenden bietet er für Gäste Wildgelage am offenen Feuer an. Dann wird es stressig für den ruhigen Mann. Das frisch erlegte Hirschkalb muss auf den Spieß gebracht, die Beilagen müssen zubereitet werden und ein aufmerksamer Gastgeber will er auch noch sein. Höhepunkt des Jahres ist das Obstblütenfest. An diesem Tag kommen bis zu 300 Gäste auf seinen Hof und fast alle wollen sein selbst erlegtes Wildfleisch.

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Redaktion
Christian Pipke
Produktionsleiter/in
Stephan Helms
Autor/in
Jess Hansen