Bärenkinder allein im Wald

Mittwoch, 15. November 2017, 14:15 bis 15:00 Uhr

Der Film erzählt die Geschichte zweier Bärenkinder, die schon früh ihre Mutter verloren haben. Pasha und seine Schwester Masha sind gerade einmal sechs Monate alt. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen, durch endlose Wälder und Sümpfe. Werden sie es schaffen, allen Gefahren und Schwierigkeiten zum Trotz, ihr erstes Jahr ohne den Schutz der Mutter zu überstehen?

Eine Vielzahl an Herausforderungen

Selten bekommt man eine bessere Gelegenheit, junge Bären auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit zu beobachten. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, wenn zudem noch die Hilfe der Mutter fehlt. Bärenjunge müssen viel und lange Zeit lernen, meist bleiben sie zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, bevor sie eigene Wege gehen.

Die Geschwister Mascha und Pascha haben mit fünf Monaten ihre Mutter verloren.

Pasha und Masha hingegen müssen sich alles selbst beibringen: Wo findet man ausreichend Futter? Welche Pflanzen kann man fressen, welche sollte man meiden? Wie öffnet man einen Bienenstock? Wichtige Fragen im Kampf ums Überleben, denn ausgewachsene Braunbären fressen rund zwölf Kilogramm Nahrung am Tag und bringen es so auf eine stattliche Größe von bis zu zwei Metern und ein Gewicht von rund 250 Kilogramm.

Erfolge und Niederlagen

Doch haben Pasha und Masha wirklich genügend Fettpolster, um ihren ersten Winter zu überstehen? Rainer Bergomaz folgte Pasha und Masha auf Schritt und Tritt, filmte ihre Erfolge und ihre kleinen Niederlagen. Eine anrührende Geschichte aus einer noch weitgehend unbekannten Region im Osten Europas.

Produktionsleiter/in
Eva-Maria Wittke
Redaktion
Wolf Lengwenus
Sylvia Nagel
Autor/in
Rainer Bergomaz
Regie
Rainer Bergomaz
Autor/in
Marion Pöllmann
Regie
Marion Pöllmann
Redaktion
Quibeldey, Ralf